22.05.2014

HOW TO MAKE SUCCESSFUL VOODOO IN BERLIN


Erfolgreicher "Bier Bike" Voodoo

Gegen das Berliner Bier Bike, übrigens eine schwäbische Erfindung, ist normalerweise kein Kraut gewachsen. Selbst die sonst vor nichts zurückschreckenden Rechtsverdreher tun sich schwer mit ihm. Vermutlich weil beim gemeinen Bier-Biker noch weniger zu holen ist als beim geilen Porno-Gucker.

Nachdem neulich der ADAC als letzte Bastion von "Freie Fahrt für freie Bürger" (gemeint ist das Auto-Mobil und nicht das Bier-Bike!) ausgefallen ist, musste irgendjemand die Lücke füllen, auch um ein mögliches Machtvakuum zu verhindern. Seither ist TaxiBerlin auch offiziell der Anwalt der Straße, der vor allem deren missbräuchlichen Gebrauch zu verhindern sucht.

Es geht hier nicht nur ums Taxifahren, nein, die Verhinderung vom Missbrauch der Straße ist auch in Deinem Interesse. Wenn es hierzulande schon nicht "freedom of speech" gibt, so sollte auch Dir zumindest am Erhalt von "freedom of speed" gelegen sein.

Und dabei, das sage ich mit zwanzigjähriger Berufserfahrung auf den Straßen und Plätzen von Berlin, muss uns jedes Mittel Recht sein. Also warum nicht Voodoo?! Wenn er denn nur wirkt! Gegen den gemeinen Bier Biker hilft (eigentlich würde man einen groben Keil vermuten) der Klang des Dudelsacks. Er lässt nahezu alle Bike-Plätze (normalerweise besetzt mit Grobmechanikern) verwaisen.

Das ist keine Überraschung, denn schon Nietzsche wusste (obwohl der das Bier Bike noch nicht kannte): "Wie wenig gehört zum Glücke! Der Ton des Dudelsacks. - Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum."
Wer sich nun selbst, was ich nur empfehlen kann, vom Voodoo des Dudelsackspiels überzeugen möchte, kommt am 5. Juni um 20:30 Uhr ins "Haus der Sinne" in der Ystader Staße 10 im Prenzlauer Berg.
(Nähe U- und S-Bahnhof Schönhauser Allee)

PS: Es gibt auch Bier - ganz ohne Bike!

Foto&Text TaxiBerlin

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