27.01.2016

UMVERTEILUNG JETZT! - WIR SIND SCHON ZWEI


To-do-Liste für Samstag

"Du brauchst keinen Wettermann, um zu wissen, woher der Wind weht" übertragen auf unsere Zeit, heißt, dass du keine Studie brauchst, um zu wissen, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden. Und deswegen ist die Party am Samstag abgesagt. Es gibt wahrlich wichtigeres zu tun als Party zu machen. Eine Zeitenwende steht an - diesmal allerdings eine richtige!

"Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpfen" ist gut an-, aber eben nicht zu Ende gedacht, denn richtig muss der Satz lauten: "Die Geschichte der menschlichen Gesellschaft ist die Geschichte von Umverteilungen", was von mir ist.

Die Geschichte sagt auch, dass die Dinge sich in der Regel nicht von alleine umverteilen. Selbst das so genannte "Bedingungslose Grundeinkommen" ist, auch wenn viele das denken, nicht die Lösung, und das nicht nur, weil alle es bekommen, egal ob arm oder reich.

Wesentlich effektiver ist da ein "Lastenausgleich", wie es ihn 1952 in Westdeutschland gegeben hat, wo sämtliche erheblichen Vermögen, insbesondere Immobilien, mit einer Abgabe von 50% belegt wurden, die auf bis zu 30 Jahre verteilt in den von der Regierung Adenauer (CDU) geschaffenen Ausgleichsfond eingezahlt werden musste.

Darüber und über vieles andere haben der Kollege TaxiMetrow und ich heute mittag heiß diskutiert, und zwar bei mir in der Küche, wo sich der Kollege vom Balkan auch als Vorsitzender der neuen Partei mit dem Arbeitstitel "Umverteilung Jetzt!", die an diesem Samstag um 12 Uhr gegründet werden soll, ins Spiel gebracht hat, was mir mehr als nur Recht ist, auch weil ich lieber die Strippen im Hintergrund ziehe.

Wie gesagt, im Moment sind Kollege TaxiMetrow und ich nur zu zweit in der sich am Samstag in Berlin gründenden Partei, die aber das Potential zu einer landesweiten Bewegung hat, das dürfte jedem klar sein, der auch nur bis drei zählen kann. Apropos, du kannst natürlich auch mitmachen. Du brauchst nur zu wissen, wohin mit dem ganzen Geld, das in den neuen Ausgleichsfond fließen wird. Zwischen 1952 und 1982 waren es alleine im Westen 115 Milliarden DM, was knapp 60 Milliarden € sind, nur damit du schon mal eine "Hausnummer" hast.

Foto&Text TaxiBerlin

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