24.12.2015

EINMAL IM JAHR ...


Weckerln vorläufig noch Brötchen aber nicht Schrippen

Einmal im Jahr, da gönne ich mir richtig was, was Gutes, von Bio - natürlich. Dieser Tag ist heute, Weihnachten oder auch Heilig Abend, wie wir früher sagten. Heute heißt das glaube ich Halloween oder so ... aber egal. Das wichtigste ist, dass man sich beeilen muss, wenn man heute noch was Gutes haben will, weil heute alle noch schnell was Gutes haben wollen, weswegen ich mir auch den Wecker gestellt habe, aber das nur nebenbei.

Immerhin kam ich noch rechtzeitig, um die letzten beiden Roggen-Brötchen zu erwischen, das war gar nicht so einfach, das kann ich dir sagen, was auch daran lag, dass das offiziell gar keine Roggen-Brötchen sind, sondern Roggen-Weckerln. Ich weiß, diese ganze Weckerln-Debatte ist Schnee von Vorgestern, aber da wir dieses Jahr keinen Schnee haben werden, wird man manchmal sentimental - gerade zu Weihnachten Halloween.

Mit den Weckerln verhält es sich so, dass sie bisher ein spezielles Problem des Prenzlauer Berges waren, um genau zu sein des Kollwitzplatzes. Dass sich die Weckerln bis in meinen Kiez vorgearbeitet haben, ist neu aber keine Überraschung. Mein Problem mit Weckerln ist auch nur, dass ich sie so schlecht aussprechen kann, bei mir kommt da immer so was wie Wecker raus, weswegen ich schon überlege zum Logopäden zu gehen.

Vorerst, auch weil Weihnachten Halloween ist, darf ich die Weckerln noch Brötchen nennen, Schrippen habe ich mich nicht getraut zu fragen, aber Brötchen hat mit die Verkäuferin erlaubt, natürlich nur übergangsweise, das ist klar, denn so etwas kann die Verkäuferin gar nicht gebrauchen, dass ihr jemand mit der falschen Aussprache von ihren Weckerln auf den Wecker geht.

Foto&Text TaxiBerlin

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