19.03.2018

IM TAXI MIT RÜDIGER SAFRANSKI


Rüdiger Safranski, wer ihn nicht kennt, ist Professor für Philosophie an der Freien Universität zu Berlin und hat darüber hinaus viele Bücher geschrieben, beispielsweise über Goethe und Schiller und auch über Schopenhauer und Nietzsche, die ich mangels Kundschaft und nicht funktionierendem CD-Player alle gerade in meinem Taxi lese. Seit gestern nun ist Rüder Safranski Rechts, nein, was sage ich, Nazi, um genau zu sein Faschist. Warum er das ist, weiß ich nicht, das sagen auf jeden Fall die Antifaschisten, und die müssen es wissen. Rüder Safranski folgt damit Oskar Lafontaine und Uwe Tellkamp, um nur zwei Namen zu nennen, die plötzlich und über Nacht Rechte, nein, was sage ich, Nazis sind, um genau zu sein zu Faschisten gemacht wurden. Auch hier ist nicht bekannt warum genau, weil niemand gehört oder gelesen hat, was sie gesagt oder geschrieben haben, geschweige denn darüber nachgedacht hätte. Sicher ist dagegen, was Antifaschisten gesagt haben, und zwar dass Rüdiger Safranski, Oskar Lafontaine und Uwe Tellkamp Rechte, nein, was sage ich, Nazis, um genau zu sein Faschisten sind. Nun ist es aber so, dass jemand anders bereits vor vielen Jahren gesagt hat, dass der Faschismus, wenn er eines keines wiederkehrt, nicht sagen wird: "Hallo, ich bin der Faschismus!", sondern dass er sagen wird: "Hallo, ich bin der Antifaschismus!" Man munkelt, dass das ein Ausländer war (ein Spagettifresser, aber was wissen die schon?!), der das gesagt hat, noch dazu ein ehemaliger Antifaschist, der es wissen müsste.

Text TaxiBerlin

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