15.07.2015

TAXIBERLIN GOES COSMOPOLITAN


Handwerkszeug für Bekanntheitsgeile

Ich habe keine Ahnung, ob der "Cosmopolitan" nun wirklich besser ist als BILD&Co. (Ich lese sie beide nicht.) Bekannter ist er auf jeden Fall, und darauf kommt es an, denn ich will bekannt werden. Ich weiß, ich bin bereits bekannt, genauso wie ich auch schon kosmopolitisch bin. Aber ich will eben noch bekannter werden.

Das ist nur menschlich. Wenn einer irgendwo gut ist, dann will er darin immer besser werden. OK, möglicherweise wollen das nicht alle Menschen. Bei mir ist das aber nunmal so. Ich wurde sogar schon mal "sensationslüstern" genannt. Ist schon einige Zeit her. Das trifft es aber nicht, denn ich bin etwas anderes. Ich bin "bekanntheitsgeil"!

Eine Menge Menschen sind "bekanntheitsgeil", und sicherlich kennst auch Du einige. Das Internet ist voll von ihnen, und manch einer tut wirklich alles, nur um bekannt zu werden. So weit würde ich natürlich nie gehen. Da bin ich anders, das kannst Du mir glauben.

Im aktuellen Fall war das Magazin aus New York der Meinung, dass das hier ein "Food-Blog" ist, und da wollte ich ihnen erstmal nicht widersprechen. Es kann ja wirklich sein, dass das, was in Berlin ein "Taxi-Blog" ist, in Big Apple etwas ganz anderes ist. So etwas soll schon vorgekommen sein. Immerhin bin ich ein "Kleiner Gourmet".

Trotzdem fühle mich jetzt schlecht ob der kleinen Flunkerei, und deswegen auch dieser Beitrag. Damit auch Du dich schlecht fühlen kannst, denn gemeinsames schlecht fühlen ist bekanntlich halb so schlecht fühlen. Und überhaupt habe ich aus der Geschichte gelernt.

Gut, ich werde jetzt kein "Food-Blog" starten, aber zumindest die Rubrik "Trash-Food" auf meinem "Taxi-Blog". Das sollte zu machen sein, denn immerhin komme ich rum in der Stadt, und die ist bekanntlich voll von schlechtem Essen. Das weiß ich von Robert Weber, der mich mit "Trash-Film" zu "Trash-Food" inspiriert hat.

Foto&Text TaxiBerlin

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