13.05.2016

FORSICHT FINGSTEN


... bleibt besser zu Hause

Ostern ist kaum vorbei, da steht es auch schon wieder vor der Tür, das verlängerte Wochenende, von dem keiner weiß, was denn der Grund dafür ist, dass er schon wieder nicht arbeiten muss, was aber auch egal ist - Hauptsache frei! Bevor sich jetzt alle ins lange Wochenende verabschieden, soll noch rasch gewarnt werden, das erlaube ich mir aus jahrelanger Erfahrung zu tun, und zwar vor dem Pfingstochsen, für den bereits überall in der Stadt Stroh abgeworfen wurde, und insbesondere nachdem er an Männertag keinen Ausgang hatte, weil Frauentag war, ich berichtete darüber. Ochse übrigens, das wissen viele nicht, ist ein kastriertes männliches Exemplar, aber das nur nebenbei.

Was ist nun zu tun, wenn einem so ein Pfingstochse ins Taxi steigt? Erst einmal Ruhe bewahren, das ist das Wichtigste. Und dann natürlich irgendwann losfahren, das ist auch klar. Nur wohin? Sicher, er wird dir irgendwelche Fahrziele nennen, die du aber gleich wieder vergessen kannst, weil sie allesamt nichts taugen. Ganz ehrlich! Ich meine, jetzt mal im Ernst: Was will der Pfingstochse zu Hause? Oder in seiner Stammkneipe? Oder gar im Bordell? Für das eine ist es doch immer zu früh und für das andere zu spät. Ich denke, du verstehst.

Doch wo nun hin mit dem Typen? Oder sollten auch diesmal wieder Frauen unter ihnen sein, so wie neulich? Und wie heißen die dann, wenn sie kastriert sind. Verzeihung, das geht zu weit! Vielleicht sollten wir uns darauf einigen, dass die Frauen diesmal zu Hause bleiben, wirklich jetzt, also nicht nur so tun als ob! Es ist schließlich auch in deinem Interesse, wenn ich dir deinen Pfingstochsen nicht nach Hause bringe, nicht wahr?! Daran musst du auch mal denken!!! Wo du ihn finden wirst, deinen Pfingstochsen? Das ist ganz einfach! Natürlich da, wo das ganze Stroh ist ...

Foto&Text TaxiBerlin

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