11.01.2018

HEUTE 19UHR! HIER SPRICHT TAXIBERLIN #21


Ein NEIN ist ein NEIN!

Fahrgäste sollen sich im Taxi so verhalten, wie es die Sicherheit und Ordnung des Betriebes und die Rücksicht auf andere Personen gebieten, so will es der Gesetzgeber, und weiter: Verletzt ein Fahrgast trotz Ermahnung die ihm obliegenden Pflichten, kann er von der Beförderung ausgeschlossen werden. Was man als Taxifahrer bei der Durchsetzung dieses vergleichsweise einfachen Gesetzestextes im Taxi alles erleben kann, das erfährst du heute Abend in "Hier spricht TaxiBerlin", es ist bereits die 21. Sendung, ab 19 Uhr auf Pi-Radio, das ist in Berlin die 88.4, in Potsdam ist es die 90.7 und weltweit im Internet als Live-Stream. Gemeinsam mit meinem früheren Chef und jetzigen Kollegen Christoph, der bereits zweimal ein amüsanter Gast in meiner Sendung war, werde ich mich über das Thema "Handy im Taxi" unterhalten. An den Reglern wird wieder Layne sein und im Studio-Hintergrund Super-Weiser und Radio-Gott Oz. Viel Spaß!

Foto&Text TaxiBerlin

10.01.2018

CAB DRIVING RADICALIZES


It's possible!

It's the truth: cab driving makes you radical! After more then twenty years "on the road" I can say this for sure. It's a revolution in your head, a radicalization of thinking. First of all I became an extremely "super-listener". I listen things people sayed, they can't remember that they ever told this. This is the base to become radical, I think. Next step is to figure out: what is the problem? Mostly you have to turn the things "from the head to the feet" as we say in german. We live, so I think, in an extremely boring time. This is the reason people need permanently distraction. Some seconds of total silence would kill them. It's no surprise: the withdrawal from distraction is much more difficult than from drugs. Distraction is a very serious symptom of our boring time and most important is not to be alone during the withdrawal from it. You have so many friends, you will maybe say, but will they really hold you when you are down and out? And don't forget: they are all virtuell! I'm not virtuell, me and my cab we are real! In my cab you can say everything, even the truth, for example: Yes, I'm addicted to distraction. "It's the simple thing what is hard to do", as Bertolt Brecht sayed, but even the anonymous alcoholics (AA) do it this way. What is the next step, I will tell you tomorrow in my next show, it's already #21, of "Hier spricht TaxiBerlin" worldwide here at "Pi-Radio" from 7 to 8 pm german time. Don't miss it!

Foto&Text TaxiBerlin

09.01.2018

TO ALL OF MY FANS IN AMERICA


Special trashcan for cell- and smartphones
at airport Berlin-Tegel (TXL)

For some time I have more visitors from the US than I have from Germany even my blog is in german. In respect of this majority I really think about to write only in english, but till now it's still an idea. The problem is, my english is not very good, especially my vocabulary is simple, but the biggest problem is the comma. I put the the comma the german way, what means I use it very often. By the way: I learned most of my english from the lyrics by Robert Zimmermann, better known as Bob Dylan, and from my Scottish friend Hugh, but also from boys and girls all over the world, with whom I spoke. Maybe you will say: But now you are married with an american girl! That's right. But we live here in Berlin, Germany, and so we talk mostly in german. Layne speaks german very well and I'm a good teacher - this is the truth. German (not english!) in Germany and american in America, what is only fair - I think. It's also a question of respect. I would never take a cab in America and expect the driver would talk in german to me. But back to my blog, which is in german, because I'm writing it by my own. Layne has her things to do, it is also a question of honor and (not to forget!) a possibility for me to improve my english. There is one thing, we (Layne and me) do together every month. It's our radio-show "Hier spricht TaxiBerlin" (approximately: "TaxiBerlin is speaking here") at "Pi-Radio", "Pi" comes from "Pirat" because "Pi-Radio" was a "Pirat-Radio-Chanel" in the past. Now everything is legal, I hope so. Our show has three subtitles and they are: "the free voice of the mobile world" (what is inspired by the history of Berlin), "a show about cab-driving and it's side effects" (to become "radical" it's for sure one!) and "a show for everyone and no one" (what is the beginning of Nietzsche's "Zarathustra"). Our next show, it's already #21, is on thursday, 11. january, from 7 pm to 8 pm german time. We will speak about "cell-phones in cabs". By the way: we call a cell-phone "Handy" ("Handy" is a german creation! It's funny, isn't it?!) But today everybody has a smartphone, except me! So maybe you already know or suspect my opinion about this theme. I want to betray this: I know, what is an America radical (for example: Ghandi) in Europe is normal. So, be prepared what I have to say is might be "super-radical" for your ears. But, and this is maybe your luck, the show is in german (not in english!), because we are in Germany. Nevertheless it's a possibility for a "meet again" with Layne. She will be in the studio, on the mic and at the controls. Don't miss it! Listen here under "Radio hören" the live-stream of our show.

