16.04.2013

GOTTES EIGENES LAND UND DAS JUENGSTE GERICHT


Zwei Stunden muss man Schlange stehen, bevor man "Gottes eigenes Land" betreten darf. (Das Ganze nach zehn Stunden im Flieger - aber das nur nebenbei.) Ob das wirklich lange ist (oder eher nicht), laesst sich mit Gewissheit erst nach dem "Juengsten Gericht" sagen. In einem Punkt bin ich mir jetzt schon sicher: Auch dort ist der gut beraten, der beim Warten nicht die Nerven verliert.

Das Beste in "Gottes eigenem Land" ist zweifellos der taegliche Polizei Report. Gut, nicht voellig unter den Tisch fallen lassen moechte ich die hiesigen Toiletten. Die meisten von ihnen sind groesser als manche Wohnung in Berlin. (Oder zumindest manch unserer zukuenftigen Wohnungen.) Auch das Bier ist durchaus trinkbar hier - nur eben nicht in der Oeffentlichkeit. Aber jetzt mal ehrlich: Hast nicht auch du sie langsam satt - diese ganzen ewig Bier trinken Junkies in Berlin?!

Doch zurueck zu den wirklich wichtigen Dingen im Leben, und zwar zum lokalen "Police Blotter" (auf Deutsch Polizei Bericht). Der ist auf Seite Zwei der Lokakzeitung und ist so ziemlich das Einzige, was man sich auf keinen Fall entgehen lassen darf in "Gottes eigenem Land". Nachfolgend ein Beispiel, damit auch du eine ungefaehre Vorstellung davon bekommst, worueber hier ueberhaupt die Rede ist:

"Sonntag, 9:35 Abends: Ein Anrufer berichtet, ein Schluesselbund auf einem Abfalleimer gefunden zu haben, woran ein Zettel mit folgendem Wortlaut befaestigt war: Gott hat mir befohlen, meinen Wagen wegen all meiner Suenden aufzugeben."

Text TaxiBerlin

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