28.02.2014

WIEDER NICHT FÜR MICH ...


Obwohl das Gelb schon in die richtige Richtung geht ...

Wieder keine Taxikompatible Werbung, denn bei uns wird bekanntlich gefahren und nicht gegangen. Da kann ich mir beim Klugscheißen die größte Mühe geben, das kann so nichts werden. Neulich zum Beispiel, da erzählte ich vier Halbstarken, die mir in Charlottenburg eingestiegen waren, daß nur dumme Kids aus der Provinz in den Tresor gehen würden. Ich musste ihnen doch die Wahrheit sagen als Taxifahrer, wenn ich schon mal gefragt werde. Und die konnten sie mir nicht nur sondern mussten sie sogar bestätigen, denn sie waren aus der Provinz und wollten zum Tresor.

PS: Zum Schluss gab's übrigens einen Fünfer Trinkgeld für den Taxifahrer - aber das nur nebenbei als Info an alle Statistiker, Quoten- und Geldgeilen unter meinen Lesern.

Foto&Text TaxiBerlin

27.02.2014

OLD CCCP IN BERLIN MITTE


Torstraße / früher Mitte / heute Neue Mitte

Die neue Werbung vom Kaffee Burger, oder ist es doch der Laden nebenan? Wer weiß das schon so genau heutzutage. Manche wissen gar nicht wo sie wohnen, geschweige denn, in welchem Laden sie letzte Nacht waren. Mich interessiert das, wenn überhaupt, auch nur peripher, und zwar wenn es ums Fahrziel geht. Daß irgendjemand wüßte, wofür CCCP steht, ist, denke ich, komplett zuviel verlangt. Warum dann überhaupt damit geworben wird, sollte man erst gar nicht verstehen wollen, denn das verstehen die in der Kreativbutze, die es ausgeheckt hat, selbst nicht.
Foto&Text TaxiBerlin

26.02.2014

"DAS BOOT IST VOLL" - ABER NICHT FÜR ALLE!


Baustelle mit Hinweis: Normal-Berliner raus!

In dem Buch "Das Boot ist voll" des Schweizer Autors Alfred A. Häsler müssen rassistisch Verfolgte das Land verlassen, politisch Verfolgten dürfen dagegen bleiben. Die Geschichte spielt während des Zweiten Weltkriegs in der Schweiz. Zum Glück leben wir einige Jahre später und in Deutschland. Gut ist auch, daß insbesondere hier in Berlin so viel dagegen getan wird, daß das Boot voll ist. Genau genommen gibt es kaum noch eine Freifläche, die nicht gerade zugebaut wird, insbesondere in den Stadtbezirken, die bei den Neu-Berlinern in spe angesagt sind. Kommen darf übrigens jeder nach Berlin - bleiben aber nur der mit dem nötigen Kleingeld.
Foto&Text TaxiBerlin

25.02.2014

"LOB DEM FAHRGAST" (TEIL EINS)


Fahrgastgeschenk

Daß Brecht nicht auf "Lob dem Fahrgast" gekommen ist, lässt sich ganz einfach erklären. Brecht ist kein Taxi gefahren. Nach meinem "Fahrgast Bashing", auf das ich gekommen bin, weil sonst immer nur auf die Fahrer rumgehackt wird, war es nur eine Frage der Zeit. Die Geschichte liegt auch schon über eine Woche zurück. Es war genau genommen am vorletzten Sonntagabend. Die Fahrt ging vom Radialsystem nach Siemensstadt. Ein Fahrgast schenkte mir obige CD vom selben Abend, wo er selbst mitgesungen hat, obwohl er gar kein Profisänger ist. Alleine das ist schon eine irre Idee. Hinzu kommt die, im Anschluss an das Konzert den Mitschnitt anzubieten. Und den dann geschenkt zu bekommen, ich weiß gar nicht, was das ist …

Foto&Text TaxiBerlin

24.02.2014

FAHRGAST BASHING (TEIL EINS)


Vorm Finden kommt das (sich) Verlieren …

Es ist schon eine ziemliche Leistung, auf dieser kurzen Strecke seinen Ehering zu verlieren. Was da wohl wieder los war?!? Hoffentlich war's kein Erbstück von der Mutter, sonst fließen gleich noch die Tränen. Ein schönes Detail ist auch, daß die Fahrt vom "Rheingold" losging. Oder ist das nur als Hinweis auf das Material vom Ring zu verstehen? Die Bar Eintausend ist übrigens unter den Gleisen gegenüber vom Bahnhof Friedrichstraße (auf der anderen Spreeseite). Ob sich der Ring angefunden hat, ist nicht bekannt. Um ähnliche Verluste zu vermeiden, empfiehlt der erfahrene Taxifahrer, auf das Tragen von Eheringen (und Geschmeide überhaupt!) zu vorgerückter Stunde in der Öffentlichkeit (und insbesondere in Taxen!) zu verzichten.

Foto&Text TaxiBerlin

23.02.2014

DER EWIGE JA-SAGER


So sieht er aus …

Eigentlich gehört er hinter Gittern und nicht davor. Aber die Gefängnisse sind bereits übervoll und es gibt einfach zu viele von ihnen …
Foto&Text TaxiBerlin

22.02.2014

"WIR WOLLEN SIE SO, WIE SIE SIND"


Aufforderung vor Baustelle

Vorsicht ist immer geboten, wenn man aufgefordert wird, doch einfach nur man selbst zu sein, insbesondere dann, wenn es so plakativ daher kommt. Vorsicht deswegen, weil allzu oft dahinter steckt, daß man bitte sehr so zu sein habe, wie es von demjenigen, von dem die Aufforderung stammt, erwartet wird. Wer das in diesem Fall ist, soll an der Stelle keine Rolle spielen. Ich nehme die Aufforderung ernst und sage: Ich bin gerne der, der ich bin, und als solcher habe ich gegen eine Baustelle weniger nichts einzuwenden.

Foto&Text TaxiBerlin

21.02.2014

DAS POLITISCH KORREKTE HUNDEFUTTER


Armer Hund

Gibt es genauso wie es das Politisch Korrekte Schuhwerk und den Politisch Korrekten Negerkuss. Wenn früher "nur" für bestimmtes Wetter galt, daß man keinen Hund vor die Tür setzen möchte, so möchte man heute angesichts von Vegetarischem Tierfutter überhaupt kein Hund mehr sein. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, daß das schon Tierquälerei ist, denn der Haushund (Canis lupus familaris) gehört nunmal zu den Fleischfressern (Carnivoren).

Foto&Text TaxiBerlin

20.02.2014

DAS POLITISCH KORREKTE SCHUHWERK


Schivelbeiner Str. / früher Prenzlauer Berg / heute Pankow

Gibt es auch wirklich, genauso wie den Politisch Korrekten Negerkuss. Der Vegetarische Schuh hat allerdings den Nachteil, daß er sich nicht dem Fuß anpasst, wie es Schuhe aus echtem Leder zu tun pflegen. Ob er auch eher zu Schweißfüßen oder gar Fußpilz neigt, was man Schuhen aus künstlichen Materialien gerne nachsagt, ist unbekannt.

Foto&Text TaxiBerlin

19.02.2014

DER POLITISCH KORREKTE NEGERKUSS


Natürlich Bio

Es gibt es ihn wirklich, wenngleich nur in gut sortierten Bio-Läden. Dort dann aber für jeden. Doch das Schönste an ihm ist, daß er auch biologisch abbaubar ist. (Das wurde mir auf Nachfrage versichert!) Dick macht er aber trotzdem. Danke noch mal meiner Fahrgästin von vorvorletzter Nacht für den Tip!

Foto&Text TaxiBerlin

18.02.2014

WINTER FÜR BEENDET ERKLÄRT


Erster Hinweis mit Berliner Baustelle

Manche behaupten, ich würde hier allzu oft weit übers Ziel hinausschießen. Daß das nicht der Fall ist, beweist obiges Foto. Zugegeben, ich wollte es bereits vor ein paar Tagen veröffentlichen und zwar mit dem Hinweis darauf, daß der Winter vorübergehend seinen Dienst eingestellt hätte - mit der Betonung auf vorübergehend (verbunden mit der guten Nachricht, daß auf den Berliner Baustellen bereits wieder gearbeitet wird, zumindest auf den privaten.) Aber was muss ich heute lesen? "Winter für beendet erklärt." Und das sagt nicht irgendwer, sondern der hier!
Foto&Text TaxiBerlin

WIE ICH MAL MIT DEM AUTO FUHR UND DANACH EIN BUCH ÜBERS LAUFEN SCHRIEB ...


Wenn der Autor mit dem Auto ...

Das hatte ich dem Autor damals schon gesagt, daß das nichts wird. Aber er wollte nicht auf mich hören. Es ist schon ein hartes Brot … Aber so viel wie er mit dem Auto fuhr, wäre er besser beim Autopapst aufgehoben als beim Bücher schreiben. Vielleicht könnte der, also der Autopapst, ihm sogar sagen, warum sein Buch nicht fährt läuft. Ausschließen würde ich das nicht - zumindest nicht von vornherein. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert. Bevor ich es vergesse: Es gab da noch diesen Anruf vom Lektor bei Autofiktion, in dem der mir erklärte, daß es doch klar wäre, daß der Autor niemals so weit gelaufen sein könne, weil er doch schon so und so alt wäre. Der Fehler lag ganz klar bei mir und ich entschuldige mich an dieser Stelle nochmals in aller Form.

Foto&Text TaxiBerlin

17.02.2014

AUTOFIKTION TRIFFT AUTOPAPST



Am Sonntag war es dann endlich soweit. Das Treffen fand aber nicht rein zufällig am Flughafen Tegel sondern wie vorher vereinbart im Radio Eins bei den "Sonntagsfahrern" statt. Der "Autopapst" Andreas Keßler war übrigens nicht alleine sondern in weiblicher Begleitung von Patricia Pantel, was an sich ja schon 'ne Meldung wert wäre. Am Sonntag war es dann sogar so, daß eigentlich nur Patricia sprach. Das kann aber auch daran gelegen haben, daß es weniger um "Auto-Trouble" sondern mehr um "Travel-Pussy" ging. Genau weiß ich es aber auch nicht, ist nur so 'ne Vermutung von mir. Das Interview ist im Moment online, keine Ahnung wie lange. Du findest mich hier ab Minute fünfunddreißig. Mir bleibt nichts weiter übrig, als am Thema dranzubleiben. Ich will nicht zuviel verraten, aber es gibt hier auf dieser Seite bald Neues zu erfahren!

