07.12.2017

ÜBER UBER ÄRSCHE


Sind wohl mehrere

Der neueste Trick von UBER sind schwarze Limousinen vorzugsweise mit einem LN-Kennzeichen für LÜBBEN. Mietwagen, das sind diese Limousinen offiziell, müssen laut Gesetz nach jeden Auftrag zu ihrem Betriebssitz zurückkehren, bevor sie den nächsten Auftrag ausführen. Da unsere schöne Stadt kein Personal hat, das zu kontrollieren, was, sieht man sich die heutigen Möglichkeiten der Kommunikation an, gar nicht zu kontrollieren ist, sollen dies wir Taxifahrer jetzt für sie übernehmen. In der aktuellen TAXI-NEWS Nr. 9 vom November 2017 gibt es auf Seite 19 einen AUFRUF, wie wir dazu vorgehen sollen:

1. Datum (der Bereithaltung)
2. Uhrzeit
3. Autokennzeichen
4. Marke (z.B. Toyota Prius, Mercedes E-Klasse etc.)
5. Ort
6. Name des Beobachters (damit wir auch Zeugen haben)
sollen notiert werden, am besten und wenn möglich sollen auch Fotos und Videos gemacht werden. Die Erfahrung sagt, dass dies aus zwei Gründen nichts bringt, nichts bringen wird:

1. ein Gesetzesverstoss gegen die Rückkehrpflicht von Mietwagen kann damit nicht bewiesen werden
2. gegen auswärtige Fahrzeuge kann in Berlin nichts unternommen werden (das ist kein Witz, das ist die offizielle Argumentation unserer Stadt), sie sind schließlich nicht von hier

Warum dann dieser AUFRUF, der am ehesten an eine IM-Tätigkeit erinnert, ohne dabei eine Verpflichtungserklärung unterschreiben zu müssen - ich weiß es nicht. Was ich weiß, ist, dass ich bei jeder Fahrt ab Flughafen Tegel, wo sich die meisten UBER ÄRSCHE mit ihren schwarzen Limousinen tümmeln, vom Fahrgast Geld für den Flughafenbetreiber, den Eigentümer des Flughafens, denn der ist Privatbesitz, eintreiben muss, damit dieser QUALITÄT beim Abtransport seiner Fluggäste anbieten kann. Es ist somit Aufgabe der Flughafengesellschaft, diese QUALITÄT auch zu sichern, oder zumindest für die Durchsetzung der Straßenverkehrsordnung. Das ist nicht zu viel verlangt. Die UBER ÄRSCHE stehen am Flughafen im Parkverbot, manchmal auch im Halteverbot, und das Stundenlang. Müssten die UBER ÄRSCHE, wie alle anderen Abholer auch, Parkplatzgebühren zahlen, hätte sich der Spuk am Flughafen umgehend erledigt. Offensichtlich ist die Flughafengesellschaft genau daran nicht interessiert, genauso wie die Stadt nicht daran interessiert ist, sich der Sache anzunehmen. Also, warum bitte sehr, soll ich hier den Spitzel spielen, und das noch auf Privatbesitz?

Foto&Text TaxiBerlin

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