30.03.2018

TAXIBERLIN ALS RELIGIONSSTIFTER




Heute darf zwar nicht getanzt werden hierzulande, und auch bestimmte Filme sollte man sich heute besser nicht ansehen, aber eine Religion am heutigen Tag zu stiften, dagegen ist, zumindest so weit mir bekannt ist, nichts einzuwenden. Ich komme auch drauf, weil mir die Geschichte mit "Ihr Ungläubigen!" nicht aus den Kopf gehen will. Wie denn auch, wo ich doch die meiste Zeit ganz alleine in meinem Taxi bin. Nur das Radio ist mir geblieben, und vielleicht liegt es auch am vielen Radio hören, wie gesagt, gepaart mit dem vielen allein sein (einsam bin ich nicht!), dass heute Gott plötzlich höchstpersönlich zu mir sprach. Er sagte mir, ich solle es wie immer machen, also alle bisherigen Religionen in meine neue Religion aufnehmen, dann könne eigentlich nichts schief gehen. Einen aktuellen Anlass, dass Gott ausgerechnet heute in Sachen eigener Religion zu mir sprach, gab es auch, den ich nicht verschweigen möchte. Am Dienstag, es war der 27. (eigentlich meine Glückszahl), gab es wieder einen Stau am Handwaschbecken von der Toilette direkt neben der Pilotenbude am Flughafen in Tegel, weil ein Kollege dort seine Füße waschen musste. Als Ungläubiger traute ich mir verständlicherweise nichts dagegen einzuwenden, ich meine, wer will schon so kleinlich sein, und auf seinem Handwaschbecken bestehen. Nun wies mich Gott aber darauf hin, dass in seinem göttlichen Plan dort nur ein Handwaschbecken und kein Fußwaschbecken vorgesehen ist, und das aus gutem Grund, nämlich um jeglichen Stau an dieser Stelle zu vermeiden. Auch deswegen die neue Religion, der auch du beitreten kannst, du musst mir dazu nur folgendes nachsprechen:

"Es gibt keinen Gott aus Taxi, TaxiBerlin ist sein Prophet, und Stadtpläne* sind meine Religion."

* Es gibt auch hier das "Alte Testament", darüber hinaus aber das "Alte Neue Testament" und das "Neue Neue Testament". Das "Alte Testament" ist der "Kauperts" von Dr. Walter Kaupert, das "Alte Neue Testament" sind "Berlins Straßennamen" von Klaus Katzur, es beinhaltet allerdings nur West-Berlin, weswegen es seit einiger Zeit das "Neue Neue Testament" gibt, das ist das "Alte Neue Testament" mit den "Apokryphen", also mit Ost-Berlin, heißt "Lexikon Berliner Straßennamen", und ist von Sylvia Lais und Hans-Jürgen Mende.

Video YouTube
Text TaxiBerlin

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