08.06.2014

DER PHALLUS VON BERLIN


In einem Berliner Hotel

Toiletten sind immer ein Thema für Taxifahrer. Soweit ich informiert bin, gibt es noch kein Taxi, das eine Toilette an Bord hat. Manche Taxifahrer sollen Granini-Flaschen für den äußersten Notfall mitführen, wegen den großen Öffnungen. Wahrscheinlich nur ein Gerücht, ich selbst habe noch keine solche Flasche an Bord eines Kollegen oder "Kollegen" gesehen.

Sicherlich, es gibt die Baum- und Gebüsch-Pinkler. Das sind wohl die meisten. Und insbesondere Nachts ist nichts dagegen einzuwenden. Auf jeden Fall besser als in Häusereingänge und Häuserecken zu urinieren. Kommt natürlich auch drauf an, was da für Leute wohnen in dem Haus.

TaxiBerlin gehört, ich sage das nicht ganz ohne Stolz, zu den zivilisierten Pinklern unter den Taxifahrern. Einst hatte ich sogar eine Lieblingstoilette in obigem Hotel. Aber weißt Du, was dann passiert ist? Seit einiger Zeit braucht man für genau diese Toilette eine Chip-Karte. Das musst Du dir mal vorstellen!

Trotzdem, und jetzt kommt das Beste, gehe ich immer noch gerne in dieses Hotel. Manchmal übernachte ich sogar dort, wenn es meine Zeit erlaubt. Dann geben sie mir natürlich eine Chip-Karte. Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist die Kunst, die es in besagtem Hotel zu bestaunen gibt.

Diese Kunst ist wichtig, weil sie nicht zu der "Art" von Kunst gehört, die man nicht versteht, wie das überlicherweise bei Kunst der Fall ist heutzutage. Mein Lieblingskunstwerk ist "Der Phallus von Berlin" (Foto), für den ich sogar Modell gestanden habe. (Ganz genau hat nur ein Teil von mir Modell gestanden.)

Aber auch darum geht es nicht! Es geht um die vier Musen, die meinen den Berliner Phallus umgeben (nochmal Foto). Ich weiß, viele (insbesondere Frauen) konzentrieren sich nur auf den Phallus in der Mitte. Dabei sind die Musen viel wichtiger, und eben auch weiblicher.

Ich weiß, vier Musen, welcher Mann hat das schon. Mancher hat nicht mal eine, und viele sind bereits mit einer überfordert. Zwei Musen, wie ich derzeit habe, sind eigentlich optimal. (Glaub nicht dem ganzen Gerde von dem Multitasking, und vor allem nicht, daß Frauen darin besser sind!)

Doch zurück zu den vier Musen, deren Namen mir gerade nicht einfallen. Aber auch die sind nicht wichtig. Wichtig ist, alle seine Musen gleichwertig bedienen zu können. Dazu, und jetzt kommt das allerwichtigste, bedarf es einer gewissen Potenz, und zwar der Omni-Potenz ...

Foto&Text TaxiBerlin

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