18.10.2016

BERLIN RADIKALISIERT


Wen nicht, mit dem stimmt was nicht ...

Glaubt man den Medien, soll sich Dschaber al-Bakr in Berlin radikalisiert haben. Ausgerechnet hier, wo wir doch nur am Party machen sind, und am Chillen danach, das darf bei aller Eile nicht vergessen werden. Ob es wirklich so war, wissen wir nicht, können wir nicht wissen, denn der 22-jährige Syrer ist nicht mehr am Leben. Komischerweise, wenn dieses Wort in diesem Zusammenhang denn erlaubt ist, hat sich Dschaber al-Bakr in Leipzig, also in Sachsen, das Leben genommen. Für uns in Berlin stellt sich nun die Frage: Radikalisiert Berlin und wenn JA: WIE?

Um es kurz zu machen: Die Antwort lautet JA! Sie lautet alleine schon deswegen JA, weil in Berlin immer und überall viel mehr Leute auf engstem Raum zusammenkommen, als dem Menschen zuträglich ist. Das führt dazu, dass du, der du dich, warum auch immer, Tag für Tag oder auch Nacht für Nacht, das ist egal, in dieses Gewimmel stürzen musst, gar nicht mehr voran kommst, was daran liegt, weil dir permanent ein anderer im Weg steht. Dem, der dir da im Weg steht, ist das auch noch egal. Nicht nur, dass er dir im Weg steht, was schlimm genug ist, nein, es juckt ihn noch nicht einmal.

Zu dieser, nennen wir es beim Namen, völligen Empathielosigkeit, gesellen sich in Berlin noch jede Menge rote Ampeln, die dir ebenfalls alles andere als wohlgesonnen sind, egal ob du als Autofahrer, Fahrradfahrer oder Fußgänger unterwegs bist. Dabei, das ist nicht neu, macht ROT aggressiv, und das nicht zu knapp. Das weiß auch der, der noch nie einem Stierkampf beigewohnt hat. Und trotzdem lässt es die meisten hier in Party-Town kalt, wenn unter ihnen ein junger Mann in der Blüte seiner Manneskraft aggressiv wird und sich radikalisiert. Ausser seinen Bruder - der hat Rache geschworen.

Text TaxiBerlin

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