31.12.2017

NO PARTY WITHOUT WOMEN'S SAFETY AREA


UNVERBINDLICH ANSPRECHEN: DAME *
(Gilt nicht nur Silvester!)

Ein "Women's Safety Area" gehört heute zum Party machen dazu wie der Vertrag zum Geschlechtsverkehr, insbesondere in "Party Town", wie unsere schöne Stadt auch genannt wird. Das derzeit bekannteste "Women's Safety Area" befindet sich in unmittelbarer Nähe vom Brandenburger Tor, und zwar im Bereich der südlichen Ebertstraße am Platz des 18. März. Ich habe mir die "Anlaufstelle für belästigte Frauen" noch nicht selber angeschaut, man kommt auch seit Tage mit dem Auto gar nicht ran dort, sie muss sich aber irgendwie gegenüber der neuen US-Botschaft befinden, die von ihrem Dach aus unsere frühere Kanzlerin ausgehorcht hat wie früher vom Teufelsberg den gesamten Osten, aber das nur nebenbei. Übergriffe auf Frauen können offensichtlich auch die Amerikaner nicht verhindern. Und da komme ich in's Spiel: Ich werde heute Nacht als alter Frauenversteher praktisch um das "Women's Safety Area" kreisen, um eventuell belästigte Frauen möglichst schnell nach hause in Sicherheit (?) zu bringen. Mein kleiner Bauchladen wird ebenfalls geöffnet sein, der auch, das muss der Ehrlichkeit halber gesagt werden, einen "Vertrag über den Geschlechtsverkehr" nach schwedischem Modell bereithält. Ich bin mir nicht sicher, ob das jetzt ein Widerspruch ist. Immerhin verkneife ich mir an dieser Stelle "Kommt gut rein!" zu wünschen.

Foto&Text TaxiBerlin

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen