01.07.2013

BITTE VORFAHRT BEACHTEN


Ein Schwab kommt selten allein ...

Während ich in der verlängerten Sackgasse festsitze, nutze ich die Zeit, endlich meine zwei kleinen Umfragen (rechts von diesem Beitrag) auszuwerten. Eine Zeit lang sah es so aus, als würde irgendjemand die Abstimmung blockieren. Zum Schluss waren aber doch ein paar Stimmen im Pott. Inwieweit diese bei dieser Vorgeschichte repräsentativ sind, ist schwer zu sagen. Wagen wir uns trotzdem an die Interpretation: Ausgangspunkt ist der aus Stuttgart zugezogene Taxiblogger, der allen Ernstes behauptet, daß "Eine Verwandte" für die eigene Mutter mehrheitsfähig wäre. Dem kann nicht nur, NEIN, dem muss ab sofort entschieden widersprochen werden. Neben der sich nach Marzahn verirrten Krämerseele war nur noch ein weiterer Kleingeist dieser Meinung. Das sind zwar zusammen immerhin schon 25 Prozent der abgegeben Stimmen, führt aber trotzdem nicht dazu, daß man alleine durch die Bezeichnung "Eine Verwandte" für die eigene Mutter "etwaige Verluste" sozialisieren kann. Die eigentliche Überraschung der Abstimmung sind die zwei Stimmen dafür, die eigene Frau/Freundin "Mutti" zu nennen. Das sind immerhin 33 Prozent und ein Beweis dafür, daß "Mutti" als Bezeichnung keineswegs OUT ist. Interessant ist noch die eine Stimme dafür, die eigene Frau/Freundin "Eine Bekannte" zu nennen. Das sollte zwar normalerweise rein genetisch so sein (die eigene Frau/Freundin ist keine Verwandte), führt aber ebenfalls nicht zur bereits genannten Möglichkeit "etwaige Verluste" sozialisieren zu können. Ob das nun der Hintergrund für die Wahl von "Eine Bekannte" für die eigene Frau/Freundin war, darüber lässt sich nur spekulieren. Meinem Auftrag zur Aufklärung dieses möglichen Missverständnisses bin ich zumindest gerecht geworden.

Foto&Text TaxiBerlin

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