08.01.2013

DIE WALDORF DIÄT


Waldorf Astoria Hotel / Hardenbergstraße / früher Charlottenburg / jetzt Charlottenburg-Wilmersdorf

Mein erster Gedanke war: Das ist ein schlechtes Zeichen, wenn einem im Waldorf Hotel kein Waldorf Salat sondern nur Diät-Schnittchen serviert werden. Daran ändert auch das durchaus großzügige Angebot für eine meiner besseren Ideen nichts, die ich im letzten Jahr realisiert habe. Vorsichtig ist immer geboten, wenn der potentielle Geschäftspartner einen plötzlich mit "mein Freund" anspricht. Ich meine, das Projekt habe ich auch ohne ihn durchgezogen. Vielleicht ist das sogar das Wichtigste, was ich da gelernt habe letzten Sommer. Wenn du wirklich was machen willst, dann mach es alleine und warte vor allem nicht auf abgegrabbelte Fördergelder. Denn, und das ist die zweitwichtigste Gewissheit des letzten Jahres: Wessen Förderung ich nehm', dessen Lied ich sing. Bleibendes kann mit Geld nicht nur nicht bezahlt werden, sondern hat mit Geld nichts zu tun. Alles andere sind Auftragsarbeiten von Bittstellern.

Foto&Text TaxiBerlin

Kommentare:

  1. Ach TaxiBerlin, wie niedlich!
    Mich auch nach drei Jahren falscher Behauptungen noch als "Grabbler" bezeichnen und dann ins Waldorf Astoria gehen, weil sie dort einen Tag lang für Taxifahrer mal was umsonst ausgeben?
    Du bist und bleibst der lustigste Troll, seit ich im Internet schreibe, ehrlich!
    Mit belustigten Grüßen,
    Sash
    (Name wurde zur Wahrung der Anonymität geändert, Anmerkung TaxiBerlin)

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  2. @ Sash
    Schön, daß du bei mir vorbeischaust. Dann kannst du meine Leser gleichmal aufklären, welche Behauptung falsch ist. 1) Daß du deine Mutter "eine Verwandte" nennst. 2) Daß du beim Amt warst, weil du ihre Beerdigung nicht bezahlen wolltest. 3) Daß das Amt sich gar nicht mit deinem Antrag beschäftigt hat, weil du ihm deine finanzielle Situation nicht offenbaren wolltest. 4) Oder nur daß du dich im Nachhinein noch im Internet darüber beklagt hast.
    Kann ja sein, daß DU gestern als Taxifahrer im Waldorf Astoria warst. Vermutlich hast du dort gleich deine Flitterwochen nachgehol. Gott sei Dank habe ich nichts davon mitbekommen. Kann es sein, daß ich auf einer anderen Veranstaltung war?

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  3. Im Ernst? Jetzt, 2013, interessiert Dich plötzlich, wie's war - was Du bisher konsequent überlesen hast?
    Aber ich gestehe jedem Menschen die Möglichkeit zu, sich zu bessern, also einmal mehr:

    1) Ich bin mit meiner Mutter verwandt. Ich weiß nicht, wie das bei Dir so ist, bei mir ist das so. Damit ist "Verwandte" eine mögliche Beschreibung - insbesondere, wenn es um amtliche Kommunikationen geht. Dass ich nicht immer Mutti oder Mama schreibe, würde ich persönlich Stil nennen, hier in dieser dunklen Ecke des Netzes mag das vielleicht schlimm sein, der Rest der Welt teilt diese Ansicht nicht.

    2) Ich musste niemals irgendwas bezahlen. Das war so ausgemacht und ich hätte jedes Geld von meiner Familie zurückbekommen. Deswegen bin ich auch nicht zum Amt, sondern das Amt hat mich angefragt, ob ich meinen Stiefvater unterstützen kann. Das konnte ich rein finanziell nicht, aber abgesehen davon haben sie mir niemals auch nur eine Summe genannt, sondern mich, anstatt eine Verdienstauskunft zu verlangen, genötigt, einen hirnrissigen Sozialhilfeantrag zu stellen - was ich nicht wollte und bis heute für blöd halte.
    Zum Mitschreiben: Hätten sie gesagt, es fehlen 200 €, hätte ich sie einfach überwiesen. Hätten sie 2000 € verlangt, hätte ich nachweisen müssen, dass ich das nicht zahlen kann. Gesagt haben sie gar nichts, sondern darauf bestanden, dass ich einen Antrag ausfülle, weil mein Stiefvater sonst kein Geld bekommt.

    3) Das Amt hat meinen Antrag selbstverständlich angenommen, weil sie selber wollten, dass ich ihn stelle.

    4) Ja, ich habe mich darüber beschwert. Darüber, dass ich unnötig und ohne zu wissen, wofür, einen Sozialhilfeantrag stellen musste, weil ich von Familie und Amt "um des lieben Friedens willen" dazu genötigt wurde. (das müsste Dir doch eigentlich gefallen)

    5) Abgesehen davon, dass Du diese Realität dauernd verdrängt hast, die sich durch Amtsschreiben, Blogeinträge, Kommentare etc. locker nachweisen lässt, behauptest Du nach wie vor in alten Einträgen, ich hätte meine Mutter "wie ein Tier verscharren" lassen. Einmal sogar mit der Vermutung, ich hätte das getan, weil sie mir keine Eigentumswohnung in Prenzlaur Berg zahlen wollte. Was gleich mehrfach falsch ist, da das A) mein Stiefvater erledigt hat, B) meine Mutter die von ihr gewünschte Seebestattung bekommen hat und ich außerdem niemals auch nur angedeutet hab, nach Prenzlauer Berg zu wollen oder dass mir meine Mutter das bezahlen sollte.

