03.02.2017

KENNE DEINEN FEIND - KNOW YOUR ENEMY


Uber-Headquarter, San Francisco, Market Str.

Travis Kalanick, Uber-Chef und Feind aller ehrlichen Taxifahrer, hat, so erfahre ich gerade, ein Beraterteam von Trump verlassen, was mit dem Einreiseverbot zusammen hängen soll. Mein erster Gedanke war, dass Kalanick sich wahrscheinlich sorgt, dass er dadurch nicht mehr genug Uber-Fahrer hat. Wer einmal in Amerika war, der weiß, dass dort die meisten "HiWi-Jobs", dazu gehört auch "Uberfahren" (nicht verwechseln mit "überfahren"!), von Einwanderern erledigt werden. Doch dabei stimmt das gar nicht. Kalanick soll, auch das erfahre ich soeben, vom Beraterteam zurückgetreten sein, weil es Aufrufe in den sozialen Netzwerken gegeben haben soll, Uber wegen Kalanicks Mitarbeit im Beraterteam von Trump zu boykottieren, was ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen kann, weil dann müsste man ja im Taxi den vollen Fahrpreis zahlen. Aber wer ist dazu schon noch bereit in Amerika, wo keiner mehr sagt, er würde Taxi, sondern alle nur noch Über fahren, insbesondere auch die von den sozialen Netzwerken.

Text TaxiBerlin

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