28.03.2015

"FASSBIER TO GO" - IM PLASTIKBECHER


Dudenstraße / früher Kreuzberg / heute Friedrichshain-Kreuzberg

Ich kann mich nicht oft genug wiederholen: Wer heute einen neuen Trend setzen will, der muss vor allem eines sein: Schnell! Aber nicht nur das. Was er auch haben muss, ist ein dickes Fell, denn die Welt und allen voran Berlin, wo die Welt bekanntlich zu hause ist, ist voll von Trittbrett- und Gehbockfahrern.

Erst gestern hatte ich das "Taxi to go" als meine neue Trademark angemeldet, da gibt es heute schon das "Fassbier to go", und das auch noch im Becher aus billigem Plastik. Ich meine, wer sein Bier aus Plastikbechern trinkt, dem ist doch nun wirklich nicht mehr zu helfen, da kann er zehnmal in der Dudenstraße zu hause sein.

Wie ist das ganze "to go" nun global einzuordnen? Ich denke, es gibt zwei Aspekte, die von Bedeutung sind. Der eine ist der, dass immer irgendetwas, egal ob Kaffee oder Bier, mitgenommen werden soll, wo wir gar nichts mitnehmen können, weil wir doch auf Erden nur zu Gast sind. Andererseits muss aber auch täglich eine neue Sau durchs Dorf getrieben werden, getreu dem Motto: "Berlin - täglich neu!"

Foto&Text TaxiBerlin

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