25.07.2014

ABER ZUM MOND FLIEGEN ...


Berliner U-Bahn (BVG) / Fahrschein-Automat / Detail

Leider ist "aber zum Mond fliegen" nicht von mir. Und auch nicht das Foto. Es ist ein Geschenk eines Kollegen, genauer gesagt einer Kollegin. Es liegt, um auch hier bei der Wahrheit zu bleiben, schon seit ein paar Wochen bei mir auf der Festplatte. Irgendwie wollten mir keine passenden Worte einfallen, zumal es auch um die Konkurrenz unter der Erde, die Berliner U-Bahn, geht und nicht ums Taxifahren auf den Straßen und Plätzen. (Immerhin sind sowohl ihre Züge als auch ihre Automaten auch Geld gelb!)

Daß ich denke, daß die Zeit für dieses Bild gekommen ist, hat zwei Gründe. Erstens hatte ich erst gestern über Geld geschrieben. Ich hatte geträumt, daß ich vierhundert Euro im Supermarkt gewonnen hätte, aber nur vier Euro ausgezahlt bekam - immerhin eine Kurzstrecke. Die abgebildeten Fünf-Euro-Scheine sind sozusagen Kurzstrecke plus Trinkgeld. Du brauchst auch keine Angst zu haben, daß Du deinen neuen Fünf-Euro-Schein nicht im Taxi los wirst. Wir fahren zwar nicht zum Mond, aber so weit geht unser Service.

Wo wir gerade beim Mond sind. Der ist bekanntlich auch weit weg, genauso wie viele Probleme, um die sich manche kümmern. Warum das so ist, kann nur vermutet werden. Offensichtlich gibt es Menschen, die Gutes tun, und andere, die es vorziehen, die "gute Tat" zu delegieren. Unter anderem deswegen, weil das Problem immer ganz weit weg ist - entweder "nur" am anderen Ende der Welt, oder eben auf dem Mond ...

PS: Neben den beiden genannten Gründen gibt es auch noch einen Anlass für den Beitrag, und zwar der Besuch einer Lesebühne gestern Abend bei mir im Kiez. Die fing ganz gut an (Witze über die WM und so ...), wurde dann allerdings immer schlechter (autobiografisches über dumme Touris im Ausland ...), um im "großen Finale" als billiger Abgesang (Kauft endlich unsere Bücher!) zu enden. Wie peinlich!

Foto TaxiKollegin
Text TaxiBerlin

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