23.12.2014

WAHRSCHEINLICH WIEDER BANKÜBERFALL ...


Frankfurter Allee Ecke Gürtelstraße / Lichtenberg

Dass ich letztes Wochenende über Geld, oder besser über zu wenig davon, geschrieben habe, hat nichts damit zu tun, dass es mir plötzlich wichtig geworden wäre. Mit Sicherheit nicht! Klar, ein jeder braucht es, und so auch ich. Ich hab' aber auch schon mal, ist gar nicht so lange her, auf den Verdienst von zwei Jahren im Taxi verzichtet, einfach so, und zwar um rasch, wie man so schön sagt, ein neues Leben beginnen zu können. Denn mit der Lebenszeit verhält es sich genauso wie mit der Gesundheit. Sie ist unbezahlbar.

Doch genug der Vorrede! Das Schöne an der bereits mehrfach erwähnten Lücke zwischen der Abreise der Nachgezogenen "nach Hause" und der Ankunft der nächsten Party People wegen Weihnachten und Neujahr ist, dass wir hier in Berlin mal unter uns sind. Ich will das jetzt nicht in den Himmel loben, ganz und gar nicht. Auch unter den Hiergebliebenen gibt es jede Menge Zeitgenossen, die man besser auf Abstand hält. Aber eben nicht nur.

Auf Abstand halten ist übrigens das Stichwort bei der Landung obigen Hubschraubers in dem namenlosen Park im Grenzgebiet zwischen Friedrichshain und Lichtenberg an der Frankfurter Allee. Zum Glück hatte ich mal keine Fahrt die Friedrichstraße rauf und runter, sondern was richtig reelles vom Alex die Allee raus nach Mahlsdorf, als plötzlich obiger Hubschrauber über uns hinwegschraubte.

Natürlich musste ich anhalten. Das Schauspiel durften wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Während ich fotografierte, fragte mein Fahrgast den Polizisten, der damit beschäftigt war, Schaulustige wie uns auf Abstand zu halten, ob irgendwas passiert wäre. "Nö, nur Hubschrauber gelandet", war die knappe Antwort des Beamten. Mein Fahrgast ließ es sich nicht nehmen, den Vorfall seinerseits mit "Wahrscheinlich wieder Banküberfall ..." zu kommentieren.

Foto&Text TaxiBerlin

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