    Ergo: etliches, was Du geschrieben hast, ist schlicht falsch. Sachlich falsch. Mir isses scheißegal, ob Du in deiner Familie andere Gepflogenheiten kennst und mein Verhalten irgendwie daneben findest. Dass Du deinen Lesern seit 3 Jahren immer wieder falsche Tatsachen vorsetzt, ist aber ein bisschen mehr als geschmacklos, sondern zumindest mal hart an der Grenze zur Illegalität.
    Was vielleicht ein bisschen erklärt, weswegen ich Dich für ein Arschloch halte. Und unter uns: Wie man Informationen veröffentlicht, wissen wir beide. Dass man über Tatsachen berichten darf, wissen wir beide. Dass ich meine Version nachweisen kann, weiß immerhin ich. Und … ich weiß auch deinen Namen.

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  4. Mein lieber Sash

    Das Arschloch gebe ich gerne zurück. Du schreibst, daß du meinen Namen weißt, was wohl eine Drohung sein soll. Der normale Menschenverstand würde jetzt sagen: Getroffene Hunde bellen halt. Da aber bereits in Sachen Beisetzung deiner Mutter eigene Gesetze galten, bin ich schon ganz gespannt, was als nächstes passiert. Ich nutze schnell noch den Moment deine Punkte zu kommentieren:

    1) Selbstverständlich darfst du deine Mutter nennen wie du es für richtig hältst. In dieser Frage leben wir in einem freien Land. Nur was den Rest der Welt angeht, so lebst du offensichtlich in einer Parallelwelt. Glaubst du im Ernst, daß "eine Verwandte" anstelle von "Mutter" mehrheitsfähig ist? Geh einfach mal raus auf die Straße, weg von deinem dummen Internet, und frag hundert Leute! Offensichtlich war deine Mutter zu dir keine gute Mutter. Daß du sie nicht Mutter sondern "eine Verwandte" nennst, ist keine Frage des persönlichen Stils. Das ist Hass, den ich sogar verstehen kann. Als Kind nicht wirklich angenommen zu werden, egal ob Mutter oder Vater, ist so ungefähr das Schlimmste, was dem späteren Erwachsenen passieren kann. In der Regel wollen solche Leute keine eigenen Kinder. Ich vermute, das ist bei dir auch so. Vielleicht ist das auch das Beste. Aber wohin mit diesem Hass? Man trägt ihn wohl sein ganzes Leben mit sich herum und nimmt ihn, wenn man nichts dagegen tut, im dümmsten Fall mit ins Grab.

    2) Was in der Kindheit passiert, ist individuell, d.h. bei jedem anders. Unabhängig davon gelten die Gesetze in Deutschland zumindest weitestgehend für alle. Mancher ist zwar auch hier etwas Gleicher. Du scheinst allerdings nicht dazu zu gehören. Deine ersten Sätze: "Ich musste niemals etwas bezahlen. Das war so ausgemacht …" offenbaren das Problem. Mit wem hast du das ausgemacht? Mit dem Gesetzgeber oder nur mit deinem Stiefvater? Als Kind bist du für die Beisetzung deiner Eltern verantwortlich. Punkt. Es ist nicht verwunderlich, daß das Amt zu dir kommt, wenn du nicht zahlen kannst oder willst. Um es kurz zu machen: Niemand wird in diesem Land genötigt, einen Sozialhilfeantrag zu stellen. Du wärst der erste Fall. In diesem Antrag offenbarst du übrigens auch deine finanzielle Situation. Das musst du nicht extra machen.

    3) Aha, das Amt ist schuld. Armer Sash… (Prinzipiell hast du natürlich Recht: Es ist immer gut einen Schuldigen zu haben.)

    4) Ich weiß nicht, wie das in deiner Parallelwelt ist, aber einen Sozialhilfeantrag stellt man, weil man bedürftig ist, was soweit OK ist. Dein Fall ist aber speziell. Du musstest einen solchen "unnötigen" Antrag stellen "ohne zu wissen wofür". Darf ich dich daran erinnern, daß deine Mutter verstorben ist, du kein Geld für ihre Beisetzung hattest, du aber vom Gesetz her derjenige ist, der dafür gerade steht, was, selbst wenn man zu deiner Entschuldigung deine schwere Kindheit in die Waagschale wirft, an sich auch richtig ist. So wird ein Schuh draus, denke ich. Früher sagte man auch: Ursache und Wirkung, Schon mal gehört?

    5) Willkommen in der Realität! Ab und zu ist es ganz hilfreich, seine Parallelwelt für einen Moment zu verlassen. Und: Nicht jeder Beitrag in meinem Blog ist auf dich gemünzt. Das hattest du selbst auch schon mal herausgefunden, aber offensichtlich schon wieder vergesse.

    PS: Ich empfehle, dir die Sache mit deiner Mutter nochmal genauer anzusehen. Auch wenn ich wenig Hoffnung habe, daß du das im Moment überhaupt auch nur im Ansatz verstehst. Aber man soll die Hoffnung bekanntlich nie aufgeben...

    PSPS: Das ist jetzt aber wirklich das letzte Mal, daß ich dir deine eigene Geschichte erkläre!

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  5. Soso, Du erklärst einem Menschen, den Du nur aus dem Internet kennst, seine eigene Geschichte.

    -.-

    q.e.d.

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