13.01.2015

AUF DER SUCHE NACH EINEM NEUEN BERLIN (III) oder PULLERN BEI "TRICKY DICK"


Zu Hause bei Richard Nixon

Dass ich bei "Tricky Dick", wie Richard Nixon hierzulande liebevoll genannt wird, pullern gehe, war nicht geplant, sondern passierte einfach so oder "by accident", wie der Ami sagt. Genau genommen lag es daran, dass sein Geburtsort mehr oder weniger auf dem Weg zum neuen Berlin liegt, nach dem ich bekanntlich auf der Suche bin.

Merkwuerdigerweise, auch das war nicht geplant, hatte Richard gerade an dem Tag Geburtstag, als ich bei ihm in Yorba Linda vorbeischaute, so dass der Eintritt zu seiner Bibliothek und seinem Museum frei war, was mich aber nicht wirklich interessierte, da ich ja nur auf Toilette wollte, und da ist der Eintritt immer frei.

Der Ehrlichkeit halber muss ich sagen, dass sowohl das Museum als auch die Bibliothek und auch obige Toilette erst nach Richards Ableben errichtet wurden. Sein eigentliches Geburtshaus befindet sich hinter dem neu errichteten Gebaeudekomplex und ist kaum groesser als sein Helikopter, der gleich daneben steht, als waere Richard gerade erst nach Hause gekommen.

Dort, also zu Hause bei "Tricky Dick", ist es sehr sauber, was nicht anders zu erwarten war. Immerhin war er einmal der Praesident und sogar der King, Elvis the Pelvis, hat ihn seinerzeit besucht. Trotz alledem hat Richard, wie alle anderen in der Neuen Welt, "nur" diese "stinknormale" Toilettenspuelung, die ich schonmal an dieser Stelle erwaehnte.

Und genau diese Toilettenspuelung hat es mir angetan. Erst einmal natuerlich, weil sie so gross und so robust ist. Man kann sie wirklich, das ist kein Witz, mit dem Fuss bedienen, wenn man mal keine Hand frei hat. Das haelt diese Spuelung proplemlos aus. Und, das ist das Wichtigste, selbst der Praesident und der King haben dort schon gespielt gespuelt.

Foto&Text TaxiBerlin

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