31.01.2013

DAS ENDE UND DAS URHEBERRECHT


Vielfach im Internet gestohlen: Das Ende oder IMG_6304

Es ist nun wirklich nicht Neues, daß die Welt, und insbesondere die anonyme Welt des Internets, voll ist von Gemeinen Grabblern. Diese Anonymität der Parallelwelt Internet ist aber nur scheinbar, wovon heute all die erfahren haben, die sich ohne zu fragen, also unter klarer Verletzung des Urheberrechts, bei meinem obigen Foto, das ich am 30.07.2010 in dem Beitrag "Anfang & Ende" veröffentlicht hatte, bedient haben. Sowohl die Suche nach geeigneten Fotomotiven als auch das Fotografieren selbst sind Arbeit in der Realen Welt. Ich lebe nicht nur vom Taxifahren sondern auch vom Fotografieren und Schreiben. Bilder von mir wurden unter anderem im Englischen Guardian und im Niederländischen Sabor Magazine veröffentlicht. Ich finde das nicht witzig, sondern ganz im Gegenteil: sehr traurig, daß ich es der Internetgemeinde wie einem Kleinen Kind erklären muss, damit es hoffentlich auch der letzte Gemeine Grabbler dort versteht: Fass einfach nichts an, was dir nicht gehört! Wenn du gerne etwas haben möchtest, was dir nicht gehört, dann frage denjenigen, dem es gehört, ob du das darfst. Aber sei dir über folgendes bitte im Klaren: In der Realen Welt gibt es in der Regel nichts umsonst!

Foto&Text TaxiBerlin

Kommentare:

  1. Anonym1/31/2013

    Solange diese "Grabbler", falls ich das Wort verwenden darf, nicht kommerziell mit den Bildern umgehen, könnte man aber auch etwas großzügiger sein..??.. Deinen Blog zeigst Du uns ja auch umsonst ;)

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    1. Leider muss ich Dir widersprechen. Auch Du scheinst in einer Parallelwelt zu leben. Hier geht es um eine prinzipielle Frage: Darf ich mir fremdes Eigentum ungefragt aneignen? Klare Antwort: Nein! Übrigens unabhängig davon, ob mit dem fremden Eigentum, in dem Fall Bilder, wie Du es formulierst "kommerziell umgegangen" wird oder nicht! In Deiner Welt, in der das die Normalität zu sein scheint, wird die Arbeit, die in den Bildern drinsteckt, komplett entwertet. Du würdest das genauso sehen, wenn es um Deine Arbeit ginge. Oder was würdest Du sagen, wenn Du in Zukunft aus lauter Großzügigkeit umsonst arbeiten solltest? Übrigens: Wir reden jetzt nur von denjenigen, die das Bild nicht nur ungefragt, sondern auch noch ohne Quellenangabe veröffentlicht haben. Das ist dreist! Und was meine Person betrifft: Ich denke, es ist großzügig genug, daß Du Dir meine Bilder auf meinem Blog umsonst ansehen darfst, wozu im Übrigen niemand gezwungen wird, sondern im Gegenteil ...

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