08.10.2014

STRASSENBENUTZUNGSGEBÜHR IN DER AUSZEIT


Auszeit / Verkehrsschilder / Vignette nur für Gespanne

Normalerweise, also in der Vergangenheit, haben wir Deutsche wahlweise vom Russen oder vom Ami gelernt. Das mit dem Russen hat sich erledigt, oder auch nicht, und ob man beim Ami von einer Wahl sprechen kann, bleibt abzuwarten.

Auf jeden Fall orientieren wir uns, wenn es um die staatlich legalisierte Wegelagerei geht, eher an unseren europäischen Nachbarländern, was prinzipiell in Ordnung ist. Nun wird in der Auszeit immer wieder gerne behauptet, dass der Kontinent, und allen voran Deutschland, zur Abwechslung auch mal was von ihr lernen könnte. Ausgerechnet vom armen Bruder irgendwo am Rande, werden sich jetzt viele fragen, und das zu Recht, aber gleichzeitig zu Unrecht – wie das halt im Leben so ist.

Ich möchte das kurz anhand der Straßenbenutzungsgebühr erklären, die hier, wie in vielen anderen Ländern auch, einfach nur Vignette heißt. Sie ist Tage-, Wochen-, Monats- oder wahlweise (hier hat man wirklich die Wahl!) gleich fürs ganze Jahr zu entrichten, und gilt, zumindest vorerst, und das könnte jetzt auch für dich interessant sein, weil man sich in Deutschland schwer tut, eine Ausnahmeregelung für die eigene Bevölkerung durchs EU-Parlament zu bekommen, nur für Pferdegespanne (Foto!).

Dabei ist nicht wichtig zu wissen, warum es hier diese Ausnahmeregelung gibt (Sie betrifft übrigens nicht nur für alle PKWs ((nochmal Foto!!)), sondern auch sämtliche LKWs!), sondern wie die Auszeit-Menschen es geschafft, damit in Brüssel durchzukommen.


Nachtrag: Da TaxiBerlin noch ein wenig in der Auszeit ist, bleibt er natürlich an der Geschichte dran und kann bereits jetzt ankündigen, dass es in Sachen Straßenschilder noch einige phänomenale Ideen gibt, die unter Umständen auch bald auf deutschen Straßen für ein wenig Aufregung sorgen könnten. Dranbleiben lohnt!

Foto&Text TaxiBerlin

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen