26.03.2016

MAL RAUS AUS DER STADT - DER EIER WEGEN


Vor den Toren von Berlin (sozusagen)

Seit Jahren suche ich meine Eier nun schon außerhalb von Berlin, und das nicht nur zur Osterzeit. Das hat den Vorteil, dass man auch mal rauskommt aus der Stadt, und sie sich im selben Moment von außen ansehen kann. Ich kann das wirklich nur jedem empfehlen, es muss ja nicht mit dem Taxi sein. Die Veränderung, in dem Fall der Wechsel der Perspektive, ist überhaupt das wichtigste im Leben, denke ich.

Doch zurück zu den Eiern, denn um die geht es. Sie sind immer schwerer zu finden. Früher gab es in jedem Dorf mindestens Einen, der Eier und dazu noch Kartoffeln oder Honig verkaufte und mit einem entsprechenden Hinweisschild darauf hinwies. Das gibt es nicht mehr. Schuld ist die Angst der Dörfler, jetzt nicht vor Terroristen, sondern vor den Behörden, was aber auf's gleiche hinausläuft.

Heute musst du die Leute direkt ansprechen, konspirativ sozusagen, beispielsweise beim Bäcker oder im Dorfkonsum, falls es die noch gibt, wenn du erfahren willst, wer privat Eier oder ähnliches verkauft. Das ist kein Quatsch, sondern die Realität. Aber es lohnt, die Realität jetzt, meistens zumindest, und zwar dann, wenn die Eier von privat mit denen aus dem Supermarkt nichts zu tun haben.

Foto&Text TaxiBerlin

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