27.03.2015

"TAXI TO GO"™ - MEIN NEUES TRADEMARK


Der Gehbock

Seitdem mein Knie versteift ist und ich darüber hinaus auch noch Gelenkmüll habe, bin ich viel mit meinem Gehbock im Kiez unterwegs. Das muss ich auch, denn es ist das Beste für meine Schulter, in dem sich der erwähnte Gelenkmüll befindet.

So weit ist die Geschichte für die meisten sicherlich nachvollziehbar. Aber was hat es nun mit dem "Gehbocktaxi" alias "Taxi To Go"™ - meinem neuen Trademark - auf sich? Wie bei jeder neuen Sache, braucht es auch hier mehr als eine geniale Idee, nämlich Geld.

Alleine für den Gehbock, denn den wollte ich nicht nach sechs Wochen der Krankenkasse zurückgeben. Aktuell versuche ich herauszufinden, wie ich damit Fahrgäste befördern könnte. Einen kann ich auf den Rücken nehmen, das ginge sicherlich.

Ein zweiter Fahrgast könnte vorne auf dem Gehbock Platz nehmen, was vielleicht sogar bequemer ist, als auf dem Rücken zu sitzen. Der vorne drauf sitzt darf aber nicht so schwer sein, denn ein Gehbock muss bei jedem Schritt samt Fahrgast angehoben werden.

Noch überlege ich, ob es nicht besser ist, nach Kilogramm und nicht nach Metern zu taxieren. Andererseits ist es genau diese ewige Sorge ums Geld, von der ich mich mit meiner neuen Idee befreien wollte.

Warum sollte nicht auch ein Gehbocktaxifahrer einem Vogel gleich, der weder sät noch erntet und auch nichts in Scheunen sammelt, irgendwie ernährt werden?

Foto&Text TaxiBerlin

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