Foto&Text TaxiBerlin

AUCH DANN KLAPPT ES MIT DEN STARS


Von den Färöer Inseln

Obwohl ich gar kein VIP Fahrer bin, steigen mir Frauen und auch Mädels ein, das geht auf keine Kuhhaut! Und jetzt nicht irgendwelche, sondern nur die Stars und selbst richtige Sternchen. Die beiden sympathischen Mädels (oben) zum Beispiel sind nach eigenen Angaben die Gewinner des "Kristallenen Bären", wenn es den gibt. Ich hab es nicht kontrolliert, und wer es genau wissen, soll googeln. Ich fand die beiden alleine schon wegen ihrem schwarz/weiß Polaroid witzig, das sie dabei hatten. (Polaroid scheint gerade "voll im Trend" zu liegen.) Übrigens, falls es jemand interessiert: Die beiden haben versprochen meiner Empfehlung zu folgen und wiederzukommen - nach Berlin! Wohin denn sonst!?!

Foto&Text TaxiBerlin

16.02.2014

"TAUSEND PEITSCHENHIEBE"


Irgendwo im Prenzlauer Berg

Die "Berlinale" ist noch nicht richtig zu Ende, und schon ist wieder "Tote Hose" auf den Berliner Straßen und in Berliner Taxen. Zeit, einmal aufzuklären, wozu ich besagte Peitsche an Bord habe. Was eignet sich da besser als ein Quiz?! Und da das letzte nicht gelöst wurde, gibt es gleich noch mal ein Zitat vom selben Autor. Wer ihn als erster richtig weiß, dem winkt wie gehabt eine Kurzstrecke.
Viel Glück!

" … tausend Peitschenhiebe dem gefühllosen und ruchlosen Besitzer, der all diesen goldenen, himmlisch grünen Blätterzauber verschwinden zu machen wagen darf, damit er seinen Gelddurst, das Gemeinste und Schnödeste, was es auf Erden gibt, befriedige."

Foto&Text TaxiBerlin

15.02.2014

VALENTINSTAG IM TAXI


Rose auf Polaroid

Zum Glück gibt es Fahrgäste, die einen an Valentinstag und ähnlich überflüssige Geschichten erinnern. Der Typ musste gleich seine neue Polaroid-Kamera an mir ausprobieren. Das Besondere an der neuen Polaroid ist, man sieht es nicht unbedingt auf obigem Foto, daß das Format nicht mehr quadratisch sondern rechteckig ist, um genau zu sein elf mal achteinhalb Zentimeter. An der Qualität der Bilder hat sich nichts geändert, sie ist immer noch schlecht. Hinzu kommt, daß die Bilder teuer sind, knapp ein Euro das Stück. Aber ich will mich nicht beklagen, immerhin gab es das Foto für mich umsonst und von ihr gleich noch 'ne Rose dazu. Insgesamt waren es sogar vier Personen - also zwei Pärchen. Alles übrigens innerhalb einer Kurzstrecke, was meiner bescheidenen Meinung nach die eigentliche "Leistung" war.

Foto&Text TaxiBerlin

TAXIINKOMPATIBLE WERBUNG


Zu Aktiv!

Es ist immer dasselbe mit diesen Kreativbutzen. Angeblich machen sie Alles, aber die einfachsten Sachen kriegen sie nicht hin. Beispielsweise Taxikompatible Werbung. Das da oben ist eben keine Taxikompatible Werbung, weil unsere Kundschaft nicht gehen sondern fahren soll! Genau genommen soll sie sogar gefahren werden, also Passiv. Aber das kannst du diesen Kreativen zehnmal sagen - das verstehen die einfach nicht. Nur die Hand aufhalten, das können sie. Von mir bekommen sie nichts - keinen müden Cent!

Foto&Text TaxiBerlin

14.02.2014

DU GEHST TAXIFAHREN? ...


Keine Kreativbutze!

Ob ich im Taxi eine Waffe bei mir habe, werde ich immer wieder gefragt. Natürlich nicht! Jedenfalls so lange nicht, so lange Peitschen nicht als Waffen durchgehen, worüber man durchaus geteilter Meinung sein kann. Wie das halt so ist im Leben. Die einen sagen so, die anderen so. Meine Peitsche geht aber nicht auf Nietzsche zurück, wie der ein oder andere jetzt vermuten mag (völlig zu Unrecht übrigens, weil Nietzsche das selbst gar nicht gesagt hat, und auch nicht sein Zarathustra), sondern auf meine Balkanischen Wurzeln. Auf dem Balkan ist eine Peitsche etwas ganz alltägliches und jeder Mann hat mindestens eine. In unseren Breiten und selbst in Berlin ist das leider immer noch viel zu wenig bekannt. Deswegen ist es auch so schwierig, hier überhaupt eine zu finden. Auf dem Flohmarkt kannst du vergessen! Zum Glück gibt es den Peitschenhandel von Marco in Neukölln. Endlich mal was Reelles und keine von diesen ewigen Kreativbutzen, die nur heiße Luft verkaufen. Auf dem Balkan ist es übrigens so, aber das nur nebenbei, daß die Frau vom Taxifahrer ihren Mann, wenn sie es denn nicht vergisst, immer daran erinnert: "Du gehst Taxifahren? Vergiss die Peitsche nicht!"

