15.06.2017

NICHT MAL EINSTURZGEFÄHRDET



trotz stundenlangem Brand

Gestern ist ein Radfahrer in Berlin nach einem Unfall an seinen Kopfverletzungen verstorben, nachdem ihm genau das passierte, was mir vor einigen Jahren auch passiert ist. Die Tür eines parkenden Autos wurde unvermittelt aufgerissen, er/ich konnte nicht mehr ausweichen und fuhr dagegen. Das Auto war weder bei ihm noch bei mir ein Taxi (bei ihm soll es ein Diplomatenwagen gewesen sein). Wie gesagt, der Radfahrer ist jetzt an seinen schweren Kopfverletzungen verstorben. Ich war damals immerhin eine Woche im Krankenhaus und durfte danach noch zwei Monate mit Gehhilfen durch die Gegend laufen. Ich schreibe dies, weil mir sowohl der Tod des Fahrradfahrers in Berlin, als auch die Opfer des Nochhausbrandes in London nicht egal sind. Trotzdem ist es erlaubt, sich bei letzterem einmal etwas genauer mit dem Brand an sich zu beschäftigen. Das tut auch Dieter Räsch, immerhin Vorstandsmitglied der Bayrischen Ingenieurkammer-Bau, der sich verwundert über das Ausmaß des Brandes zeigt, sich aber sicher ist, dass ein solcher Brand hierzulande "eher nicht zu erwarten" wäre, was mich ungemein beruhigt. Die viel wichtigere Frage ist sowieso: Warum stürzt das Hochhaus nicht ein, nicht einmal teilweise? Bis zum Schluss waren Feuerwehrleute in dem brennenden Gebäude, um möglichst viele Menschen zu retten, und bis jetzt ist es "entgegen ersten Befürchtungen nicht einsturzgefährdet."

Video YouTube
Text TaxiBerlin

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen