05.11.2013

KUNST IST ...


"Ein Nichteinmischungspakt mit der Wirklichkeit"

Diese geniale Definition ist nicht von mir, sondern aus dem Internet. Genauer gesagt war es ein  Artikel in der ZEIT, der jetzt im Internet nachzulesen ist. Wichtig ist nicht, daß man liest, sondern was man liest. In dem aufschlussreichen Artikel von Hanno Rautenberg kann man folgendes über Kunst und Künstler lesen:

"Sie ist handzahm geworden, ein Stimmungsaufheller in dunklen Zeiten und viel mehr nicht."

"Selbst der einzelne Künstler hält sich vornehm zurück, wenn es um gesellschaftliche Debatten geht. ... Es könnte der Karriere schaden."

"Und auch ihre Werke sind so angelegt: Sie können alles bedeuten, und im Zweifel bedeuten sie nichts."

"Die Preise gelten den meisten als wichtigstes Indiz für Qualität, ... Man hat sich mit der Markthörigkeit der Kunst abgefunden und übt allenfalls noch pro forma Kritik."

"Was zählt, sind Besucherquoten und Umsatzzahlen. ... Dass die Kunst lange stolz war auf ihre Zwang- und Nutzlosigkeit, dass die Künstler sich nicht eingemeinden, nicht gleichmachen lassen wollen, das alles ist nur noch blasse Erinnerung."

"... Kunst beginnt erst dort, wo die befriedete Gegenwart endet."

Wer jetzt Lust bekommen hat, den kompletten Artikel zu lesen, findet ihn hier.

Foto&Text TaxiBerlin

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen