13.05.2012

TAXI IN ROM


Halteplatz in Rom

Die Taxen in Rom sind weiß wie die Unschuld. Am Tage bei Sonnenschein schwer zu fotografieren. Nachts dafür nicht zu übersehen. Etwas anders auch die Anzugsordnung der Fahrer (links im Bild). Aber wer weiß schon, was uns diesbezüglich in der deutschen Hauptstadt noch bevorsteht.

Der Grundpreis ist mit 2,80 Euro etwas günstiger als in Berlin - allerdings nur am Tage. Nachts startet die Fahrt mit mehr als dem Doppelten. Ein Kilometerpreis von unter einem Euro macht das Taxi fahren trotzdem auch für den Normalverbraucher erschwinglich.

Die Anzahl der Taxen ist auf achttausend limitiert. Es gibt keine großen Taxifirmen sondern nur Einzelunternehmer. Diese fahren in der Regel selbst oder jemand aus der Familie. Angestellte Fahrer sind unüblich. Die Fahrzeit von acht Stunden wird eingehalten.

Der Grund sind spezielle Taxikonzessionen sichtbar am Taxi für die Tageszeit, wann dieses Taxi fahren darf. Außerdem gibt es natürlich eine Kontrolle durch die lieben Kollegen und Kolleginnen. Von letzteren sind unerwartet viele auf den Straßen von Rom unterwegs - vorzugsweise am Tage.

Natürlich wird auch bei den Taxifahrern und Taxifahrerinnen in Rom viel geschimpft und gejammert. Mein Eindruck ist aber, daß das Taxigeschäft hier, verglichen mit Berlin und New York, fairer und für den Einzelnen einträglicher ist - trotz des günstigeren Tarifs.

Der Grund für meine Reise nach Rom ist TaxiGourmet alias Layne Mosler, mit der ich mich hier auf Taxiabenteuer begebe. Gemeinsam lassen wir uns von hiesigen Taxifahrern und Taxifahrerinnen zu deren Lieblingsrestaurants chauffieren. Darüber wird es nicht nur einen Artikel in einer großen britischen Tageszeitung geben, sondern Layne wird auch auf ihrem Blog darüber berichten. TaxiBerlin hilft nicht nur beim Essen sondern macht auch die Fotos.

Dranbleiben lohnt sich!
Foto&Text TaxiBerlin

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