Foto&Text TaxiBerlin

13.02.2014

WARUM ES DIE WELT NICHT GIBT


Friedrichstraße / früher Mitte / heute Neue Mitte

Berlin ist voll von Kreativen und die Kreativsten unter ihnen sitzen in Kreativbutzen. Dort versuchen sie aus Nichts Geld zu machen, obwohl doch jedes Kind weiß, daß Nichts Nichts ist, aus dem niemals mehr als Nichts werden kann. Gut, es gab mal eine Ausnahme, aber da hatte bekanntlich Gott seine Finger im Spiel.

Früher war zwar nicht alles besser aber manches anders. Verglichen mit heute ging es damals noch ehrlich zu. Kreativbutzen gab es zwar auch schon, aber da wurde nur versucht aus Scheiße Gold zu machen. Das geht übrigens wirklich. Du glaubst mir nicht? Dann schau hier!

Soweit gibt es keine neuen Erkenntnisse - bis gestern! Da stieß ich auf die Ankündigung eines Vortrages von Prof. Dr. Markus G. mit dem Titel "Warum es die Welt nicht gibt". Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob das in die Kategorie "aus Nichts Geld" oder "aus Scheiße Gold" machen gehört? Würde mich aber echt mal interessieren!

Möglicherweise, das lässt zumindest der Bildhintergrund vermuten, ist Prof. Dr. Markus G. kein Lehrkörper im klassischen Sinne. Es muss nicht immer schlecht sein, wenn man mehr am Tresen und weniger im Hörsaal zu Hause ist. Wie viele gute Ideen, die am Stammtisch geboren sind, werden uns später als Wissenschaft verkauft?!

Der Vortrag von Prof. Dr. Markus G. ist übrigens am Montag den 17. Februar um 19:30 Uhr. Leider habe ich keine Zeit hinzugehen. Vielleicht kann das mal der eine von meinen beiden Lesern übernehmen. Wäre echt toll und Danke im Voraus!

Foto&Text TaxiBerlin

12.02.2014

IM TAXI MIT ROBERT REDFORD


Kino International / Seiteneingang

Schade, daß ich damals noch kein VIP-Fahrer war, sonst wäre Robert Redford bestimmt bei mir eingestiegen und nicht in die schwarze Limousine vor mir. Dann hätten wir auch gleich über seinen letzten Film sprechen können und wie der so ankommt - im Prenzlauer Berg. Und ich hätte es nicht schriftlich machen müssen, und müsste mich jetzt nicht ärgern, daß der Film heute nicht im Radio besprochen wird. - Doch zurück zum VIP-Fahrer. Ich bin keiner und will auch keiner werden. Ich bin nicht mal VIP. Ich bin V-VIP! - Very-VIP!
Und deswegen bin ich wohl auch am Sonntag zum "Autopapst" bei Radio Eins eingeladen. Worum es genau geht, hab ich schon wieder vergessen. Ich glaube, er interessiert sich für meinen "Goldesel".

Foto&Text TaxiBerlin

NORBERT RANDOW GEDENKVERANSTALTUNG


"Bai Ganju, unsere Liebe"

Anfang November 2012 drang die Kunde an mein Ohr, daß Norbert Randow den Verrückten kennenlernen möchte, der mit einem Esel quer durch Bulgarien gezogen war. Der Verrückte, oder besser: der Freak, war ich! Der Name Norbert Randow war mir schon lange Zeit wegen seiner zahlreichen Übersetzungen aus dem Bulgarischen ein Begriff, und von ihm zum Kaffee eingeladen zu werden, war für mich eine große Ehre.

Früher, vor vielen Jahren, hatte ich mich gefragt, was das wohl für ein Landsmann ist, der so viel aus dem Bulgarischen übersetzt, dessen Nachname wie meiner auf OW endet und der mit Vornamen Norbert heißt. Später, nachdem ich auch andere Übersetzungen von Aleko Konstantinows "Bai Ganju, der Rosenölhändler" gelesen hatte, bekam ich eine Vorstellung davon, daß dieser Norbert Randow, egal was für ein Landsmann er auch immer sein mag, ein leidenschaftlicher Mensch und ein genialer Übersetzer sein muss, und der mir meine Ausgabe des Buches mit "Bai Ganju, unsere Liebe" signieren sollte.

Es blieb nicht bei dem einen Kaffee trinken, Norbert Randow und ich trafen uns regelmäßig zu Gesprächen, die für mich ein Schatz sind, da er über ein enormes Wissen über Bulgarien und die Bulgarische Literatur verfügte. Daß er diesen Schatz mit mir geteilt hat, dafür danke ich Norbert Randow. Ich danke ihm auch dafür, daß er mein Vorhaben, Werke von Aleko Konstantinow neu auf Deutsch herauszugeben von Anfang an unterstützte und der Übersetzerin Ines Sebesta bei Fragen zur Verfügung stand.

Aber auch seine Biografie und sein Lebensweg in der DDR haben mich tief beeindruckt. Beispielsweise, daß er nach drei Jahren Gefängnis nicht in den Westen gegangen war. "Ich wollte, daß DIE gehen!" (Mit DIE waren die Kommunisten gemeint), war seine Begründung. Er sollte Recht behalten. Und obwohl die Stasi verfügte, dass keine Anstellung erfolgt, ist Norbert Randow seinen Weg gegangen und hat uns eine Vielzahl phantastischer Übersetzungen aus dem Bulgarischen und dem Weißrussischen hinterlassen.

Milen Radev hat über Norbert Randow einmal gesagt, daß er ein Bulgare aus Norddeutschland ist. Für mich war Norbert Randow einfach ein toller Typ und ein wahrer Lebenskünstler, dem das gelungen ist, wovon viele Menschen träumen, was aber nur wenigen gelingt: Aus seinem Leben eine Kunst zu machen.

PS: Norbert Randow ist am 1. Oktober vergangenen Jahres im Alter von knapp 84 Jahren verstorben. Letzte Woche Mittwoch fand im Buchhändlerkeller in der Carmerstraße in Charlottenburg eine Gedenkveranstaltung für ihn statt. Aus diesen Anlass habe ich diese Zeilen verfasst.

Foto&Text TaxiBerlin

ZWANZIG JAHRE IM TAXI - EINE BILANZ (SERIE)


I'm doing it my way ...

Heute möchte ich einmal die Statistik bemühen in der Hoffnung, deswegen nicht gleich als "sarrazinmäßig" oder gar "sarrazinesk", wenn es das gibt, abgestempelt zu werden. Die Statistik besagt, daß drei von vier Berlinern Zugezogene sind, was eigentlich nicht der Rede wert wäre, weil unsere Stadt immer von Zuzug gelebt hat, wenn es nicht einen Unterschied zur Vergangenheit geben würde.

Früher, beispielsweise die Hugenotten oder auch die Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg, waren froh in Berlin eine zweite Heimat zu finden. Für viele, die jetzt nach Berlin kommen, ist Berlin in erster Linie ein Ort für Spekulationen, wo, um nur ein Beispiel zu nennen, Wohnraum heute so viel kostet und morgen so und so viel kosten wird. Manchmal habe ich den Eindruck, von mir wird erwartet, Respekt vor ihren Rechenkünsten zu haben. Den könnten sie wegen mir gerne haben! Aber wo ist ihr Respekt gegenüber meiner Stadt?

Ich kann ihren Respekt nicht finden - nirgendwo! Vielleicht liegt es aber auch an mir. Ich will das gar nicht ausschließen. Nur, für mich ist Berlin wie Mutter und Vater zusammen. Diese Stadt hat mir alles gegeben, weil einmal alles möglich war - früher. Vielleicht verstehst du meinen Wunsch, daß es den Eltern gut gehen soll, und daß ich etwas dagegen habe, wenn sie einfach würdelos entsorgt werden. Möglicherweise aber auch nicht, weil auch du neu in der Stadt bist und es aus der Mode gekommen ist, seine Eltern zu ehren. Aber Moden kommen und gehen. Und nur zu schauen, wo die Futtertröge am vollsten sind, ist nicht deswegen richtig, weil alle es machen.

Mir tun viele Zugezogene einfach nur leid. Sie müssen in einer Stadt leben, in der sie gar nicht sein möchten. Wenn ich das Geld hätte, ich würde ihnen ihren Spekulationsgewinn direkt auszahlen, nur um sie aus Berlin wegzuhaben. Leider habe ich den Schmutz, Verzeihung: das Geld, nicht. Deswegen bleibt mir nur übrig, ihnen zu sagen: Ihr könnt mich nicht beeindrucken mit eurem Geld, euren Wohnungen und euren nicht erzogenen Kindern - mit denen am allerwenigsten!

Mit Geld protzen ist übrigens das gleiche wie um Geld betteln! Es sind die zwei Seiten ein und derselben Medaille. Dahinter steckt "bestenfalls" nur ein Mensch ohne Würde, im Normalfall aber das Bedürfnis nach Anerkennung, was auf einer Couch besser aufgehoben wäre als auf Berliner Straßen oder in teuren Eigentumswohnungen.

Diese Menschen haben sich unser aller Mitleid redlich "verdient"! Wenn ich aber ganz ehrlich sein soll, so hoffe ich doch insgeheim, daß sie an ihrem Geld, ihren Kreditkarten oder an ihren achtundzwanzig Cent Steuerrückerstattung für eine Kurzstrecke ersticken mögen.

Foto&Text TaxiBerlin

11.02.2014

RADIO VOODOO SENDET WIEDER


TaxiBerlin und sein bester Freund

Es ist so weit! Auf der Berliner Frequenz 88,4 MHz, auch bekannt als Pi-Radio, geht die Kultsendung "Radio Voodoo" am morgigen Mittwoch den 12. Februar ab 21:30 Uhr wieder auf Sendung. Der Macher Robert Weber hat sich dazu etwas ganz besonderes einfallen lassen. Zusammen mit den drei ausgewiesenen Film-Experten Rigoletti M. alias Marion Pfaus, Claudia Mair und Karsten Krampitz wird er passend zur Berlinale über drei aktuelle Kinofilme diskutieren. Das Ganze unter dem leicht zu merkenden Titel "Trashfilm". Vom alten "Radio Voodoo" Team fehlen nur mein bester Freund Dietrich Werneburg und Michael Stein, da beide verstorben sind, und meine Wenigkeit, aber nicht etwa weil ich morgen tot bin, sondern weil ich mir schlichtweg die verkehrten Filme angesehen habe.

Trotzdem von meiner Seite schonmal viel Spaß!

