16.01.2013

LEBT DER ESEL NOCH?


Mein Esel beim Aufstehen

Ausnahmsweise stellt sich die Internetgemeinde mal die selbe Frage, die auch ich mich frage: Lebt der Esel noch? Danach fangen die Unterschiede aber schon an. Ich rede von meinem Esel in Bulgarien, mit dem ich letzten Sommer achthundert Kilometer quer durchs Land gezogen bin. Der ein oder andere wird hier darüber gelesen haben. Die dumpfbackigen mit Cola vorm PC sitzenden Nerds, die nie einen Esel auch nur aus der Hähe gesehen haben, sorgen sich um ein Grautier im fernen Botswana, das sich mal im Dreck gesuhlt hat, was Esel, die ursprünglich aus Afrika kommen, eben so machen, insbesondere zu Hause. Meine Sorge um meinen Esel ist da vergleichsweise real. Immerhin habe ich ihn an einen verurteilten Mörder verkauft, der nach eigenen Angaben unschuldig mehr als zwanzig Jahre im Knast saß. Ein bisschen Hoffnung habe ich schon, daß es meinem Esel in Bulgarien gut geht, denn wie sagt der Volksmund: Wer keine Menschen mag, mag meistens Tiere.

Foto&Text TaxiBerlin

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