14.01.2017

ZU BESUCH BEI UBER


UBER-Headquarter, SanFran, Market Str.

Was gestern die Blume im Haar war, ist heute der Bademantel, den man unbedingt tragen sollte, wenn man nach San Francisco kommt. Das kann ich ohne Übertreibung sagen. Im Bademantel zu fliegen ist wahrlich nichts Besonderes mehr. Wer lange nicht geflogen ist, dem beschreibe ich kurz meine Mitreisenden im eidgenössischen Flieger: Hinter mir saß ein junger Mann im Muskel-Shirt, vor mir ein Pärchen im Schlabber-Look mit Jogging-Hose und neben mir eine nur mit einem BH bekleidet Dame. Letztere animierte mich wohl dazu, kurz vor der Landung den von mir entwickelten Hodenhalter anzulegen. Das führte wiederum dazu, so vermute ich zumindest, dass ich gleich mal meine Fingerabdrücke abgeben durfte (sowohl den Bademantel als auch den Hodenhalter konnte ich anbehalten). Fingerabdrücke, das sei noch hinzugefügt, musste nicht nur ich, sondern auch viele andere abgeben. Amerika ist hier Europa weit hinterher ...

Jetzt, wo sie meine Fingerabdrücke haben, kann mir nichts mehr passieren. Das muss man auch mal so sehen. Deswegen bin ich auch gleich direkt zum UBER-Headquarter in die Market Str. in SanFran. Ich denke, es ist wichtig, seine Feinde zu kennen. Außerdem schadet es nie, jemandem, den man man nicht leiden kann, auch zu sagen, dass man ihn nicht leiden kann. Aber wer mag das schon? So auch UBER! Zuerst dachte ich noch, dass es am Bademantel lag, den ich noch trug und auch immer noch trage, warum mich ein Migrant wie ich vom UBER-Eingang fernhielt. Fotos dürfte ich mache. Was ich nicht sollte, war, dem UBER-Gebäude zu nahe zu kommen. Und das lag wiederum daran, dass es sich um Privatgelände handelt, was, wenn man so will, in "Stein gemeißelt" ist, woraufhin mich wiederum der Migrant am Eingang hinwies. Hier scheint uns nun Amerika weit voraus zu sein:

TaxiBerlin unerwünscht

Foto&Text TaxiBerlin

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