Text TaxiBerlin

ZWANZIG JAHRE IM TAXI - EINE BILANZ (SERIE)


Flughafen Tegel (TXL) / Taxi-Ladeleiste / Gate 6-9

"20 Jahre Taxifahrer in Berlin - Eine Bilanz" ist der Titel eines Beitrags über mich in der Berliner Zeitung von gestern unter der Rubrik "Meine Woche", der mir durchaus gelungen erscheint, wofür es sicherlich mehrere Gründe gibt. Da wäre zum einen die Chemie zwischen dem Herrn von der Berliner Zeitung und mir zu nennen, die irgendwie gestimmt hat, was nicht selbstverständlich ist. Nicht zuletzt ist es aber auch immer die Frage, ob derjenige, der interviewt wird, auch wirklich etwas zu sagen hat. Und da nicht alles, was ich gesagt bzw. zu sagen habe, in dem Artikel Platz finden konnte (sonst hätte die Berliner locker 'ne eigene Zeitung draus machen können), starte ich heute eine neue Serie mit obigem Titel, in der der geneigte Leser alles das erfährt, was nicht in der Zeitung stand.

Das Berliner Pflaster wurde mir bereits in die Wiege gelegt. Sowohl meine Mutter als auch meine Oma sind Berliner Pflanzen. Bei letzterer, sie wird demnächst 93 Jahre alt irgendwo in Lichterfelde draußen, würde ich angesichts von vier Ehen und zwölf Kindern sogar von einem Berliner Original sprechen. Bevor ich vor über zwanzig Jahren nach Berlin kam, nahm ich einen kleinen Umweg über Sofia. In den Straßen der bulgarischen Hauptstadt machte ich als "kleener Piepel" die ersten Fotos mit der teuren Spiegelreflexkamera meines Vaters, von denen keins wirklich zu gebrauchen war, was aber daran lag, daß mir niemand vorher die Kamera erklärt hatte. Heute, wo ich groß bin, habe ich immer eine kleine Kamera dabei, die ich auch nicht komplett verstehe. Ich gebe mir aber - wie früher - größte Mühe.

Die Leute heute kommen aus den verschiedensten Gründen in unsere Stadt. Oft ist es wegen dem Partner bzw. der Partnerin. Aber es kommen auch immer mehr Leute wegen einem Job nach Berlin, wo ich mich jedesmal frage: Von welchen Jobs reden sie? Ich kann es mir nur so erklären, daß sie irgendeinen Job in den unzähligen, neu entstandenen Kreativbutzen meinen, wo versucht wird aus Nichts Geld zu machen. Jemanden, der wie ich nur wegen Berlin nach Berlin gekommen ist, findest du heute so gut wie gar nicht mehr - ist sozusagen 'ne aussterbende Spezies. Vorausgesetzt, man zählt die nicht dazu, die nur zum Party in unsere Stadt kommen. Aber die sind sowieso zu nichts zu gebrauchen, außer eben zum Party machen und zum Chillen danach.

Das Wort Chillen gab es übrigens früher gar nicht. Sicherlich wurde auch damals Party gemacht, und nicht zu knapp! Aber es wurde auch gearbeitet und sich ausgeruht bzw. abgehangen. Abhängen war glaube ich seinerzeit das Wort für Chillen. Auf jeden Fall gab es damals drei Dinge (Party machen, arbeiten und abhängen), und nicht so wie heute, wo es nur noch Party machen und Chillen danach gibt. Und das, jetzt kommt der eigentliche Clou, obwohl früher (und nicht heute!) das Lebensgefühl in Berlin war: Alles ist möglich! Das Leben in Berlin heute ist dagegen vergleichsweise langweilig und mit jedem Tag wird es langweiliger. Du kannst förmlich dabei zuschauen.

Früher gab es beispielsweise ganze Wochenenden in der Taxe, also drei komplette Schichten, wo ich nicht eine einzige Quittung ausgestellt habe. Heute vergeht kaum eine Fahrt, wo ich neben dem Fahren nicht auch noch zum Schreiben, und zwar einer Quittung, gezwungen werde. Gut, ich will mich nicht über Nichts beklagen. Außerdem kann ich, im Gegensatz zu manch Kollegen, schreiben. Es ist sowieso eher die Frage, ob der Leser von heute lesen und auch verstehen kann, was er so ließt. Doch zurück zum Taxifahren in Berlin. Worauf ich hinaus will, ist der Umstand, daß heutzutage nur noch Leute mit dem Taxi fahren, die entweder den kompletten Fahrpreis (meist von ihrer Firma) oder immerhin einen Teil davon (mit etwas Glück vom Finanzamt) erstattet bekommen.

Nun hat aber Taxifahren den ermäßigten Steuersatz von sieben Prozent. Das bedeutet bei einer Kurzstrecke, die auch weiterhin vier Euro kosten wird, gerade mal (sieben mal vier) achtundzwanzig Cent. Und doch gibt es Leute (Neu-Berliner oder Berlin-Touristen?), die sich bei einer Kurzstrecke eine Quittung ausstellen lassen. Gut, es kommt nicht häufig vor, aber ich muss mir jedes mal echt das Lachen verkneifen. Das Gute daran ist, daß sich das Blatt von den Neunzigern, wo Berlin ein großer Zoo war und die Berliner die Tiere, die von unseren Besuchern bestaunt wurden, komplett gewandelt hat. Heute sind Leute, die wie beschrieben Taxi fahren, die Aliens.

Fortsetzung folgt!

