20.07.2015

"TRASH FOOD" #2


Wiener mit Senf und halbem Brötchen

Leute, ein großes SORRY, aber es liegt wirklich nicht an mir. Amerika, genau genommen der "Cosmopolitan" aus Big Apple, zwingt mich, Beiträge wie diesen zu schreiben. Ganz genau ist es aber nicht das Magazin aus New York, sondern meine "Bekanntheitsgeilheit", was aber schon wieder ein anderes Thema ist, und nicht hierher gehört, sondern auf die Couch, für die ich aber kein Geld habe, weil ich all mein Geld in meine Sucht stecke - ein Teufelskreis.

Aber was soll ich tun? Immerhin hat mich Amerika entdeckt, und zwar als "Food-Blogger", was ich zwar nicht bin, aber was würdest Du tun, wenn dich Amerika entdeckt? Würdest Du sagen, SORRY, tut mir leid, war alles nur ein Versehen, ich bin gar kein "Food-Blogger" sondern nur ein "Kleiner Gourmet"? Siehst Du, Du würdest das auch nicht tun! Also warum sollte ich?

Und so spiele ich das Spiel mit, dass ich, und da weiß Amerika wieder einmal mehr, ein "Food-Blogger" bin, obwohl ich eigentlich nur mit meinem Taxi durch Berlin fahre. Immerhin halte ich gelegentlich auch mal an, um mir etwas zu essen zu kaufen. Beispielsweise an der "Pilotenbude" am Flughafen Tegel, wo ich seit vielen Jahren, wenn man so will, ein "Wiener-Abo" habe.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Wiener von der "Pilotenbude", dem Imbiss für Taxifahrer am Flughafen Tegel, ist kein wirklicher "Trash-Food". Da bekommt man in Berlin schlimmere Wiener - garantiert! Die Wiener von der "Pilotenbude" ist darüber hinaus auch noch ziemlich lang, so dass sie oft gar nicht auf die für sie vorgesehene Pappe passt, was aber ein Problem deren Normung ist - also letztendlich ein typisch Deutsches.

Was die Wiener selbst angeht, so kann ich eigentlich nichts Negatives über sie sagen. Natürlich braucht man Senf für sie, und ich jede Menge. Aber ich habe wie gesagt ein "Wiener-Abo", so dass das mit dem Senf kein Problem ist. Das wichtigste, neben der Wiener und dem vielen Senf, ist sowieso das Brötchen, weswegen ich immer nur ein halbes nehme. Das hat den Vorteil, dass man zehn Cent gegenüber dem ganzen Brötchen spart, und wenn man dann noch (so wie ich) dafür Ein Euro fünfzig zahlt, man bereits zehn Cent Trinkgeld gegeben hat.

Foto&Text TaxiBerlin

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