Text TaxiBerlin

08.01.2018

SILVESTER HERMANN ECKE EMSER




Neuköllns Bezirksbürgermeisterin hatte im Vorfeld gewarnt: "Wer keine Lust auf Böller hat oder Angst davor hat, der sollte nicht in Berlin-Neukölln sein am Silvesterabend." Offenbar kennt die Bürgermeisterin ihren eigenen Bezirk nicht, denn der reicht vom Hermannplatz bis kurz vor Schönefeld. Mich selbst hat es in der Silvesternacht nicht nach Neukölln verschlagen, weswegen es wichtig war zu erfahren, was ich verpasst habe. Eines kann ich zumindest bestätigen: "Es war für Berlin eine relativ ruhige Silvesternacht."

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07.01.2018

"NOTHING ABOUT NOTHING"


Das Ende der Quasselolympiade

Meine Lieblingsphrasen Lieblingsfragen sind "Wo bist du?" und "Was machst du?" Ich meine, er wird schon irgendwo sein, wahrscheinlich da, wo er immer ist, und er macht mit Sicherheit gerade das, was er immer macht. Das Problem dabei ist: Man kann nicht absichtlich weghören. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Man denkt sich den fehlenden Part dieses Unsinns immer selber dazu. Und dann wird aus einer einfachen Lärmbelästigung bereits eine Körperverletzung, denn das menschliche Gehirn ist schließlich Teil unseres Körpers.

Der klassische Pawlowsche Reflex, für alle die, die ihn nicht kennen, führt dazu, dass einem Hund bereits der Speichel fließt, obwohl er noch gar nichts zu essen bekommen hat, einfach nur, weil man zuvor ein Klingeln ertönen ließ. Heutzutage greifen die Menschen bereits zum Handy, obwohl es gar nicht geklingelt hat. Welch Fortschritt!

Taxifahren, das ist nicht nur meine Erfahrung, macht mit den Jahren radikal. Das ist eine ganz normale Entwicklung, die von allen Experten bestätigt wird. Deswegen ist jetzt Schluss mit der Quasselei bei mir im Taxi. Wie das im Detail aussieht, das erfährst du am Donnerstag, den 11.Januar, ab 19Uhr in meiner nächsten Sendung, es ist bereits die einundzwanzigste, von "Hier spricht TaxiBerlin", das ganze auf dem legendären "Pi-Radio", in Berlin ist das die 88.4, in Potsdam bereits die 90.7 und weltweit im Internet als Live-Stream.

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06.01.2018

"UND DU BIST RECHTS"




"Und du bist rechts" ist ein neues Gesellschaftsspiel, und das geht so: Als erstes denkt sich jeder einen Titel aus, beispielsweise "Was für Helden". Dann noch einen Untertitel, zum Beispiel "Freiheitskämpfer von einst driften nach rechts ab". Jetzt brauchst du noch geeignete Kategorien wie "Die Wutbürger", "Die Kämpferin", "Der Analytiker", "Der Verstoßene" und "Der Dissident". Die musst du nun nur noch mit Namen füllen. So geschehen im aktuellen "Spiegel" Nr. 2 von gestern. Ich komme drauf, weil bei "Der Analytiker" der Psychoanalytiker, Psychotherapeut und Bestsellerautor Hans-Joachim Maaz genannt wird, der u.a. folgendes sagt: "Ich finde den Protest gut, unabhängig von der AfD und Pegida, weil sich die Menschen etwas trauen" und "Heute darf man alles sagen, außer, dass man die AfD wählt."

