05.06.2017

AUTOBAHNPRIVATISIERUNG - NEIN DANKE!


Bald "Land unter" auf der Bundesautobahn?
Bundesautobahn BAB 100 , "Rudolf-Wissell-Brücke"
früher Charlottenburg, heute Charlottenburg-Wilmersdorf

Wer immer noch denkt, die neoliberale Wirtschaftspolitik hätte sich mit der Bankenkrise erledigt, wird spätestens mit der aktuell beschlossenen Autobahnprivatiserung eines besseren belehrt. Auch wenn wir als Taxifahrer nur wenig auf den Bundesautobahnen unterwegs sind, meist fahren wir auf kommunalen Straßen, gibt es in Berlin doch mehrere Teilstücke der Bundesautobahn. Genau die, also die dem Bund gehörenden Autobahnen, sollen jetzt verkauft werden, und zwar an Banken und Versicherungsgesellschaften, damit wir sie, denen sie heute noch gehören, morgen schon von ihnen zurückkaufen können. Als nächstes dürfte dann der ausschließlich bargeldlose Zahlungsverkehr kommen, um an unsere Kohle ranzukommen, womit wir endgültig gläsern werden, was schlimm genug wäre. So gut wie sicher sind dann aber auch sowohl Gebühren als auch Negativzinsen, damit die Bank mit unserem Geld arbeiten kann, weil wir es ihr, Dank ausschließlich bargeldloser Zahlung, nicht mehr entziehen können. Alles natürlich nur wegen dem Schwarzgeld - das ist klar.

PS: Sahra Wagenknecht hat am Mittwoch noch eine bewegende, weil entlarvende Rede zur Autobahnprivatisierung gehalten, in der sie am Schluss sagt, dass ihre Partei dagegen stimmen wird, was sie im Bundestag wohl auch tat. Im Bundesrat wurde der Privatisierung bereits am Freitag schon auch durch die LINKE zugestimmt.

Text TaxiBerlin

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