18.04.2016

EIN HIPSTER BEI DER ARBEIT


Vor einem "Hipster-Ofen" in der Torstraße

Zugegeben, das Foto ist diesmal nicht so doll, das kann ich definitiv besser, weswegen ich es dem geneigten Leser auch erkläre. Kaum erreichen die ersten Sonnenstrahlen den Berliner Boden, da kommt auch er hervor, der Hipster. Woher genau, da gehen die Meinungen auseinander. Die einen sagen aus seiner Kreativbutze, andere meinen nur aus einem dunklen Loch. Letzteres ist natürlich nur Neid, denn bekanntlich wohnen alle Hipster in einer Dachetage am Kollwitzplatz.

Was man auf jeden Fall mit Gewissheit sagen kann, ist, dass, was den Berliner Boden angeht, andere, in dem Fall die Sonne, einmal mehr schneller waren. Ansonsten geht das mit dem Hipster auf seinem Hochsitz in der Torstraße absolut in Ordnung. Die Designer-Sonnenbrille sitz, die Farbe von Hemd und Socken passt, und sogar an die Accessoires ist gedacht, neben ihm der obligatorische Latte (Milchkaffee war vorgestern) und in den Händen das Smartphone.

Mich stören Hipster ehrlich gesagt nur in meinem Hinterhof, und manchmal auch im Vorgarten. Denn was musste ich neulich sehen? Da gehen doch echt Leute mit ihrem Smartphone vor der Nase über meinen geliebten Flohmarkt auf dem Boxhagener Platz. Sowas müsste verboten werden, einfach schon deswegen, weil sie einem damit nur im Weg rumstehen. Moment mal, warum hupen die jetzt hinter mir, ich wollte doch nur ein Foto ..., ach so ..., ist schon lange Grün ...

Foto&Text TaxiBerlin

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen