30.11.2013

BACK TO BERLIN


Münzstraße / früher Berlin-Mitte / heute Neue Mitte

Taxifahren ist, Ausnahmen bestätigen die Regel, eine Fahrt von A nach B. Taxifahren in Berlin ist, folgt man dieser Logik, eine Fahrt von A nach B in B. Was bedeutet nun aber I *> Berlin? Berlin ist klar. I dürfte die Abkürzung (manche sagen auch Neu-Deutsch) von Ich sein. Aber was ist mit *>? Was hat es zu bedeuten? Ist es eine geheime Sprache? Ist es gar Kunst? Oder ist es nur was Neues?! Ich weiß es ehrlich gesagt nicht genau, vermute aber letzteres, also was Neues aus der Neuen Mitte! Das macht Sinn, auch wenn es keinen Sinn hat.

Foto&Text TaxiBerlin

29.11.2013

BLACK FRIDAY SPECIAL


29.November 2013

Keine Ahnung, was sich hinter diesem speziellen "Special" (Foto) verbirgt. Was ich aber herausfinden konnte, ist, daß der "Schwarze Freitag" (Black Friday) nach dem "Erntedankfest" (Thanksgiving) meint, daß der Einzelhandel an diesem offiziellen und landesweiten "Brücken-Feier-Tag" schwarze Zahlen schreibt. Ob das jetzt eine gute Nachricht ist oder eher nicht, muss jeder für sich entscheiden.

Foto&Text TaxiBerlin

28.11.2013

LET'S MAKE A FIRE


Illegales Feuer im Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Im "Land of the Free" und "Home of the Brave" ist es extrem schwierig einfach mal so ein Feuer zu machen, um nicht zu sagen: Es ist eigentlich unmöglich. Immer soll man vorher irgendwo anrufen, wenn es nicht die Feuerwehr ist, ist es das Umweltamt, und um Erlaubnis bitten. Ich sage dann immer: "Don't call them, they'll call you!", aber mich vom alten Kontinent nimmt hier natürlich keiner so richtig Ernst. Endlich ist es mir gelungen (Wie, verrate ich nicht!) die deutschen Tugenden von Recht und Ordnung zu überlisten im "Promised Land", und doch noch ein Feuer zu machen. Und weißt du, was dann passiert ist? Es kam nicht etwa die Feuerwehr, und auch nicht das Umweltamt oder der Sheriff, sondern alle Nachbarn. Alle versammelten sie sich an meinem Feuer in der Fremde und waren ganz erstaunt darüber, daß es sowas noch gibt: Einfach ein Feuer.

Foto&Text TaxiBerlin

27.11.2013

KLEINES KALIFORNISCHES BIER RANKING


Definitiv die Nummer Eins

Bevor Thanksgiving, das ursprünglich auf die Indianer (Native American) zurückgeht, die ihr bescheidenes Mahl mit den ersten christlichen Pilgern in der Neuen Welt teilten, mit all seinen Truthähnen über uns hereinbricht, ein kleines Kalifornisches Bier Ranking. Kleines deswegen, weil es eigentlich nur ein Bier gibt, die Rede ist von Sierra Nevada (Foto), das man überhaupt trinken kann. Alles andere ist mehr oder weniger Shit-Bier, allen voran das amerikanische Budweiser, was genau genommen gar kein Bier sondern Limonade mit Bier-Geschmack ist. Wenn ich's mir recht überlege, gibt es doch noch ein kalifornisches Bier, was man trinken kann, und zwar das Anker-Bier aus San Francisco. Genau dorthin bin ich bereits so gut wie unterwegs, um schon an diesem Wochenende wieder die Straßen von Berlin unsicher zu machen. See you there!

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ABOUT DEER AND DEAR AND TEAR AND TIER


Deer in the front yard

Was in Berlin die Wildschweine sind, sind hier die Rehe (Foto). Und obwohl hier nahezu jeder 'ne Waffe im Schrank hat, ich meine jetzt keine Wasserpistole und auch kein Luftgewehr, und jeder auch 'nen Grill in der Garage, gibt es nirgendwo Deer-Barbeque. Woran das liegt, kann ich nur vermuten. Um es kurz zu machen: "Land of the Free" und "Home of the Brave" war einmal. Nicht mal füttern dürfen soll man das blöde Dear Deer Tier! Und die Leute halten sich auch noch dran - das musst du dir mal vorstellen! Ich will ganz ehrlich sein: Ich bin total disappointed, um nicht zu sagen ganz schön enttäuscht.

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26.11.2013

NOW SOMETHING COMPLETELY DIFFERENT


Quelle: THE UNION

Bereits letzten Freitag waren wir in der Kirche der Methodisten im Nachbarort Nevada City. Der Grund war ein erfreulicher, um nicht zu sagen ein extrem erfreulicher. Aber vor allem war es witzig, am anderen Ende der Welt etwa dreißig ältere Herrschaften Tänze aus meiner zweiten Heimat auf dem alten Kontinent lernen zu sehen. Dazu muss man wissen, daß jeder bulgarische Tanz andere Schritte hat und keine Schrittfolge der anderen auch nur ähnelt. Einige von den amerikanischen Tänzern, im Laufe des Abends stießen auch jüngere Leute dazu, waren sogar schon mal auf dem Balkan gewesen, andere beabsichtigen ihn bald zu besuchen. Überhaupt ist die Mischung hier angenehm: rüstige Rentner & heilige Hippies. Zum Schluss gab es noch Live-Musik vom "Village Folk Orkestra" - das einzige Haar in der ansonsten bunten bulgarischen Suppe. Von den Musikern war wohl noch keiner auf dem Balkan gewesen, sonst hätte nicht jedes Lied nach Klezmer geklungen.

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25.11.2013

"WE ARE WORKING HARD" (SERIE)


Public Toilet im "Home of the Brave"

Obwohl öffentliche Toiletten im "Land of the Free", im Gegensatz zu "Good Old Germany", immer umsonst sind, wird einem dort richtig was geboten. Damit meine ich nicht, daß in jeder Public Toilet hart an der Sauberkeit gearbeitet werden würde. Umsonst bedeutet auch hier, wie wohl überall auf der Welt, seine Erwartungen besser etwas nach unten zu schrauben. Es ist aber nicht so wie seit einiger Zeit in Berlin, daß umsonst automatisch nichts Wert sein soll. Ganz und gar nicht! Schau dir bloß mal die Toiletten-Armatur oben an! Ist das nicht ein geiles Teil?! Das sehe nicht nur ich so! Einige haben sich genau sowas schon bei sich zu Hause einbauen lassen. Und ich arbeite hart daran, eine solche Armatur mit nach Berlin zu bringen.

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24.11.2013

"HOW TO SAY GOOD BYE"


Life goes on ...

Ehrlich gesagt, ich weiß es auch nicht genau. Das Wichtigste ist wahrscheinlich, genau wie beim Taxifahren, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Ansonsten gilt, was solange gilt, bis es einen selber betrifft: Leben geht weiter! Da auch in "Gottes eigenem Land" das letzte Hemd keine Taschen hat, wurde gestern Abend am Lagerfeuer bei Bourbon und Bier das Fell der Verblichenen aufgeteilt. Ich durfte mich über ein Paar, passend zum Taxifahren und zur Jahreszeit, goldene Handschuhe (Made in China aber echtes Leder!) freuen, die ich heute morgen sogleich ausprobieren musste (Foto). Wenn du das nächste mal in Berlin in ein Yellow-Cab steigst: Watch out for the Golden Gloves!

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23.11.2013

"HOW WE DIE"


JFK's 50.Todestag

In dem Buch "Wie wir sterben" von Sherwin B. Nuland, einem amerikanischen Arzt, Chirurgen und Professor für Medizingeschichte, spielt der gewaltsame Tod à la JFK nur eine untergeordnete Rolle. Dafür gibt es dort eine weitere schlechte Nachricht neben der bereits bekannten, daß wir alle sterben werden. Die nächste schlechte Nachricht ist, um es mit wenigen Worten zu sagen, die, daß es sich bei dem Ideal eines "würdigen Todes" weitgehend um einen Mythos handelt. Allgemein bekannt war bisher nur das unwürdige Geschachere danach, welches oft schon davor beginnt.
Ich schreibe das, weil der Grund meiner Reise ins "Gelobte Land", der ein oder andere wird sich erinnern, das Abschied nehmen war. "Thanks God" bin ich sowohl von einem "unwürdigen Abschied" als auch vom "unwürdigen Geschachere" verschont geblieben

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"HOW DOES IT WORK?"


"You Are Welcome!"

Der Empfang im "Land Of The Free" fiel diesmal vergleichsweise bescheiden aus. Kein kleiner Latino in einer zu großen Uniform (somit auch kein "To The Wall!"), dafür eine resolute Frau in einer dunklen Uniform und dem Peacemaker am passenden Ledergürtel. Sie hatte mehr mit ihren eigenen Mitarbeitern zu tun als mit uns Ankömmlingen, wahrscheinlich weil alle bereits so konditioniert waren, daß ein jeder wusste ob er "To The Wall!" zu gehen hat oder eben nicht. Das "You Are Welcome"-Video (Foto oben rechts) lief wie erwartet in der Wiederholungsschleife. Diesmal ging es nur darum, daß man keine Lebensmittel mitbringen darf, damit keiner hier die Pest bekommt, oder so ähnlich. Obwohl ich, wie auch immer im Supermarkt bei mir an der Ecke, in der Looser-Spur (Foto vorne rechts) war, stand ich bereits eine gute halbe Stunde später vor meinem Migrationsbeauftragten aus Fernost, der mir sogleich sämtliche Fingerabdrücke abnahm und dann noch ein Foto von mir machte, obwohl er gar kein Fotograf sondern nur ein Migrationsbeauftragter war. Zum Schluss wollte er sich noch mit mir über den Grund meines Besuchs unterhalten. Da habe ich leichtes Spiel, dachte ich, denn der ist ja meine Frau. Natürlich hatte ich mich verdacht. Denn nun war er wirklich interessiert zu erfahren, wie eine solche Fernbeziehung "arbeiten" würde. Zum Glück war ich über London geflogen. Von den Briten (selig sind die Angelsachsen!) kannte ich die richtige Antwort: "We Are Working Hard!"

Foto&Text TaxiBerlin

22.11.2013

"WE ARE WORKING HARD" (SERIE)


Tickets 300 Pfund billiger als die Stones

Die legendären Monty Pythons fliegen wieder und werben mit Ticketpreisen, die 300 Pfund unter denen der Rolling Stones liegen. Obwohl die Show erst am 1.Juli 2014 beginnt und nur ein bisschen Comedy, ein ganz klein wenig Musik und etwas alter Sex geboten wird, haben sich die ersten Fans bereits auf den Weg nach London gemacht (Foto). Auf die Frage, warum sich die über Siebzigjährigen das in ihrem Alter antun, lautete die knappe Antwort: Wir arbeiten hart, wir müssen unsere Kredite zurückzahlen!

Foto&Text TaxiBerlin

21.11.2013

"WE ARE WORKING HARD" (SERIE)



Sie arbeiten wirklich hart - die Briten! Und das nicht nur auf der Toilette, sondern auch auf dem Rollfeld. Und, was das Beste ist, sie haben mich sofort in ihre Reihen aufgenommen. (Foto links) Kein Witz! Gut, so einen Turban und den passende Bart gibt es hier an jeder Straßenecke. Übrigens: Ich bin schon gespannt, was passiert, wenn ich demnächst  mit meinem neuen Outfit auf den Berliner Straßen unterwegs bin - "hart arbeitend" versteht sich.

Foto&Text TaxiBerlin

"WE ARE WORKING HARD"


Temporary Notice in Heathrow

Die Engländer können vielleicht kein Fußball spielen, aber auszudrücken wissen sie sich (siehe oben!). Da kann sich der Berliner mal 'ne Scheibe abschneiden. Obwohl auch am einzig verbliebenen Hauptstadtflughafen gearbeitet wird, gibt es in Heathrow mehr funktionierende Pissbecken als in Tegel. Wie das? Keine Ahnung, aber möglicherweise wird in TXL einfach nicht hart genug gearbeitet.

Foto&Text TaxiBerlin

20.11.2013

BRITISH AIRWAYS BIER RANKING


OK, bevor es losgeht, eine kurze Erklärung: Normalerweise gibt es hier immer nur ein Foto pro Beitrag. Heute soll ausnahmsweise von diesem durchaus erfolgreichen Schema abgewichen werden.

TIGER aus Singapur (auf jeden Fall besser als HEINEKEN!)

Eigentlich wollte ich nie wieder mit British Airways fliegen, und schon gar nicht über London. Zum Glück fiel mir noch rechtzeitig ein, was es bei British Airways für Bier an Bord gibt. Bis London ließ ich mich noch mit TIGER aus Singapur abspeisen, was auf jeden Fall immer noch besser als HEINEKEN aus Amsterdam ist. (So arm das Land, so arm das Bier - Singa-PUR!) Irgendwie war es auch verständlich, daß die Engländer ihr bestes Bier an diesem Tag zurückhielten. Der Flieger war voll von dummen deutschen Fußballfans. Wenn ich vorher gewusst hätte, daß es am Abend Deutschland gegen England in Wembley gibt, wäre ich besser einen Tag später geflogen.

LONDON PRIDE (If you come to London ...)

Das Versprechen des Stewards, daß das zweite TIGER besser schmecken würde als das erste, sollte nicht in Erfüllung gehen. Ganz im Gegenteil! Ich bekam Kopfschmerzen, und das nicht zu knapp. Das ist zwar im Flugzeug nichts besonderes, ärgerlich ist nur, wenn es einen selbst betrifft. Normalerweise nehme ich keine Pillen, und wenn überhaupt, dann nur ASPIRIN, was man durchaus als homöopathisch durchgehen lassen kann. Natürlich hat British Airways nicht diese geniale deutsche Erfindung an Bord. Und so kam es, daß ich schlucken musste, was ich sonst nie schlucke - PARACETAMOL.

SATISFYING (... drink what they drink in London!)

Runtergespült habe ich den Dope, und nun komme ich zur Nummer Eins meines kleinen British Airways Bier Rankings und somit zum eigentlichen Thema dieses Beitrags, in der Hoffnung, daß der ein oder andere jetzt auch versteht, warum es diesmal drei Bilder anstelle von nur einem gibt - also heruntergespült habe ich diese Chemiekeule mit dem Namen PARACETAMOL mit einem guten alten LONDON PRIDE, was auch der "eigentliche" Grund war, warum ich mich wieder für British Airways entschieden habe. Meine Entscheidung habe ich nicht bereut. LONDON PRIDE ist, wie mir auf jeder einzelnen Dose versprochen wurde, die ich auf dem langen Flug ins "Land of the Free" runtergeschüttete habe, absolut SATISFYING!

PS: Mein Alptraum ist übrigens: Ich sitze im Flugzeug, das Flugzeug stürzt ab und es gibt kein Bier!

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19.11.2013

"IF YOU ARE GOING … TO THE WALL!"


Stop or Go?

In San Francisco war ich vor knapp einem halben Jahr das letzte Mal. Daß ich so schnell wieder hinfliege würde, war so nicht geplant. Der Anlass ist, wie oft in solchen Fällen, kein erfreulicher. Es gilt Abschied zu nehmen vom Vater meiner amerikanischen Frau. Denn: Abschied nehmen, das schrieb ich bereits, will gelernt sein. Damals wurde ich dort am Flughafen von einem Latino in Uniform mit "To the Wall!" begrüßt. Ausgerechnet ich (ich!) sollte mich zur Mauer begeben. Was für ein Empfang im "Land of the Free!" Es lag nicht etwa daran, daß ich keine Blume im spärlichen Haar hatte, die man früher haben musste, wenn man nach San Francisco kam. Nein, der kleine Latino in der zu großen Uniform muss mich wohl gleich als Besucher ("Non-Resident") erkannt haben, und die sollten nunmal links gehen, wo eben eine Mauer war. In Berlin hätte ich gleich zurück gebrüllt: "Was willst du denn von mir? Wohin soll ich gehen? Zur Mauer? Du hast sie wohl nicht alle!" - oder so ähnlich. Das ich mich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten zurückhielt, lag vor allem daran, daß ich mir sicher war, das dicke Ende würde noch kommen. So war es dann auch. Am Ende der Mauer gab sich mir der Blick auf eine Menschenmenge von etwa eintausend (1.000) "Non-Residents" frei, die alle dank diverser Absperrungen diszipliniert wie eine tote Schlange anstanden. Das letzte Mal hatte ich so viele Menschen am 9.November am Grenzübergang Sonnenallee anstehen sehen. Damals betrug die Wartezeit zwei Stunden, und so sollte es auch hier sein. Wenn man berücksichtigt, daß maximal sieben Einreise-Scheriffs gleichzeitig arbeiteten, die jedem Einzelnen auch noch dumme Fragen bezüglich den Gründen seines Besuchs stellen mussten, sind zwei Stunden eine Spitzenzeit. Ich will mich auch gar nicht beklagen. Das einzig wirklich nervige war auch nur das "Willkommens-Video", daß in einer Dauerschleife auf unzähligen Grossbildschirmen zeitversetzt lief und alle drei Minuten mit dem Satz "You are Welcome!" endete.  Keine Ahnung, ob das Video wieder laufen wird oder man mich auch diesmal mit "To the Wall!" begrüßt. Ich bin zumindest vorbereitet. Mehr kann man nicht machen. Vielleicht kommt es aber auch ganz anders. Mein slawischer Halbbruder war nicht der Einzige, dem man in letzter Zeit die Einreise ins "Land of the Free" verweigerte. Ärgerlicher - sicherlich, aber letztlich nur eitles "Menschen-Werk", und nichts im Vergleich zu "Gottes-Werk" - dem Tod eines geliebten Menschen.

Foto&Text TaxiBerlin

18.11.2013

HIER KOCHT DER KOCH NOCH SELBST


Werbung für BILD von heute (Detail)

Stelle mir gerade bild-lich vor, wie unser Bausenator mit eigenen Händen die Nerv-Baustelle in der Friedrichstraße abschafft. Hat der natürlich nicht gemacht! Wahrscheinlich ist der nur dorthin gezogen. Oder einer von seinen Verwandten. Die doofen Touristen haben sich bestimmt nicht bei ihm beschwert. Ganz im Gegenteil! Die klettern gerne über Baustellen. Endlich mal was los in ihrem Leben. Da hat sich die weite Fahrt nach Berlin doch glatt gelohnt!

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KULT IST KULT UND SCHEISSE IST SCHEISSE


Kuttner in Weimar

Ich fange mal mit Sarah Kuttner an, die die meisten jungen Leute von heute noch kennen dürften. Sarah Kuttner gibt es nur, weil es Jürgen Kuttner gibt. Jürgen Kuttner ist aber nicht nur der Vater von Sarah Kuttner, sondern auch Doktor der Kulturwissenschaften und Erfinder des Talkradios in Deutschland. Seine Sendung "Sprechfunk" war Kult im Berlin der Neunziger, wurde (seinerzeit noch auf Kassette!) aufgezeichnet und fand Verbreitung bis nach Bayern und wohl auch im Ländle. (Keine Ahnung, wie die das überhaupt verstehen konnten?!) Wenn wir damals gewusst hätten, daß deswegen mal alle Dumpfbacken nach Berlin kommen würden, hätten wir die Bänder natürlich vorher verbrannt, aber das ist ein anderes Thema …
Heute will sich natürlich keiner mehr daran erinnern. Heute sind alle cool und nett zueinander sein, sogar in Berlin. Das musst du dir mal vorstellen! Ausgerechnet in Berlin, wo früher beispielsweise bei der Bahn nur "Zurückbleiben" geschrien wurde. Das "Bitte" danach von heute gab es damals gar nicht. Das waren Zeiten! Berlin heute dagegen ist übervölkert mit Dumpfbacken und Dummschwätzern, die meinen, daß Scheiße Kult sein könnte, wo doch jedes Kind weiß, daß Scheiße immer nur Scheiße ist und nie Kult sein kann.

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17.11.2013

NEUES AUS DER STADT DER KREATIVEN (SERIE)



Endlich mal was wirklich Kreatives aus der Hauptstadt der Kreativen. Na gut, Blockbuster sieht sich jeder Zweite an, oder etwa nicht?! (Begründung: Der Film ist zwar Scheiße, die Story auch, aber die Spezialeffekte total toll!) Über den Trash öffentlich abzulästern, das machen schon weniger. Das Ganze regelmäßig im Internet zu tun, könnte das Kariereende bedeuten. Robert Weber und Karsten Krampitz machen es trotzdem - ab sofort! TaxiBerlin wünscht ihnen viel Erfolg, aber vor allem Spaß dabei, und einen langen Atem!

Foto&Text TaxiBerlin

16.11.2013

NEUES AUS DER STADT DER KREATIVEN


 Berliner Kreativbutze (Detail)

Berlin ist, nicht erst seit gestern, die Stadt der Kreativen. Neuerdings will sogar jeder zweite Ami nach Berlin kommen, um kreativ sein zu können. So weit - so bekannt. Nun muss aber auch der Kreativste von etwas leben. Schließlich hat nicht jeder Förderer, die ihm das kreativ sein finanzieren. Die Folge ist, daß die Kreativität von neuen Berliner Kreativen mitunter seltsame Blüten treibt. Ich denke da zum Beispiel an das "Kot-Asyl" oder (ganz neu) an den "Raum für drastische Maßnahmen". König der Kreativen, zumindest für den Moment, ist zweifellos DER Berliner Bauherr. Der soll nicht etwa einfach nur IM der Staatssicherheit gewesen sein. Nein, Maik Uwe Hinkel, der sich mit Luxuswohnungen im ehemaligen Todesstreifen an der East-Side eine goldene Nase verdienen wollte, war nach eigenen Angaben DOPPELAGENT! Das war offensichtlich selbst dem Berliner Gericht zu "kreativ", denn es folgte dieser Argumentation nicht. Vielmehr betrachtet das Gericht die Stasi-Akten nicht (wie gefordert) als "Verschlusssache", sondern gab sie (ganz unkreativ) heraus.

Berliner Kreativbutze (Gesamtansicht)

Fotos&Text TaxiBerlin

15.11.2013

SCHERE IM KOPF


Graffito (Detail)

Geht es dir auch so, daß du überlegst, welche Petition du noch im Internet unterschreibst? Oder sagst du bereits: "Ich unterschreibe gar nichts mehr!", weil das deiner Karriere schaden könnte, du vielleicht keinen Verlag mehr für dein Buch findest oder keine Galerie für deine Bilder. Denn, das weißt auch du, dessen Leben vorwiegend im Internet stattfindet: Das Netz vergisst nicht! Oder ist es bereits so, daß du bestimmte Dinge gar nicht mehr zu denken wagst, weil du dich ja sowieso nicht traust diese auch auszusprechen? Man nennt das Schere im Kopf, von der du dachtest, daß es sie nur in "totalitären" Staaten geben würde, weil du dir nicht vorstellen kannst, daß das Internet im gewissem Sinne auch "total" ist. Und das, obwohl dein Leben, wie gesagt, vor allem im Internet stattfindet. Findest du das nicht auch irgendwie merk-würdig?
Foto&Text TaxiBerlin

14.11.2013

"OH MANN ICK FAHR JA NU GÖRLI GÖRLI - ALTA DIT MACHT DA FIX UND FERTI"


Görlitzer Park / früher Kreuzberg / heute Friedrichshain-Kreuzberg

Der ein oder andere wird es noch nicht gehört haben. Man muss jetzt nicht mehr in die Hasenheide, wenn man Drogen kaufen will. Die Dealer sind seit einiger Zeit auch im Görli anzutreffen, was prinzipiell in Ordnung geht. Mich stören die auch nur insoweit, weil sie im Görlitzer Park, im Gegensatz zur Hasenheide, in großen Gruppen auftreten, und dadurch sowohl die Durchfahrt als auch die Zufahrt zum Kinderbauernhof (Foto) erschweren. Möglicherweise ist dies aber auch politisch so gewollt. Zumindest wurden in diesem Sommer weder Bettenlager von Zigeunern noch türkische Großfamilien beim Grillen im Görli gesichtet.

Foto&Text TaxiBerlin

13.11.2013

ABSCHIED NEHMEN (TEIL DREI)


Irgendwo am Rande Europas

Sicherlich einer der schönsten (wenn nicht der schönste) Friedhof, den TaxiBerlin jemals gesehen hat. Wieder soll keine Rolle spielen, wo er sich genau befindet. Das Einzige, was ihn mit diesem verbindet, ist der Umstand, daß auch er am Rande Europas ist. Gerade zurück von ebendort, noch nicht richtig in Berlin angekommen, muss TaxiBerlin schon wieder auf Reisen. Diesmal nicht mit dem Auto, sondern mit dem Flieger, ins "Land of the Free". Ob man ihn dort reinlassen wird, ist nicht gewiss. Seinem slawischen Halbbruder haben sie da neulich die Einreise verweigert. Auch TaxiBerlin hat wohl die ein oder andere Petition unterzeichnet. Aber macht das nicht jeder? Was, du nicht?! Dann bist du fein raus. Dann weißt du wohl auch, was mit "Nichteinmischungspakt mit der Wirklichkeit" gemeint ist. Du Glücklicher! Der gute Lou Reed muss an dich gehabt haben, als ihm "It must be nice to be normal" einfiel! Leider geht die Zeile mit "It must be nice to be cold" weiter. Na, fühlst du dich immer noch gut? (Möglicherweise der richtige Zeitpunkt, um Abschied von der "Normalität" zu nehmen.) TaxiBerlin wird auch dich auf dem Laufenden halten, was passiert, wenn man ins "Gelobte Land" reist, und vorher Snowden "ge- und verkauft" hat.

PS: "You can't depend on your family You can't depend on your friends You can't depend on a beginning You can't depend on an end" (Lou Reed)

Foto&Text TaxiBerlin

12.11.2013

ABSCHIED NEHMEN (TEIL ZWEI)


Irgendwo am Rande Europas

   Ein Friedhof braucht eigentlich keinen Zaun - und schon gar keinen Stacheldraht. Da will niemand rauf und kaum einer ist von dort je wieder runter gekommen. Auf diesem Friedhof (Foto) liegt ein Angehöriger von mir. Es spielt an dieser Stelle keine Rolle, wo das ist und um wen genau es sich handelt. Die Person ist schon vor vielen Jahren gestorben. Ich war gerade auf Reisen und als ich zurückkehrte, war sie bereits unter der Erde. So einen Abschied wünsch ich keinem - auch nicht solch einen Friedhof.
   Nachdem mein bester Freund tot war, war ich noch einmal bei ihm. Das ist mir nicht leicht gefallen. Aber es war das Beste, was ich machen konnte - sowohl für ihn als auch für mich. Wie ich bereits sagte: Abschied nehmen will gelernt sein.

Foto&Text TaxiBerlin

11.11.2013

UMLANDFAHRT ZU TAMARA / ABSCHIED VON EDWARD


Friedhof Münchehofe / Märkisch Oderland (MOL)

Früher gab es mal so etwas wie Umlandfahrten. Aber früher war bekanntlich vieles anders, wenngleich nicht alles besser. Heute muss ich mich in mein eigenes Auto setzen, will ich mal aus Berlin rauskommen. Und das habe ich auch getan, vergangenen Samstag. Wie bereits früher zog es mich nach Münchehofe, wo Tamara Danz, die Sängerin von Silly, begraben liegt. Ich kannte Tamara nicht persönlich und war auch kein Fan von Silly, und doch fühle ich mich Tamara nahe, weil mich ihre Musik und ihre Geschichte berührt. Das ist in der Welt von heute, die voll von virtuellen Oberflächen und zweidimensionalen Menschen ist, nicht selbstverständlich.

Das ist auch der eigentliche Grund für diesen Beitrag. Betroffenheit oder auch nur "berührt sein" sind nicht gerade IN, und würden sich auch nicht verkaufen, sagt man. Mir ist das egal! Oder wie der Amerikaner sagt: "I give a shit!" Ich weiß, wer nur meinen Blog kennt, mag mich für einen brutalen Taxifahrer und christlichen Fundamentalisten halten. Beides ist Quatsch! Ich bin nicht mal Christ. Und doch halte ich die christliche Religion für wichtig. Sie erzählt uns etwas über das menschliche Leid und auch über's Abschied nehmen. Denn Leben ist Leiden und Abschied nehmen will gelernt sein.

Ich bin nicht wegen Tamara, deren Mutter Helene kurz nach ihr verstorben ist und nun direkt neben ihr begraben liegt (Foto), nach Münchehofe gefahren. Ich bin zu Tamaras Grab gefahren, um Abschied zu nehmen von Sowden und der Weg, in dem Fall nach Münchehofe, war dafür das Ziel. Snowden hat mir treue Dienste geleistet, ähnlich wie Raina übrigens. Der Unterschied ist, daß der Abschied von Raina zumindest im Nachhinein ein Desaster war, worüber ich noch schreiben werde. Und das war vor allem meine Schuld, Raina konnte nichts dafür.

Unsere Aufgabe auf Erden besteht darin, aus unseren Erfahrungen zu lernen, um es, soweit das möglich ist, in Zukunft besser zu machen. "Im Fall" Snowden bedeutet das, daß ich für ihn liebevolle Hände gesucht und auch gefunden habe. Gut, das dachte ich bei Raina auch, aber damals konnte ich nicht wissen, wie schnell sich "liebevolle" in "gleichgültige" Hände verwandeln können. Jetzt weiß ich es! Und ich wollte es bei Snowden besser machen.

Das ist auch der Anspruch meines Blogs, und mein Berliner Taxiblog Bashing ist kein Selbstzweck, obwohl er durchaus Unterhaltungswert haben sollte. Unterhaltung darf aber nie Selbstzweck sein. Das wäre wie Kunst um der Kunst willen. Das hat niemals Ausdauer. Das ist spätestens morgen vergessen. Und wenn ich über Kollegen und "Kollegen" schreibe, dann weil mir ihre Geschichte wirklich nahe geht. Oft genug, das ist leider auch die Wahrheit, bereiten mir ihre Geschichten aber körperliche Schmerzen. Diese versuche ich zu verbalisieren. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Denn (und das höre ich oft, insbesondere von einfachen Leuten auf dem Balkan - weniger in Deutschland!): "Wir sind nur Gäste auf Erden!" Und am Ende muss jeder seine Rechnung machen - alleine! (Manch einem mag da auch Gott erscheinen.) Denn das Leben ist eine "One Way Street With A Dead End." Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Das Ende verstehen wir Menschen nicht - bestenfalls das Leben davor. Und das besteht, je älter wir werden, immer mehr aus Abschieden. Diese gilt es zu gestalten, und zwar immer besser. Bis zum letzten Abschied - dem Eigenen.

Foto&Text TaxiBerlin

10.11.2013

BÖSER BÖSER BAYER oder FÜHRE MICH NICHT IN VERSUCHUNG


Quittungsblock & Kettensäge

Samstagmorgen, 2:23 Uhr, Nollendorfplatz / Schöneberg, leichter Regen. Einmal mehr wird versucht, aus dem "Metropol" eine Schicky Micky Location zu machen. Diesmal werden Bayern mit Bussen rangekarrt. Warum ich hier halte, weiß ich selbst nicht. Mein Mut wird belohnt. Bald nimmt ein Bayer neben mir Platz. Er beklagt sich über das Berliner Wetter. Ich hatte schon darauf gewartet. In Bayern gibt es keinen Regen. Armes Bayern - armer Bayer! Danach erstmal Ruhe. Der Bayer überlegt seinen nächsten "Witz". Ich wäre doch ein "helles Köpfchen". Warum ich dann Taxi fahre? Genau deswegen! Das versteht er natürlich nicht. Schon stehen wir vorm "Esplanade". Die kurze Strecke bezahlt der Bayer mit 'nem Hunni und verlangt 'ne Quittung. Was er mit der Quittung will? Das wisse er auch nicht. Eigentlich wäre es ja "asozial". Immerhin fährt er mit dem Taxi und nicht mit dem Bus! Quittung ausstellen ist Handarbeit. Vorher den Hunni wechseln. Er nehme die Quittung auch Blanko. Gerne den ganzen Block gegen das Wechselgeld vom Hunni. Er grinst mich an. Siegessicher. Ich bitte ihn zu warten. Im Kofferraum habe ich noch 'nen Quittungsblock - und meine Kettensäge (Foto). Die springt auch gleich an, was sie nicht immer tut. Vorm Lärm angelockt kommen die asozialen Bayern, die mit dem Bus gefahren sind. Mit der Kettensäge zerstückle ich den Quittungsblock. Das tut gut!

Foto&Text TaxiBerlin

09.11.2013

SNOWDEN IS SOLD / SNOWDEN IST VERKAUFT


Eigentlich unbezahlbar!

Gestern erst angeboten - heute schon verkauft! So schnell kann es gehen... Snowden ist ein wahrer Glücksfall, was keine wirkliche Überraschung ist. Ein ganz klein wenig lag es vielleicht auch daran, daß TaxiBerlin ihn einen halben Tag lang gesaugt und sich im Anschluss noch hat die Premiumwäsche "Titan" aufschwatzen lassen. Böse Zungen behaupten, die wäre teurer als der gute alte Snowden. Das ist natürlich Quatsch! Alleine die Blümchen (Foto) sind unbezahlbar! Geld ist bekanntlich auch nicht alles. TaxiBerlin war wichtig, daß es Snowden gut geht und nicht ausgeliefert wird. Beides wurde ihm vom Käufer, einem Althippie aus Neukölln, zugesichert. Mach es gut, Snowden, und allzeit gute Fahrt!

Foto&Text TaxiBerlin

08.11.2013

SNOWDEN FOR SALE / SNOWDEN ZU VERKAUFEN


Snowden auf dem Balkan

Alles paar Jahre packt es TaxiBerlin. Da besorgt er sich ein altes Auto und macht damit den Balkan unsicher. Diesmal war es ein alter Benz (sein Erster!), den er mit Hilfe seines Chefs (vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Mister Welcome!) irgendwo in West-Berlin aufgetrieben hat und dem TaxiBerlin aus aktuellem Anlass sogleich den Namen "Snowden" verpasst hat. Wie nicht anders zu erwarten, hat Snowden bis zum Schluss ohne auch nur ein Problem durchgehalten, immerhin knapp 10.000 Kilometer in gut zwei Monaten. Nun steht der gute alte Snowden zum Verkauf, denn TaxiBerlin braucht in Berlin kein Auto (deswegen fährt er ja Taxi!). Snowden ist ideal als Familienauto aber auch für Hippies geeignet, oder solche die es werden wollen. Besichtigung ist übrigens am Sonntag 12 Uhr direkt vor der amerikanischen Botschaft am Brandenburger Tor.
Ist natürlich Quatsch! Interessenten melden sich direkt bei taxi.berlin(ät)gmx.de

Foto&Text TaxiBerlin

AN MEINE LESER


Mein ältester Leser

Welcher Blog zeigt schon seine Leser? TaxiBerlin tut es auf Autofiktion! Der ältere Herr (Foto) ist aber nicht nur irgendein ein Leser, sondern ein großer Fan von TaxiBerlin und TaxiBerlin von ihm. Aber eigentlich ist der gute alte Opa der liebe Gott, über den man ganze Bücher schreiben könnte, wofür hier aber nicht der richtige Ort ist. Außerdem überlasse ich das Bücher schreiben gerne denen, die es gar nicht können. Wozu dann dieser Beitrag? Ich will es dir sagen! Der liebe Gott, der wirklich jeden Artikel von mir ließt und auch versteht, beklagt sich von Zeit zu Zeit darüber, daß er meine Zeilen oft zwei- bis dreimal lesen muss, und soviel Zeit habe er einfach nicht, was keine Überraschung ist, wenn man weiß wieviel der liebe Gott zu tun hat. Ich beruhige ihn immer damit, daß ich Leser habe, die meine Sachen fünf- oder sechsmal lesen, und sie immer noch nicht verstehen, und die sind viel jünger als der liebe Gott.

WARUM ES SCHWIERIGER IST IN BERLIN EIN GUTES EI ZU FINDEN ALS EIN BILLIGES BUCH


"Blindes Berliner Ei"

Wenn man Erfolg haben will, egal ob als Schriftsteller oder als Taxifahrer, muss man die Leute überraschen. Das ist nichts Neues, schon gar keine neue Wahrheit, das war schon immer so. Deswegen zur Abwechslung bei Autofiktion mal wieder eine 1:1 Geschichte. Gestern hatte ich eine Prostituierte an Bord, die außerhalb lebt und in Berlin ihrem Gewerbe nachgeht. Sie hatte einen Notfall, sonst hätte sie mich nicht gerufen, so gut laufen die Geschäfte auch bei ihr nicht. Wir kamen ins Gespräch und zu meiner Überraschung kannte sie sich mit frischen Eiern aus. Das lag daran, weil sie selbst einen kleinen Bauernhof hat, sozusagen zur Eigenversorgung. Ich weiß, das mag für manche ziemlich irre klingen, ist aber die Wahrheit. Warum es schwierig ist, in Berlin gute Eier zu finden, wußte sie natürlich ganz genau. Die behält der Bauer, respektive die Bäuerin, nämlich für sich. So einfach ist das. Ich hatte Glück, ich darf mir meine frischen Eier jetzt alle vierzehn Tage bei ihr im Bordell abholen. Ein wahrer Glücksfall! Mit den guten Büchern, damit kenne ich mich nun wiederum aus, verhält es sich so. Du kriegst sie im Prinzip an jeder Ecke für einen Euro oder wegen mir auch zwei. Wer noch im Internet sucht ist entweder zu blöd oder zu faul mal auf die Straße zu gehen - in der Regel beides. Wer gute Musik hören will, ist bei mir in der Taxe richtig, aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.

Foto&Text TaxiBerlin

07.11.2013

WELCOME TO AUTOFIKTION BY TAXIBERLIN


Neulich in Neu York

Eins und Eins zusammenzählen kann nicht jeder. Manchmal ist es auch wirklich schwer. In diesem Fall ist es aber ganz leicht. Seit einiger Zeit hat TaxiBerlin extrem viele "Zugriffe" (auch ein schönes Wort!) auf seine Seite aus Amiland. Anfangs dachte er, die NSA würde dahinterstecken. ("Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser") Dabei ist die Antwort viel einfacher. Neuerdings lernt jeder zweite Ami deutsch. Sämtliche Deutschkurse sind, das weiß TaxiBerlin aus erster Hand, übervoll. Soweit die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist, daß die alle nicht einfach nur nach Deutschland kommen wollen sondern ausgerechnet nach Berlin (kein Scheiß!), um hier ihre Kunst oder "Whatever" zu machen, und Autofiktion ist für die Amis offensichtlich das, was für die Russen Rammstein ist: Der kostenlose Grundkurs in deutscher Umgangssprache! Dagegen wäre prinzipiell nichts einzuwenden. Aber der Ehrlichkeit halber muss auch gesagt werden, daß es bereits jetzt genug Amis in Berlin gibt, die der Berliner am liebsten zurück nach Brookland schicken würde. Übrigens kein Einzelfall! Ähnliche Pläne gibt es auch für Schwaben -> Stuttgart und Sachsen -> Dresden. Apropos: Die süddeutschen Dialekte sind auch viel interessanter als der Berliner! Und was noch wichtiger ist: Auch das Bier ist dort viel besser als in der Hauptstadt!

Liebe amerikanischen Freunde (Schülerinnen & Schüler!), lernt auch hier von Autofiktion: Es muss nicht immer Berlin sein!

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BERLINER TAXIBLOG BASHING (TEIL DREI)


Nicht geschenkt aber fast umsonst

Für seinen Geburtstag zu spät und für Weihnachten wiederum zu früh hat der Gemeine Grabbler unter den "Kollegen" mal wieder eine neue Bettelaktion im Internet gestartet. Das ist nicht nur keine Überraschung sondern auch ein gutes Zeichen. Warum ein gutes Zeichen? Offensichtlich zeigen die Bestrebungen der Dumpfbacke aus Marzahn, doch noch ein richtiger Berliner zu werden, erste Resultate. Denn, wie wir alle wissen, die Devise des Berliners lautet: "Wir können alles, aber nichts richtig!" Auch der Umstand, daß er bei seinem Spendenaufruf sich selbst als "Der Netteste" anpreist, geht absolut in Ordnung. Bekanntlich ist "nett" der kleine Bruder von Scheiße. Nur in einem Punkt erlaubt sich TaxiBerlin den "Kollegen" zu korrigieren. Er ist keineswegs der "Der Ärmste". Nein! Zweifellos ist er der "Der Ärmste unter den Armen". Das ist nicht dasselbe(!), und bestätigt das alte russische Sprichwort: "Vertraue, aber prüfe nach!"

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06.11.2013

"VERTRAUEN IST GUT, KONTROLLE IST BESSER"


Irgendwo am Schwarzen Meer / Bulgarien / 2013

Wir leben in einer Zeit, in der immer alles neu sein muss - auch Wahrheiten. Jeden Tag wird mindestens eine angeblich neue Wahrheit selbst durch große Städte getrieben. Und viele glauben wirklich, daß alte Wahrheiten heute nichts mehr taugen würden. TaxiBerlin weiß es besser. Das Gegenteil ist der Fall. Es gibt keine neuen Wahrheiten! Die angeblich täglich neuen Wahrheiten haben mit dem System zu tun, in dem wir leben. Nachdem der Verkauf von ständig neuen Produkten (selbst von Chinakacke, die nur einen Tag hält) an seine Grenzen gestoßen ist, müssen halt neue Wahrheiten ran, die mittels ehemals unabhängigen Medien Tag für Tag "aufs Neue" an den Mann und auch an die Frau gebracht werden. Ein aktuelles Beispiel: Plötzlich sind alle überrascht, wenn Geheimdienste ihren Job machen und im Geheimen arbeiten. Das ist ja mal ganz was ganz Neues! Das gab's ja noch nie! Dabei soll schon Wladimir Iljitsch, nicht Todor Shivkov (Foto), dessen 102. Geburtstag dieses Jahr in Bulgarien gefeiert wurde, gesagt haben: "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser." Aber selbst das stimmt nicht! Dieser Satz ist nirgendwo in seinen Schriften belegt. Belegt ist, daß Wladimir Iljitsch häufig das russische Sprichwort "Vertraue, aber prüfe nach" verwendet hat. Das dürfte dem ein oder anderen neu sein. Aber was sagt uns diese "Neuigkeit"? Zweierlei! Erstens: Selbst Wladimir Iljitsch hat nichts wirklich neues gesagt! Zweitens: Nachprüfen ist nicht automatisch Kontrollieren!

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05.11.2013

KUNST IST ...


"Ein Nichteinmischungspakt mit der Wirklichkeit"

Diese geniale Definition ist nicht von mir, sondern aus dem Internet. Genauer gesagt war es ein  Artikel in der ZEIT, der jetzt im Internet nachzulesen ist. Wichtig ist nicht, daß man liest, sondern was man liest. In dem aufschlussreichen Artikel von Hanno Rautenberg kann man folgendes über Kunst und Künstler lesen:

"Sie ist handzahm geworden, ein Stimmungsaufheller in dunklen Zeiten und viel mehr nicht."

"Selbst der einzelne Künstler hält sich vornehm zurück, wenn es um gesellschaftliche Debatten geht. ... Es könnte der Karriere schaden."

"Und auch ihre Werke sind so angelegt: Sie können alles bedeuten, und im Zweifel bedeuten sie nichts."

"Die Preise gelten den meisten als wichtigstes Indiz für Qualität, ... Man hat sich mit der Markthörigkeit der Kunst abgefunden und übt allenfalls noch pro forma Kritik."

"Was zählt, sind Besucherquoten und Umsatzzahlen. ... Dass die Kunst lange stolz war auf ihre Zwang- und Nutzlosigkeit, dass die Künstler sich nicht eingemeinden, nicht gleichmachen lassen wollen, das alles ist nur noch blasse Erinnerung."

"... Kunst beginnt erst dort, wo die befriedete Gegenwart endet."

Wer jetzt Lust bekommen hat, den kompletten Artikel zu lesen, findet ihn hier.

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04.11.2013

SAD SAD SAD


Ruhe in Frieden: Lou Reed

Ich war "on the road", als ich von seinem Tod erfuhr. Allerdings nicht in Berlin, sondern irgendwo bei Maribor. Eine Lou Reed Sendung löste die nächste bei den lokalen Radiosendern ab. 2013 ist, für den Fachmann keine Überraschung, ein ausgesprochenes Todesjahr (Norbert Randow, J.J. Cale, Marcel Reich-Ranicki, die Frau meines Hauseigentümers, Meister Mustafa, Meister Bojans Oma, Borislavas Mutter, Todor Kolev ...) . Jetzt hat es Lou Reed (nicht Lou Bega!) erwischt, der in einem seiner Songs auf "Magic and Loss" sagt "I'm not affraid to die". Ich hoffe für ihn, daß er am Ende recht behalten hat.

Das ganze Wochenende lief in meiner Taxe nun Musik von Lou Reed. Viele Leute, vor allem viele ältere, haben ihn sofort erkannt. Das ist nicht wirklich verwunderlich, denn Lou Reed ist es gelungen, wovon viele (auch beim Schreiben) träumen, nämlich einen eigen Stil und eine eigene Sprache zu finden. Ich denke da beispielsweise an seine Version des Bob Dylans Song "Foot of Pride". Er hat einfach einen Lou Reed Song draus gemacht - genial!

Meine letzten Fahrgäste gestern Abend, ein Paar aus Skandinavien, fragte mich, ob ich mit meiner Musik Fun hätte. Ich musste kurz überlegen, was ich antworten sollte. Fun? Ein Mensch ist gestorben! Noch dazu ein genialer Musiker, der viel gemacht hat. Ich weiß, Gefühle zu zeigen, ist nicht gerade in - übrigens viel zu lange schon. Aber das ist mir Scheißegal! Ich habe keinen Fun, erwiderte ich irgendwann dem Paar. Ich bin traurig! Statt das einfach in der Taxe, auch wenn die sich bewegt, stehen zu lassen, musste das Paar meine Antwort mit den Worten kommentieren: "Sad Fun"! Ich wollte nicht unhöflich erscheinen, deswegen nutze ich meinen Blog, um zu widersprechen. Nein, ich bin einfach nur traurig, auch wenn sich das manche nicht vorstellen können.

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VIERTEL VOR DREI


Gestern im Wahllokal

Normalerweise meide ich Lokale. Das muss irgendwie mit meiner Vergangenheit zusammenhängen. Aber da ich nun schon auf dem Flohmarkt war, dachte ich mir, ich könne auch noch das Wahllokal mitnehmen. Das ist auch immer interessant für meine bessere Hälfte, wie man hierzulande so schön sagt, denn die ist nicht von hier. Neulich war ich mit ihr schon bei der BSR, genauer gesagt auf einem Recycling-Hof von denen. Das war ein echter Kulturschock für sie, also für meine bessere Hälfte. Diese Ordnung auf dem Vorhof zur Hölle - das macht uns so schnell keiner nach! Gestern konnte ich sie nun erneut überraschen. Jetzt nicht mit den Fahnen, sondern mit der Uhrzeit im Wahllokal. Denn die war genau die, auf welche die Frau ihre Beine machen soll (zumindest nach Meinung meiner Lieblingsrapper aus Bulgaristan), und zwar auf Viertel vor Drei. Perfektes Timing kann die Situation eben auch in tristesten Wahllokalen und selbst bei verlorener Wahl (was man aber erst genau weiß, wenn sie vorbei ist) überraschend und unerwartet auflockern. Das meinte sogar meine bessere Hälfte!

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03.11.2013

VON SOLO ZU GRAN FINALE


... und der Erfolg ist garantiert

Neben einem aktuellen Stadtplan und dem Kaupert gehört, zumindert meiner Meinung nach, eine Rolle frisches Küchenpapier in jede Taxe. Das mag DIR selbstverständlich erscheinen, aber eben nicht jedem "Kollegen". Aber gut, am Sonntag sollte selbst das "Kollegen" Bashing mal Pause machen. Soviel sei allerdings verraten: Eine saubere Rolle vom richtigen Küchenpapier im Taxi kommt beim weiblichen Geschlecht extrem gut an. Seit Kurzem habe ich eine neue Lieblingsmarke. Bisher war es, das darf an dieser Stelle verraten werden, "Solo" von "Aldi". Aber was das Tollste ist: von "Gran Finale" gibt es nicht nur Küchentücher sondern auch Toilettenpapier! Also ich find's einfach nur geil! Wo du "Gran Finale" auch für dein Auto bekommst? Das musst du schon selbst herausfinden ...

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02.11.2013

BERLINER TAXIBLOG BASHING (TEIL ZWEI)


Holy TaxiBerlin

Erst gestern hat sich TaxiBerlin mit der Geschichte Berliner Taxiblogs beschäftigt. Aus aktuellem Anlass bleibt er am Thema dran, auch im Interesse der Leser von Autofiktion. Aber das hatte TaxiBerlin ja schon gestern angedroht angekündigt, oder? Denn was musste TaxiBerlin neulich auf einem Berliner Taxiblog lesen, dessen Macher offensichtlich nicht weiß, was er macht. Zumindest hat er einem Fahrgast die Beförderung verweigert, obwohl von diesem gar keine Gefahr ausging (einem der wenigen erlaubten Gründe für die Beförderungsverweigerung). Daß von dem potentiellen Fahrgast mit Beförderungswunsch keine Gefahr ausgehen konnte, lag vor allem daran, daß es sich bei ihm um eine Frau handelte. Diese wollte ausgerechnet mit dem "Kollegen" fahren, der auch in diesem Fall nicht wusste, was zu machen war, was ihn wiederum entschuldigt. TaxiBerlin hat da gut lachen, bei ihm gehört es zum Tagesgeschäft, daß Frauen bei ihm einsteigen, weil sie nur mit TaxiBerlin und mit niemand anderem fahren wollen. Woran das liegt, kann er nur vermuten. Wahrscheinlich weil TaxiBerlin zu sexy für sein Taxi ist, weswegen er von einigen weiblichen Passagieren auch Holy TaxiBerlin genannt wird. TaxiBerlin muss sicherlich nicht extra betonen, daß er noch nie die Beförderung von auch nur einer Frau verweigert hat. Wo würde er denn da hinkommen? Ist doch das schwache Geschlecht, oder? So ist es auch kein Wunder, daß TaxiBerlin auch noch nie von einem weiblichen Fahrgast den Stinkefinger gezeigt bekam, wie es dem "Kollegen" am KaDeWe passiert ist. Aber wie gesagt, man muss ihn auch verstehen, er weiß eben nicht was er tut. Ich schreibe dies aber nicht, um den "Kollegen" zu ärgern oder gar zu belehren. Das hätte keinen Sinn. Und wer TaxiBerlin kennt, der kennt auch seine Devise: Bekämpfe keinen Irrglauben! TaxiBerlin schreibt diesen Beitrag aus einem (eingangs erwähnten) aktuellen Grund. Letzte Nacht hatte ausgerechnet er besagte Dame an Bord. Sie hatte lange gewartet, bevor sie sich wieder in eine Berliner Taxe wagte, und war zum Glück bei TaxiBerlin in besten Händen. Natürlich wollte sie sogleich wissen, was das für ein "Kollege" gewesen war, bei dem sie am KaDeWe einsteigen wollte. Eigentlich fand sie ihn ja ganz süß ... Und so kam es, daß TaxiBerlin ihr in Vertretung Rede und Antwort stehen musste. Man will ja nicht noch den letzten Berliner Passagier vergraulen, selbst wenn er/sie im KaDeWe einkauft. Wie Holy TaxiBerlin die Frau umgarnt und letztendlich für die Berliner Taxifahrer, die wissen was sie machen, zurückgewonnen hat, erfährst du demnächst auf diesem Blog - dem Original!

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01.11.2013

BERLINER TAXIBLOG BASHING


Wer nach "Schid" will, muss geradeaus weiter

Bis heute ist die Frage unbeantwortet: War zuerst das Ei da oder das Huhn? Ganz klar dagegen ist, daß TaxiBerlin (damals auch noch unter diesem Namen) einer der ersten Berliner Taxiblogger war und ist. Wie alle anderen, die folgten, so schrieb auch er anfangs vorzugsweise 1:1 Geschichten aus dem Taxialltag. In der Regel begannen diese Geschichten mit "Stieg mir gestern einer ein ...", was TaxiBerlin bald langweilig wurde, und weswegen er als erster anfing den Alltag im Taxi mit Fiktion zu verbinden - mit einem Wort: Autofiktion. Das war zu der Zeit, als alle anderen Berliner Taxiblogger noch nicht mal wussten, was Fiktion bedeutet, weswegen sie mit den Beiträgen von TaxiBerlin nichts anfangen konnten, und sie den Leser in ihren Taxiblogs mit privaten Problemchen wie "Ärger mit Verwandten" oder "kein Geld vom Amt" nervten. Die größten Dumpfbacken haben bis heute nicht begriffen, daß TaxiBerlin nicht Realität pur ist. Die etwas "Helleren" unter den Berliner Taxibloggern haben TaxiBerlin irgendwann kopiert, indem sie selbst mit "Autofiktion" begannen, ohne natürlich den Ideengeber zu nennen, wahrscheinlich weil sie zu sehr mit ihren Besucherzahlen beschäftigt waren, oder weil die Ärmsten unter den Armen gerade eine neue Bettelaktion im Internet starten mussten. Daß es in Berlin auch Taxiblogger gibt, die nicht schreiben können, oder die nicht wissen, was auf ihrem Blog passiert, sei nur am Rande erwähnt.

Bei TaxiBerlin ist aber nicht nur klar, daß er die Fiktion in den Berliner Taxiblog eingeführt hat. Bei TaxiBerlin ist auch immer klar, worum es geht. Es geht um Berlin (unsere Stadt), wie sie sich verändert (in der Regel zum Negativen), und mit jedem Tag (leider) langweiliger wird. TaxiBerlin schreibt aus der Perspektive eines Taxifahrers, weil er sein halbes Leben auf den Berliner Straßen (seiner Heimat) zugebracht hat. Um die Taxiprüfung zu bestehen, brauchte TaxiBerlin nicht zwei Jahre (wie manch Dumpfbacke), sondern nur zwei Monate - aber das nur nebenbei. TaxiBerlin hat sich fürs Taxifahren entschieden, obwohl er andere (besser bezahlte) Optionen für seinen Broterwerb hat. Aber Geld ist schließlich nicht alles - der Mensch hat ja auch noch Seele. Doch zurück zum Gegenstand dieses Blogs: Berlin. Auch du kannst (und solltest auch) die Veränderungen in unserer Stadt wahrnehmen, auch wenn du kein Taxi fährst. Du musst nur mit offenen Augen durch Berlin gehen, oder auch fahren (dann brauchst du keinen Blog im Internet zu lesen). Denn unsere Stadt hat schon mal bessere Zeiten erlebt. Solltest du aber wissen wollen, wie Berlin einmal war, weil du möglicherweise neu in der Stadt bist (oder wenn du auch nur auf der Suche nach dem Original unter den Berliner Taxiblogs bist), dann bist du gerade fündig geworden: "Autofiktion - Unwahre Geschichten aus dem wahren Leben eines Berliner Taxifahrers"!

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