10.07.2015

WAS DER GREXIT MIT DEM ERDLOCH UND ZICKLEIN A LA ALEXIS SORBAS ZU TUN HAT



Der Sorbas Tanz

Ich fange mal mit dem Loch an, nach dem ich vor ein paar Tagen gesucht habe. Natürlich habe ich keins gefunden. Das war keine Überraschung. Wenn es drauf ankommt, meldet sich keiner. Virtuell ist alles eigentlich und vor allem unverbindlich. Auch das nicht neu.

Das führte dazu, dass Robert Weber das Zicklein zu hause zubereiten musste, was ihm auch sehr gut gelungen ist, und was für den Moment vielleicht auch die bessere Wahl war. Mit Sicherheit kommt aber noch der Tag, an dem sich Freund Weber am Erdloch beweisen muss.

Wie gesagt, das Zicklein war ein Gedicht. Und das will was heißen, wo ich es doch sonst eher mit Prosa habe. Zubereitet wurde es übrigens griechisch, weil das klassisch sein soll. Griechisch ist ja sowieso seit einiger Zeit schwer im Trend. Man kann keine Zeitung aufschlagen, ohne dass man was über Griechenland erfährt.

In Blogs wird dagegen sehr wenig über die Griechen und ihr Land geschrieben, was verwunderlich ist, weil dort sonst über alles und jeden geschrieben wird. Ich kann nur vermuten woran das liegt. Es kann sein, weil die Welt immer lieber am anderen Ende gerettet wird. Es kann aber auch daran liegen, dass jeder noch so gut gemeinte Tipp letztendlich nur das eigene Geld kostet.

Da das so ist, und in den Mainstream Medien über die Griechen immer nur hergezogen wird, muss nun wohl ich ran und daran erinnern, dass die Griechen die Antwort auf die Frage, was zu tun ist, wenn alles kaputt ist, bereits selbst gegeben haben: Tanzen wie Sorbas.

Foto&Text TaxiBerlin

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