03.01.2013

BERLIN IST SCHULD!


Ein Berliner Übel: Billiges Bier

Die Geschichte ist zwar saublöd aber dafür schnell erzählt. Ein junger Mann kommt nach Berlin. Nein, nicht aus dem Süden unseres schönen Landes, sondern von Down Under, also aus Australien. Er will hier in Berlin, nein, keine Clubs schließen, sondern endlich kreativ sein. Warum denn nicht, so etwas soll vorkommen. Nach nur drei Monaten verlässt er Berlin wieder Richtung Heimat. Zumindest hat er hier gelernt, wie man Joints richtig dreht, wie man Haare schneidet und wie man Whiskey pur trinkt, ohne zu würgen. Zum Kreativ sein ist er leider nicht gekommen. Schuld waren die vielen Drogen, das billige Bier und die preiswerten Mieten - also Berlin!

Diese saudumme Geschichte hat es bis in die New York Times geschafft, aufgeschrieben wurde sie übrigens von dem jungen Australier selbst. Als wenn das nicht schlimm genug wäre, hat sie der Tagesspiegel Ende letzten Jahres übersetzt und uns Berliner genötigt, von diesem Blödsinn Kenntnis zu nehmen. Dümmer geht immer - Prost Whiskey!

PS: Ist jetzt nicht wirklich neu, und auch nicht von mir. Kreativ bin ich, oder eben nicht. Das hat weniger mit dem Ort zu tun, sondern vor allem mit einem selbst.

Foto&Text TaxiBerlin

Kommentare:

  1. Billige Drogen sind sogar die Voraussetzung für eine blühende Kunstszene!

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  2. In Berlin heißt das nicht Kunstszene sondern Kunstscheiße - aber egal. Ich sprach aber von Kreativität. Und die hat vor allem mit einem selbst zu tun. Weniger mit dem Ort und auch nicht zwangsläufig mit Drogen. Am ehesten noch mit billigem Bier ...

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  3. Nicht zwangsläufig, das stimmt. Ich denk darüber bei einer Runde Sgt. Peppers nochmal nach...

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