18.11.2012

JETZT HILFT NUR NOCH AUSWANDERN ...


Axel-Springer-Straße / früher Kreuzberg / jetzt Friedrichshain-Kreuzberg

Au weija - das tut weh, dachte ich, als mich diese drei Figuren im Business-Look blöd von ihrem Plakat anglotzten. Die wollen jetzt auch Berliner sein! Ausgerechnet die, die früher Berlin nicht mal mit dem Arsch angesehen haben. Und wegen einem Job kommen sie nach Berlin! Aber von welchem Job reden sie? Als ob es in dieser Stadt niemanden geben würde, der diesen Schmutz nicht auch machen könnte!? Jetzt hilft nur noch auswandern, fiel mir als nächstes ein. Aber warum diesen Typen unsere Stadt einfach so überlassen? Schließlich ist Widerstand doch erste Bürgerpflicht, oder?!

Foto&Text TaxiBerlin

Kommentare:

  1. wenn die da bleiben wo sie grade rumstehen, sollnse doch. aber sollten die sich ausbreiten hilft nur eine mauer ums regierungsviertel. zwar ist es mit der baukunst in berlin nicht weit her, aber mauer bauen geht immer.

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  2. Mit Mauern kennt sich der Berliner aus - das ist klar! Aber warum muss es immer so zentral sein, wo die sich einmauern? Warum nicht Marzahn? Warum nicht Spandau?

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  3. Ja, das ist schon richtig, aber andererseits ist Mitte eh verloren. Eine schöne, wenn auch extrem kostspielige Idee wäre denen ein neues Mitte zu bauen unter einer großen Glaskugel, z.B. in Spandau. Jede/r mit (Hosen-)Anzug in Mitte wird betäubt und nach Spandau gebracht. Dann merken die garnicht dass sie umgesiedelt wurden - im Grunde eine Win-Win-Situation für alle. Wenn man die Bauruine neben Schönefeld endlich in Ruhe verfallen lassen würde wären so die vielen Milliarden viel sinnvoller angelegt.

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  4. Das Schlimme ist doch, daß diese Penner immer genau dort wohnen wollen, wo was los ist. Wohnen sie aber erstmal dort, wollen sie genau da ihre Ruhe haben. Das ist für mich schizophren und gehört auf die Couch. Allerdings gehen, leider muss man sagen, die Heilungschancen gegen Null ...

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