16.05.2013

NOCHMAL BERLINER HAUPTBAHNHOF


TaxiBerlin hat nach dem gestrigen Interview im Info-Radio mit Meinhard von Gerkan eine e-mail an sein Architekturbüro in Hamburg, welches den Berliner Hauptbahnhof verbrochen entworfen hat, mit folgendem Inhalt geschrieben:


Sowohl auf der Nord- als auch auf der Südseite des Berliner Hauptbahnhofes befinden sich ausgeschilderte Taxihaltestellen, an denen sich Berliner Taxen bereitzuhalten haben. Diese sind keine einhundert Meter von den jeweiligen Ausgängen entfernt.
Diese Taxihaltstellen können nur in einer Richtung angefahren werden, da es sich um Einbahnstraßen handelt. Von daher kann keine Taxe "falsch rum vorfahren", weil der Taxifahrer sonst gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen würde.
Was richtig ist, daß das "Vorfahren" zum Hauptbahnhof das eigentliche Problem ist. Obwohl auf beiden Seiten genug Platz ist, gibt es jeweils nur eine schmale Gasse, durch die sich jede Taxe, die zum Berliner Hauptbahnhof will, gemeinsam mit unzähligen Privatfahrzeugen bis zum Eingang durchquälen muss, was manchmal länger dauert als die ganze Taxifahrt.
Nur an der Nordseite existiert ein spezieller Ausladebereich für etwa drei Taxen. Dieser ist regelmäßig von Privatfahrzeugen zugeparkt, so daß der Taxifahrer gezwungen ist seine Fahrgäste bereits auf der Zufahrt auszuladen.
Meine Frage an Sie und Ihr Büro, welches den Hauptbahnhof entworfen hat, ist folgende: Wieso gibt es auf beiden Seiten jeweils nur eine schmale Gasse, durch die sich sowohl Taxen als auch Privatfahrzeuge durchquälen müssen, obwohl genug Platz für eine breitere Zufahrt und für zusätzliche Parkplätze vorhanden wären?

Text TaxiBerlin

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