Insbesondere die Kategorie "Der Analytiker" von "Und du bist rechts", das mehr "Stadt, Land, Fluss" ist als "Und du bist raus", zu füllen, fällt den meisten am schwersten. Zum Glück gibt es den "Spiegel", der entsprechende Wissenslücken schließt. Das, was der Herr aus Halle da von sich gibt, ist nicht nur rechts, nein, es ist geradezu rechtsradikal, wobei es auf diese Unterscheidung bei "Und du bist rechts" genauso wie im richtigen Leben nicht ankommt. Wer keine Lust auf Spielchen hat, sondern das wissen möchte, was Hans-Joachim Maaz, der mir auch schon mal im Taxi saß, wirklich gesagt und auch geschrieben hat, dem empfehle ich sein letztes Buch "Das falsche Leben" und das Interview, das ich mit ihm im letzten Sommer in meiner Sendung "Hier spricht TaxiBerlin" geführt habe. Darüber hinaus empfehle ich seine kurze Ansprache auf der 3.Bürgerversammlung in der Dresdener Kreuzkirche am 3. März 2016. Im Internet kann man sowohl seinen Auftritt als auch die gesamte Bürgerversammlung nachhören.

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"ICH LIEBE DICH!"


"Ich liebe dich!" - Das waren die Worte, mit der ich in der Lokalität begrüßt wurde, die man am besten mit "Schultheiß-Proll-Kneipe" beschreibt. Die Worte kamen allerdings nicht von der Blonden hinterm Tresen, die für Friedenau gar nicht mal unhübsch war, sondern von den drei besoffenen Metern im Blaumann - meinem Fahrgast. "Wir müssen noch zur Tanke!" waren seine nächsten Worte. "Das fällt aus!" meine. Auf der Fahrt nach Treptow, führ ihn bereits die dritte im Taxi am heutigen Tag, beim ersten Heimreiseversuch hatte er seine Geldbörse in der Kneipe liegen lassen, erklärte er mir, dass es an der Aral-Tanke in der Sonnenallee einen Geldautomaten gibt, an dem er Bargeld holen will, damit er mir Trinkgeld geben kann. Er gibt immer dreißig Euro. Dass das nicht nötig ist, weil ich auch Karten nehme, und dass das mit dem Trinkgeld trotz Karte kein Problem wäre, begriff er nicht. Das ging über seinen Horizont. Trotzdem, wie aus dem Nichts heraus, sagte er plötzlich was ganz Kluges. Ich muss dazu sagen, dass selbst die größten Idioten manchmal was richtig Intelligentes von sich geben, was aber nur in den seltensten Fällen erkannt wird, woran wiederum der Zuhörer Schuld ist, soweit man überhaupt von Schuld reden kann, und nicht der Sprecher. Meine drei besoffenen Meter im Blaumann meinten, dass er sich gerade sehr an das Ende der DDR erinnert fühle, nur dass man jetzt nicht mehr zum Westfernsehen umschalten könne. Das war, nachdem er am Automaten zehnmal seine Geheimzahl eingeben musste, weil er jedesmal vergessen hatte, bei den anfallenden Gebühren von 1,95€ OK zu drücken, was wiederum den Preis für die Fahrt auf fünfunddreißig Euro hoch trieb, was aber kein Problem war. So deutete ich zumindest seine Abschiedsworte: "Ich liebe dich!"

Text TaxiBerlin

03.01.2018

HIER SPRICHT TAXIBERLIN #21


Erster und einziger nachhaltiger Mülleimer
für Handys und auch für Smartphones
am Flughafen Tegel (TXL)

Ein Untertitel meiner Sendung "Hier spricht TaxiBerlin" neben "Die freie Stimme der mobilen Welt" und "Eine Sendung für Alle und Keinen" lautet auch "Eine Sendung übers Taxifahren und seine Nebenwirkungen." Nach mehr als zwanzig Jahren auf den Berliner Straßen und Plätzen stellt sich bei mir nun die Nebenwirkung der Radikalisierung ein. Diese drückt sich unter anderem darin aus, dass bei mir im Taxi nicht nur das Telefonieren verboten ist, sondern die dafür notwendigen Handys und auch Smartphones von mir direkt und radikal eingesammelt und nachhaltig entsorgt werden. Dafür gibt es neuerdings einen entsprechenden Ort (Foto) am Flughafen in Tegel. Das ist auch der Grund, warum der letzte verbliebene innerstädtische Flughafen erhalten bleiben muss, was aber schon wieder ein anderes Thema ist. Das Thema meiner nächsten Sendung von "Hier spricht TaxiBerlin", es ist bereits die einundzwanzigste, ist "Telefonieren im Taxi", und du kannst dabei sein: 11.Januar um 19Uhr auf "Pi-Radio", das ist in Berlin die 88.4, in Potsdam ist es bereits die 90.7 und gerne auch weltweit im Internet als Live-Stream. Für alle diejenigen, denen ihr Handy und/oder auch ihr Smartphone lieb ist, ein absolutes MUSS!

Foto&Text TaxiBerlin