20.03.2015

WARUM DAS EIN TAXIBLOG IST, OBWOHL KEINE GESCHICHTE MIT "STIEG MIR NEULICH EINER EIN ... " BEGINNT (TEIL EINS)


"Schwarzer Tee Made in Germany"

Immer wieder werde ich von Leuten, die neu in Berlin sind, und derer gibt es auch bei mir im Taxi viel zu viele, gefragt, ob das hier wirklich ein Taxiblog ist. Gut, ich warne meine Leser im Untertitel vor, denn der besagt: "Unwahre Geschichten aus dem wahren Leben eines Berliner Taxifahrers." Aber trotzdem, so bekomme ich öfters zu hören, könnte ich mehr Geschichten (auch unwahre!) erzählen, die mit "Stiegt mir neulich einer ein ..." beginnen.

In der Tat kommen solche Geschichten bei mir so gut wie nicht vor, und das hat seine Gründe. Vor allem liegt es daran, dass ich anderen, die noch nicht so lange in der Stadt sind, und sich deswegen nicht auskennen, nicht das einzige Thema nehmen will, über das sie schreiben können. Wovon sollten sie sonst erzählen, wenn nicht von ihren Fahrgästen? Vielleicht über sich selbst? Bitte nicht! Das hatten wir schon mal, und das war nicht gut.

Und weil ich so kollegial bin, anderen nicht auch noch das einzige Thema zu nehmen, bleibt mir nichts weiter übrig, als mir andere Themen zu suchen. Das ist aber, das muss einmal in aller Deutlichkeit gesagt sein dürfen, keineswegs mein Wunsch. Sicherlich ist auch etwas Mitleid im Spiel - keine Frage. Aber eben nicht nur! Ich bin da irgendwie "Alte Schule", und "gelernt ist gelernt":

Man nimmt einem Bedürftigen nicht die letzte Flasche weg, selbst und auch gerade wenn sie leer ist!

Wird leider fortgesetzt ...

Foto&Text TaxiBerlin

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