22.02.2018

PRO VERBOTE


Alkohol-Verbot auf der Party-Meile

Dass man vom Ausland und auch von Ausländern, wegen mir auch Menschen mit Migrationshintergrund, viel lernen kann, ist zwar nicht unbekannt, wird aber weitgehend unterschätzt. Im Moment sind dort Verbote total angesagt, ich würde sogar schon von einem neuen Trend sprechen. Im Grill "Imren" in der Karl-Marx-Straße Ecke Fulda gibt es beispielsweise schon seit einiger Zeit ein Schild, dass darauf hinweist, dass beim Bestellen das Telefonieren mit dem Handy verboten ist. Relativ neu ist das Verbot, Alkohol in der türkischen Bäckerei "Salut" inmitten der Partymeile am Schlesischen Tor zu trinken (Foto). Aber der neueste Schrei kommt, wie sollte es anders sein, mal wieder aus Amerika. Um genau zu sein aus New York, wo es eine Bar gibt, in der das Wort "literally" verboten ist, was auf Deutsch "buchstäblich" heißt. Nicht "buchstäblich", sondern wortwörtlich ist das Telefonieren mit dem Handy bei mir im Taxi verboten. Auf die Gründe will ich an dieser Stelle nicht noch mal eingehen, ich habe sie mehrfach sowohl hier, als auch in meiner Sendung "Hier spricht TaxiBerlin" dargelegt. Ich bin es ehrlich gesagt leid und vor allem müde, mich ständig wiederholen zu müssen. Deswegen erlaube ich mir an dieser Stelle einfach nur auf meinen Migrationshintergrund hinzuweisen. Genau genommen sind es sogar 3 (in Worten: drei) Migrationshintergründe, die ich mein Eigen nenne. Das muss jetzt auch mal genug sein.

Foto&Text TaxiBerlin

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen