05.08.2013

SCHREIBEN ALS THERAPIE


Los Angeles Platz / früher Wilmersdorf / heute Charlottenburg-Wilmersdorf

Der Radio-Papst, der sich bisher nur mit Autos und Motoren auskannte, hatte offensichtlich seinen gestrigen Anrufer sofort durchschaut. (OK, das war jetzt auch nicht wirklich schwer, schließlich darf im Sommerloch jeder anrufen.) Zumindest hat der Radio-Papst gleichmal die richtige Frage gestellt, und zwar ob das Schreiben für ihn (den Anrufer) eine Art Therapie ist. (Die Antwort war, wie nicht anders zu erwarten, eine von diesen "Hm - weiß nicht" und "Äh, was ist das?") Seitdem ist der Radio-Papst, vor dem ich schon immer großen Respekt hatte, weil er sich so gut mit Autos und Motoren auskennt, bei mir nochmal im Ansehen gestiegen.

PS: Der Anrufer gab an, zur Kreativität gezwungen worden zu sein. (Stroh zu Gold machen - Wie geht das denn?) Gemeint war wohl der Umstand, daß 1:1 Geschichten langweilig sind, für die sich (zu Recht!) niemand interessiert. Eine Erkenntnis, die wahrlich nicht neu ist. Wer sich für das Original interessiert, der ist fündig geworden: Autofiktion - Unwahre Geschichten aus dem wahren Leben eines Berliner Taxifahrers.

PSPS: "Mein Weg zum Ekel"

Foto&Text TaxiBerlin

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