13.06.2017

IN THE FOOTSTEPS OF TAXIBERLIN: UBER-CHEF KALANICK


Keine 24 Stunden nachdem ich bekanntgegeben habe, dass ich reif für eine Auszeit bin, folgt mir kein geringerer als Uber-Chef Kalanick, der Feind aller ehrlichen Taxifahrer, in eine ebensolche, wobei man ganz klar sagen muss, dass seine Auszeit mit meiner Auszeit nichts zu tun hat. Klar hat auch Kalanick persönliche Probleme - aber wer hat die nicht?! Das eigentliche Problem von Kalanick ist aber, wenn man so will, genau das Gegenteil von meinem Problem. Während ich überlege auch noch den Cent durchzusägen, um irgendwie über die Runden kommen, hat Kalanick vor allem eines: Geld! Was ihm fehlt, ist der Erfolg, weshalb sein "Versprechen", welches er via e-mail seinen Mitarbeitern gab, sich in seiner Auszeit zu der Art Chef zu entwickeln, "den diese Firma verdient und den Ihr verdient", an erster Stelle als Drohung zu verstehen ist. Auszeit ist eben nicht gleich Auszeit, weswegen man auch nicht jede Auszeit gutheißen kann, außer sie hätte, zumindest im Fall Kalanick, kein Ende.

Text TaxiBerlin

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