11.07.2016

SCHWABEN IN BERLIN UND WORAN DU SIE ERKENNST - NACHGEFRAGT


Schwaben in Berlin

Über fünf, fast sechs Jahre ist es her, dass ich über sie berichtet habe. Zeit, einmal nachzufragen, was denn aus ihnen geworden ist. Die Wahrheit ist, dass niemand mehr über sie spricht, obwohl sie des Hochdeutschen immer noch nicht mächtig sind. Manch einer findet das traurig. Mir ist es egal, solange ich das Fahrziel verstehe. Zur Not müssen sie es mir eben aufschreiben. Hochdeutsch schreiben können ja die meisten von ihnen, auch wenn der Fernsehturm bei ihnen auch schon mal Alexanderturm heißt, was aber ein anderes Thema ist.

Obwohl sie, wie gesagt, auch in Berlin des Hochdeutschen in der gesprochenen Sprache nicht mächtig sind, spricht nicht nur niemand mehr über sie, sondern fallen sie auch nicht mehr auf. Schwaben in Berlin haben sich, wenn man so will, assimiliert, besser: angepasst, was aber nicht bedeutet, dass sie deswegen Berliner geworden wären. Davon kann keine Rede sein. Die Schwaben in Berlin sind nur untergetaucht, oder mit anderen Worten: Sie haben sich getarnt.

Außen sind sie Grün geworden, nicht nur in ihrer Heimat, sondern auch in Berlin. Gegen Grün ist nichts zu sagen. Grün ist gut. Grün ist die Hoffnung. Natürlich Bio, die Werbung des Bio-Marktes meines Vertrauens, heißt auch: Natürlich Grün. Dass sich den, also den Bio-Markt, nicht jeder leisten kann, dafür können die Schwaben nichts, das ist klar, auch wenn sie Grün nur an der Oberfläche sind. Wer ein klein wenig an der Oberfläche kratzt, muss nämlich feststellen, dass sie nicht wirklich Grün sondern nur Grün lackierte Schwarze sind.


und woran du sie erkennst

PS: Dass dem Schwaben auch das Gemächt zugewachsen ist (siehe Foto oben), hat nichts zu bedeuten, zumindest nichts schlimmes, nur dass er nicht nur Grün sondern auch Gendergemainstreamt wurde.

Foto&Text TaxiBerlin

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen