18.05.2012

DIE RÖMISCHE TOILETTE (EIN NACHTRAG)


Römische Automatik

Die Handbremse ist wirklich eine Handbremse. Aber nicht nur das habe ich über die römische Toilette herausgefunden. Wie bei jeder Automatikschaltung, so hat auch sie, die römische Toilette, zwei Pedalen - eine blaue zum Beschleunigen und eine rote zum Bremsen. Das Besondere - sozusagen das Extra - bei der römischen Toilette ist, daß man sich beim Fahren die Hände (bei Bedarf auch die Füße) waschen kann. Dazu bedarf es allerdings einer langjährigen Praxis, denn beim Drücken des roten Pedals kommt heißes und beim Drücken des blauen logischerweise kaltes Wasser.

Das mit dem heißen Wasser funktioniert aber nur so lange, wie der dazugehörige Boiler funktioniert. Und genau das war das Problem in unserem römischen Wohnklo, an dem es sonst nichts auszusetzen gab - ganz im Gegenteil! Gemeinsam mit der sympathischen Toilettenfrau - Verzeihung Vermieterin - hat TaxiBerlin, dem als gelernter Ossi sowohl das Reparieren als auch das Improvisieren im Blut liegt, in einer Stunde die Heizspirale gewechselt und damit den italienischen Boiler wieder flott bekommen. Der, also der Boiler, ist jetzt wieder "auf dem Posten" und TaxiBerlin da, wo er hingehört: zurück in Berlin!
Foto&Text TaxiBerlin

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