29.09.2014

FÜNFTES BILD AUS DER AUSZEIT - WAS NICHT GEHT


Geht gar nicht!

In der Auszeit gibt es, Unkenntnis der englischen Sprache sei Dank, keine NO GOES, aber immerhin etwas WAS NICHT GEHT. Beispielsweise LINKS ÜBERHOLEN (Foto), insbesondere in der RECHTSKURVE. Zum Glück bin ich mit'm Fahrrad da ...

Foto&Text TaxiBerlin

22.09.2014

VIERTES BILD AUS DER AUSZEIT


Arbeitsplatz (zweiter Entwurf)

Ich hatte bereits darüber geschrieben, daß ich mir selbst in meiner Auszeit Gedanken mache, wie ich meinen Arbeitsplatz in meiner Berliner Taxe in Zukunft übersichtlicher gestalten kann. Dabei denke ich nicht nur an mich, das wäre egoistisch, sondern auch an meine Fahrgäste. Der Kunde ist bekanntlich König. Ob der Taxifahrer auch der Wagenführer ist, da werden wohl die Meinungen auseinander gehen. Man darf auf den nächsten Entwurf gespannt sein.

Foto&Text TaxiBerlin

16.09.2014

DRITTES BILD AUS DER AUSZEIT - WO DAS LEBEN EINE EINZIGE PARTY IST


Warnung vor dem toten tanzenden Mann

Lange habe ich mit mir gerungen, ob ich darüber schreiben darf, denn eigentlich ist es ein Geheimtip. Es gibt es wirklich: Das Land, wo das Leben eine einzige Party ist. Wo die Frauen nur am Singen sind und die Männer ständig tanzen müssen (auch auf der Straße!), so daß vor ihnen regelrecht gewarnt werden muss (Hinweisschild!). Warum ich keine Angst habe, daß schon morgen sämtliche Party People aus Berlin kommen, willst  Du wissen? Ich will es Dir sagen! Nach dem "Party machen" gibt es hier leider kein "Chillen danach", weil, und jetzt musst Du ganz tapfer sein, weil die Leute nach der Party hier einfach tot umfallen, was letztendlich auch eine Art von "Chillen danach" ist.

Foto&Text TaxiBerlin

07.09.2014

ZWEITES BILD AUS DER AUSZEIT


Arbeitsplatz (Entwurf)

Vieles geht mir derzeit durch den Kopf. Beispielsweise auch, wie meinen Arbeitsplatz im Taxi übersichtlicher gestalten könnte, sowohl für mich als auch für den Fahrgast. Ja, ich denke selbst in meiner Auszeit an die Arbeit und an den Kunden. Das mag manchen überraschen oder gar ausgedacht erscheinen, und trotzdem ist es die Wahrheit. Beispielsweise sollten Kreuze am Arbeitsplatz nie fehlen. Auch, falls es mit dem eigenen mal Probleme gibt, was beim Taxifahren wegen dem vielen sitzen schneller passiert als man denkt. (Übrigens ein ergiebiges Themas, das in den zahnzahllosen Taxitagebüchern im Internet völlig unterrepräsentiert ist.) Auch ein Hammer (rechts im Bild) kann nicht schaden. Man weiß nie, wozu man ihn mal gebrauchen kann. Zum Beispiel als Lebensretter, oder auch nur für den Fahrgast, um ihm bei Bedarf auf den Kopf zu hauen. Die Verbots- und Gebotsschilder sind sicherlich etwas Old-School, aber wer sagt denn, daß Retro nicht bald wieder modern wird. Alles kehrt schließlich wieder bzw. zurück, manchmal auch ein Fahrgast, oder eben der Taxifahrer aus seiner Auszeit. Bin dahin ist es aber noch etwas hin, ich bin ja gerade mal angekommen in ihr.

Foto&Text TaxiBerlin

05.09.2014

ERSTES BILD AUS DER AUSZEIT


So sieht's aus ...

Wie ich geschrieben habe, hatte ich kein Ziel für meine Auszeit. Ich ließ mich also, genauso wie beim Taxifahren, überraschen. Daß meine Auszeit in einem Quarantänecontainer (Foto) beginnen würde, davon hatte ich, das musst Du mir glauben, wirklich keine Ahnung. Am Anfang war ich ganz alleine in dem gelben Teil für Taxifahrer. Mittlerweile sind wir hier zu fünft, was an sich kein Problem ist. Nur, die anderen sind alle von der Konkurrenz aus dem Internet. Das musst Du dir mal vorstellen! Ich weiß gar nicht, wie ich sie ansprechen soll. Sind es nun Kollegen oder doch nur "Kollegen" oder vielleicht ganz und gar 'ne neue Spezies? Abgesehen davon verstehen wir uns ganz gut. Jeder von uns hat die üblichen Probleme: Familie, Frauen, noch mehr Frauen und irgendwann Kinder die Kindheit - wer kennt das nicht ... Zu essen gibt es übrigens genug, und auch zu trinken. Aber was das wichtigste ist: Jeden Tag bringt ein anderer den Müll raus - den seelischen!

Foto&Text TaxiBerlin