25.11.2014

"LIEBE DEINEN NÄCHSTEN WIE DICH SELBST"


Greifenhagener Str. / früher Prenzlauer Berg / heute Pankow

Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich mir wegen dem Graffito (Foto) Sorgen machen soll oder nicht. Immerhin lebe ich nicht nur in Deutschland, sondern auch noch in der deutschen Hauptstadt. Andererseits bin ich selbst nur halber Deutscher, und dazu jemand, der sich nicht gerne was vorschreiben lässt. Und als solcher halte ich es zumindest für problematisch, dass der Deutsche im allgemeinen sich selbst, na sagen wir mal, nicht leiden dürfen soll. Für problematisch halte ich es deswegen, weil mir nicht klar ist, wie er dann andere leiden können kann. Denkt man den Gedanken weiter, so ist es nicht verwunderlich, dass offensichtlich kaum einer Deutschland leiden kann. Man kann von anderen nichts verlangen, wozu man selbst nicht in der Lage ist. Aber das ist nur meine Meinung und auch ein alter Hut.

Um den Urheber des Graffitos (Foto) mache ich ich mir übrigens am wenigsten Sorgen. Sollte es irgendwann mit den Transferleistungen in unserem Land noch schlechter werden, wird's wohl nicht mehr für den teuren Marker reichen, der auch auf Regenrinnen schreibt.

Foto&Text TaxiBerlin

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