17.12.2016

DIE BÜCHERSPENDE VON TAXIBERLIN (SERIE)


So sieht sie aus

Gestern war es wieder so weit. Wie letzte Woche auf "Pi-Radio" angekündigt, habe ich wieder Bücher verschenkt und zwar am Flughafen Tegel. Das erste Buch direkt im Taxi an meinen ersten Fahrgast und die beiden anderen an der "Pilotenbude", wie der kleine Imbiss der Innung nur für Taxifahrer liebevoll genannt wird. Alle drei waren von dem in Berlin geborenen Historiker Sebastian Haffner. Meinem Fahrgast, eine junge Frau aus Mitte (oder war es schon Prenzlauer Berg?), die fürs Wochenende nach Wien flog, habe ich seine "Anmerkungen zu Hitler" mitgegeben. Die zwei anderen (Foto) habe ich in den Käfig mit dem Metallgitter drumherum gelegt, der eigentlich für die TaxiNews ist, aber gestern verwaist war. Das war er, nachdem ich kurz auf Toilette war, auch gleich wieder, denn da waren die beiden Bücher, von denen ich das über "Die deutsche Revolution" für das wichtigere halte, bereits schon wieder weg. Wichtig ist das Buch, weil es einerseits die These widerlegt, dass wir hierzulande keine Revolution können, und weil der Leser andererseits mehr über die unsägliche Rolle der Sozialdemokratie dabei erfährt (Stichwort: "Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!") Zum Schluss noch zu der Frage, die dich am meisten interessiert: Warum verschenke ich Bücher? Ganz einfach, ich erwähnte das neulich bereits, weil es schönere Ausgaben gibt, beispielsweise vom Verlag 1900 Berlin.

PS: Am Sonntag gibt es mehr Bücher von mir am Flughafen in Tegel.

Foto&Text TaxiBerlin

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen