12.05.2015

BERLIN GIBT ZU WENIG GELD AUS


Rathausstraße / früher Mitte / heute Neue Mitte

"Berlin gibt zu wenig Geld aus" - diese Aussage ist deswegen bemerkenswert, weil sie vom Landesrechnungshof kommt, der sich normalerweise mit Schlampereien, Verschwendungssucht und Behördenversagen beschäftigt. Die Prüfer, die gestern ihren jüngsten Bericht vorgestellt haben, kommen zu dem Schluss: "Die öffentlichen Straßen Berlins befinden sich in einem besorgniserregenden Zustand."

Genau genommen betrifft das nicht nur die Straßen, sondern auch die Brücken in Berlin. Deshalb fordert der Rechnungshof dringend ein "systematisches Erhaltungsmanagement", womit an erster Stelle die Erfassung und Zustandsbewertung der Straßen gemeint ist. Sollte sich Berlin weiterhin so wie bisher um seine Straßen kümmern, sieht der Rechnungshof Mobilität und wirtschaftliche Entwicklung gefährdet.

Das sind klare Worte, wenngleich von unerwarteter Stelle. Auch ich war nicht faul in Sachen Straßen in der Vergangenheit. Und da die Lage offensichtlich noch dramatischer ist, als von mir angenommen, erlaube ich mir an die von mir bereits vor einiger Zeit ins Leben gerufene Protestaktion "Bauhelme gegen Baustellen" zu erinnern.

Foto&Text TaxiBerlin

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