Foto&Text TaxiBerlin

10.02.2014

VALENTINSTAGGESCHENKTIP



Der Valentinstag steht vor der Tür und viele wissen nicht, was sie ihrer Liebsten schenken sollen. Wie wäre es mal mit einem Bauhelm statt Blumen. Den gibt es in jedem Baumarkt für wenig Geld und bringt jeden sicher durch die Berliner Baustellen, auch Straßen genannt. Vor zwei Jahren habe ich an dieser Stelle die Aktion "Bauhelme gegen Baustellen" gestartet. Seither hat sich an der Baustellensituation in Berlin nichts verbessert, eher im Gegenteil! Nachdem jetzt auch der ADAC ausgefallen ist, etwas dagegen tun zu können, von der Politik war schon lange nichts mehr zu erwarten, ist es an uns, unser "Baustellen-Schicksal" selbst in die Hand zu nehmen. Die Moskauer haben es mit ihrer Aktion "Blaue Eimer gegen Bonzen" vorgemacht, indem sie gewöhnliche blaue Eimer auf ihre Autos stellten und damit dem inflationären Gebrauch von Blaulicht von Bonzen und vermeintlichen Bonzen auf den Straßen der russischen Hauptstadt die Rote Karte zeigten. Wir in Berlin sollten uns zum Valentinstag einen gelben Bauhelm schenken und nur noch mit ihm auf den Kopf unsere Stadt erkunden. Ob sich dadurch etwas ändert, kann niemand wirklich garantieren. Aus eigener Erfahrung kann ich allerdings versichern: Es macht jede Menge Spaß!

Foto&Text TaxiBerlin

09.02.2014

BERLIN MUSS BRENEN!!


provisionsfrei = umsonst

Es gibt Taxifahrer auf Lehramt in Berlin (kein Scheiß!), die kennen den Unterschied zwischen Anonym, Pseudonym und Synonym nicht. Also wieso sollte sich der Berliner Brandstifter dann bitte sehr mit dem Brennen auskennen? Und vor allem, wenn's eh umsonst ist!!

Foto&Text TaxiBerlin

08.02.2014

VERTRAUEN IST GUT - KONTROLLE IST BESSER


Flughafen Tegel (TXL) / Terminal A / Herrentoilette / Gate 8

Das hatte mir der nette Mann nicht geglaubt, daß es den Automaten (oben) wirklich gibt, auf der Herrentoilette. Und deswegen hat er mich in den Prenzlauer Berg bestellt, damit wir gemeinsam zum Flughafen Tegel fahren. Dort sind wir zusammen - jeder mit einem Bauhelm auf dem Kopf (sicher ist sicher!) - rein in die Herrentoilette bei Gate acht. Die Freude war groß beim netten Herren aus dem Prenzlauer Berg. Endlich mal ein ehrlicher Berliner Taxifahrer! Doch damit nicht genug. Danach ging es gleich weiter zur Flughafenruine Flughafenbaustelle im Landkreis Dahme-Spreewald mit dem Namen BER, wo uns die Toilettenfrau in Warteposition bereits erwartete. Die Freude war nun ganz ihrerseits. Kommt ja sonst keiner bei ihr vorbei. Leider hatten wir nur wenig Zeit, weil der nette Herr aus dem Prenzlauer Berg jetzt in sein Büro am Alex musste, um über unser Abenteuer zu schreiben. Alles natürlich auf Uhr, aber das dürfte sich von selbst verstehen. Trotzdem muss es erwähnt werden. Vieles, was früher selbstverständlich war, ist es heute nicht mehr. Ich sage nur VIP Fahrer! Wenn alles klar geht, erscheint der Artikel am Montag. Aber auch hier gilt: Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser!

Foto&Text TaxiBerlin

07.02.2014

DANN KLAPPT'S AUCH MIT DEM DENKEN ...


Märkisches BioStroh von hier

Und das Beste daran ist: Man muss nicht mehr in den BioLaden! Nein, jeder stinknormale Supermarkt tut es auch. Wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis es auch im Späti zu haben ist. Also wenn das kein Fortschritt ist, dann weiß ich auch nicht.

Foto&Text TaxiBerlin

06.02.2014

VOM VIP TAXI ZUM VIP FAHRER


VIP TAXI / Aufkleber (leicht verblasst)

Es wurde mal wieder Zeit, eine neue Sau durchs Dorf zu treiben. Sie heißt "VIP Fahrer". Die davor hieß "VIP Taxi". Was ist der Unterschied? Die eine ist Fahrergebunden, die andere Autogebunden! Alles verstanden? Ich auch nicht! Muss man auch nicht. Warum? Weil es bisher nur eine Handvoll "VIP Fahrer" gibt, und die stehen dem Normalberliner nicht zur Verfügung. Der Normalberliner gehört hier nicht zum Konzept, wie er auch immer weniger zum Konzept dieser Stadt gehört. Daß die Berliner Taxiverbände bei dieser Entwicklung eine Vorreiterrolle einnehmen, ist die einzig neue Erkenntnis.

Foto&Text TaxiBerlin

"SARRAZINMÄßIG" UND DAS UNWORT DES JAHRES


Graffito (Einzahl von Graffiti)

"Sarrazinmäßig" ist ein Wort, daß mir bis gestern völlig unbekannt war. Zuerst dachte ich, es würde an mir liegen. Das stimmt aber nicht. "Sarrazinmäßig" ist wirklich ein neues deutsches Wort. Stammen soll es vom Chefredakteur des "Spiegels", was dieser aber bestreitet. Unbestritten ist, daß ein Artikel von Monika Maron Anlass für diese Wortneuschöpfung ist. Der Artikel beschäftigt sich mit dem Thema "Integration" und erschien in der "Welt am Sonntag." Wenn "Sarrazinmäßig" nicht morgen wieder vergessen wäre, weil keiner Sarrazin gelesen hat, dann hätte es zumindest meiner Meinung nach beste Chancen Unwort des noch jungen Jahres zu werden. Ach so, da war noch was: Der Artikel von Frau Maron. Aber wer ließt den schon? Der ist ja bekanntlich "Sarrazinmäßig".

Foto&Text TaxiBerlin

05.02.2014

WAS UNS AM NEUEN FLUGHAFEN BER ERWARTET


1 Überraschung

Wen man nicht alles im Taxi kennenlernt: Hipster, Party People, Touristen, … und manchmal sind sogar ganz normale Menschen dabei. Wie du und ich, wie man früher sagte. Beispielsweise die Toilettenfrau vom zukünftigen Flughafen BER. Natürlich nur, wenn der denn irgendwann mal aufmacht. Im Moment ist die Dame allerdings noch in Warteposition. Das hat den Vorteil, daß sie genug Zeit hat. Und so sind wir neulich mal zur Baustelle gefahren, wo sie mir ihr zukünftiges Reich gezeigt hat. Aber was musste ich da sehen: 1 Überraschung. Und was für eine! Bisher dachte ich, dass es nur in TXL diese genialen Automaten gibt. Leider falsch, es gibt sie auch in BER. Ich muss mich also korrigieren. Einer Eröffnung von BER steht nunmehr - zumindest meinerseits - nichts mehr im Wege.

Foto&Text TaxiBerlin

04.02.2014

"BERLIN TRIFFT DEN GROSSEN MEISTER"


Möckernstr. / früher Kreuzberg / heute Friedrichshain-Kreuzberg

Nachdem sich der Alte Meister am Wochenende durch diesen Werbeclip für den Autobauer Chrysler selbst ins Aus katapultierte, war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Neuer Meister auf der Bildfläche erscheint. Der Neue Meister ist ein Großer Meister und kommt aus dem Morgenland. Seine Weisen wird er unter obigem Motto heute Abend im Tempodrom unters Volk bringen. Heute Nachmittag war dort noch tote Hose - nur Kopftücher und Bullen. Andererseits hat der Große Meister aus dem Morgenland aber auch schon vor vielen Jahren gesagt, was er zu sagen hat: "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten."

Foto&Text TaxiBerlin

IHR RECHT AUF SCHMERZENSGELD ODER NICHTS NEUES AUS MITTE


Wieder keine Beerdigung ...

Nachdem ich mich neulich mit dem Thema Schmerzensgeld beschäftigt hatte, ist es keine Überraschung, daß nun die BILD-Zeitung nachzieht. Mein Rat für den Rentner: Das Schmerzensgeld nicht für die Beerdigung aufsparen sondern sofort verprassen! Sollen die Erben in spe doch sehen, wie sie klarkommen!

Foto&Text TaxiBerlin

03.02.2014

DER BUCHTITEL


Leider schon vergeben

Jeder schreibt heute ein Buch und so ist es kein Wunder, daß langsam die Buchtitel ausgehen. Gut, jeder ist vielleicht etwas übertrieben. Es gibt auch eine Handvoll vernünftiger Zeitgenossen. Die schreiben nur, zum Glück müsste man sagen, wenn es Geld gibt fürs Schreiben. Mit dem Glück ist es wie mit so vielen Dingen im Leben aber so eine Sache. Möglicherweise wird ihre Vernunft nun damit bestraft, daß dann, wenn die Gelder irgendwann bewilligt werden, am Besten wäre natürlich zu Lebzeiten, die Buchtitel aus sind. Genau danach sieht es nämlich im Moment aus. Sogar "TravelPussy" ist schon vergeben. Umso mehr freue ich mich, exklusiv einen absolut jungfräulichen Buchtitel präsentieren zu können, der gleichzeitig auch die Buchkritik sein könnte. Genau genommen sind es sogar zwei Buchtitel, denn aus "Naja" kann notfalls auch "Na Ja" gemacht werden.

Foto&Text TaxiBerlin

02.02.2014

WOZU EIN MERCEDES DOCH GUT IST ...



Anfang Dezember konnte ich den zuverlässigen Snowden in liebevolle Hände abgeben, wie man so schön sagt. Gestern erreichte mich nun eine SMS vom Käufer: "Wozu ein mercedes doch gut ist, hab endlich eine süsse frau kennengelernt. lieber taxifahrer, herzlichen dank"

SMS  Käufer
Foto TaxiBerlin

01.02.2014

DAS QUIZ VON TAXIBERLIN BEI AUTOFIKTION


Irgendwo in der Berliner Peripherie

Es wird mal wieder Zeit für ein neues Quiz. Und da das letzte nicht gelöst wurde, gibt es ein weiteres Zitat vom selben Autor. Wer als erster weiß, von wem folgende Sätze sind, dem winkt wie gehabt eine Kurzstrecke, vorzugsweise in der Peripherie von Berlin:

"'Ich bin der und der. Ich habe soundso viel Geld, und ich darf mir herausnehmen aufzufallen. Ich bin zwar sicherlich ein Lümmel und Tölpel und geschmackloser Kerl mit meinem hässlichen Prunken; aber es hat mir niemand zu verbieten, lümmelhaft und tölpelhaft zu sein.'"

Foto&Quiz TaxiBerlin