01.07.2017

EHE UND SCHEIDUNG FÜR ALLE UND KEINEN


Für sie ist klar: Sie heiratet ihren Dackel

Nach der "Ehe für alle" muss es natürlich auch die "Scheidung für alle" geben - das ist klar. Ich bin mir nicht sicher, ob auch die "Scheidung für alle" einer parlamentarischen Erlaubnis bedarf. Ich komme auch nur drauf, weil mich ein Kollege darauf hinwies, dass nach der "Hochzeits-Messe", die für alle Heiratswilligen in Berlin traditionell der "Sex-Messe" folgt, und welche für uns Taxifahrer zumindest noch so halbwegs interessant ist, die "Scheidungs-Messe" stattfindet. Dazwischen, also zwischen "Hochzeits-Messe" und "Scheidungs-Messe", gibt es noch die "Baby-Messe", die man in dem Zusammenhang aber vernachlässigen darf, da sie auch für Taxifahrer keine Rolle spielt.

PS: Gegen die Ehe für "Alle und Keinen" spricht eigentlich nur, dass man danach nie wieder unverheiratet oder wegen mir auch ledig ist, sondern immer nur geschieden, und zwar bis man das nächste Mal heiratet. Jede Eheschließung birgt also immer auch, das sollte bei aller Eile nicht vergessen werden, ein gewisses Suchtpotential in sich. Denn wer möchte schon den Rest seines Lebens geschieden sein, und dann noch von einer Person, von der man sich hat scheiden lassen?

Foto&Text TaxiBerlin

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