23.02.2017

NACH DER BALKANISIERUNG DIE ISLAMISIERUNG


Dass da Tausende hinrennen, wenn Sänger aus der Türkei kommen und die Stimmung gut ist - geschenkt. Dass es darüber hinaus kaum kritische Stimmen gibt, immerhin leben ein paar mehr Türken und türkischstämmige Menschen hierzulande, ist dagegen schon reichlich merkwürdig. Am Samstag, also einen Tag vor dem Autokorso, konnte man im Tagesspiegel nachlesen, woran das eventuell liegen könnte: "Es steht außer Zweifel, dass in Ditib-Moscheen tätige Imame Informationen über Gläubige der eigenen Gemeinde gesammelt und diese denunziert haben." Dazu muss man wissen, dass Imame Staatsdiener sind, also des türkischen Staates, von diesem bezahlt und offensichtlich zu Spitzeldiensten benutzt werden. Aber es wird noch besser. In Westdeutschland werden neuerdings Lehrer, die sich kritisch über die Lage in der Türkei äußern, von ihren Schülern gefilmt. Der Grund ist ein Treffen Ende Januar in verschiedenen türkischen Konsulaten, an denen auch Imame teilgenommen haben, wo "die Teilnehmer dazu angehalten wurden, den Generalkonsulaten jede Kritik an der türkischen Regierung, die in NRW-Schulen beobachtet wird, zu melden." So viel zum Thema "Meinungsfreiheit" und auch zu "Religion ist Privatsache". Die von mir immer mal wieder ins Spiel gebrachte Balkanisierung ist dagegen 'ne Lachnummer.

Text TaxiBerlin

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